Bundesnetzagentur legt Korridor für zweiten Abschnitt der Windstromleitung „Ultranet“ fest Behörden-Mitteilungen Technik Windenergie 2. Mai 2019 Die Bundesnetzagentur hat das Bundesfachplanungsverfahren für einen weiteren Teil der Stromleitung „Ultranet“ abgeschlossen. (WK-intern) - Die Entscheidung bezieht sich auf den südlichen, ca. 40 km langen Abschnitt in Baden-Württemberg von Mannheim-Wallstadt nach Philippsburg. Die Gleichstromverbindung soll weitestgehend auf bestehenden Freileitungsmasten realisiert werden. Die Stromleitung „Ultranet“ verläuft von Osterath in Nordrhein-Westfalen nach Philippsburg in Baden-Württemberg. Sie ist erforderlich, um an der Küste produzierten Windstrom in den verbrauchsstarken Süden Deutschlands zu transportieren. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2023 vorgesehen. Realisierung in bestehendem Trassenkorridor möglich Nach umfassender Prüfung durch die Bundesnetzagentur orientiert sich der festgelegte Trassenkorridor am Verlauf von bereits bestehenden Stromleitungen. Im bisherigen Verfahren hat die
Amprions Konverter soll auf See erzeugte Windenergie in den Westen und Süden Deutschlands transportieren Erneuerbare & Ökologie Offshore Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. März 2019 Amprion hat Konverter-Standort in Emden gefunden (WK-intern) - Amprion hat die Suche nach einem Konverter-Standort für die Gleichstromverbindung A-Nord abgeschlossen. Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber plant, zwei Flächen im Osten der Stadt Emden für den nördlichen Konverter des Projektes zu nutzen. Mit einer Genehmigung des Standorts rechnet das Unternehmen Ende 2021. Die Flächen im Petkumer Sieltief umfassen zusammen etwa zehn Hektar. Mit den Eigentümern hat Amprion bereits Einigkeit erzielt. In Kürze wird das Unternehmen daher den ersten Antrag auf Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz beim Gewerbeaufsichtsamt (GAA) Emden stellen. Dr. Klaus Kleinekorte, technischer Geschäftsführer von Amprion sagte: „Für das Projekt A-Nord haben wir damit einen wichtigen Meilenstein
Weiterbetrieb alter Windparks vermeidet hohe Zusatzkosten fürs EEG-Konto Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Februar 2019 Alte Windparks, die ab 2021 aus der EEG-Förderung fallen, werden zu einem wichtigen Kostenfaktor: (WK-intern) - Bis zu 1,6 Milliarden Euro kann ihr Weiterbetrieb bis Ende 2026 gegenüber dem Ersatz durch neue Windparks einsparen. Dies besagt eine Berechnung der NATURSTROM AG. Der Öko-Energieversorger hat hierfür Daten der Übertragungsnetzbetreiber, der Bundesnetzagentur und aus aktuellen Studien ausgewertet. „Jedes alte Windrad, das ab 2021 ohne technische Notwendigkeit stillgelegt wird, führt zu vermeidbaren Kosten für die Allgemeinheit. Denn es erhöht den Investitionsbedarf in neue Anlagen“, erläutert Oliver Hummel, Vorstand der NATURSTROM AG. Vor der Frage, ob sie ihre alten Anlagen auch ohne EEG-Vergütung weiterbetreiben, stehen tausende Windmüller.
Der Winterausblick 2018/2019 von ENTSO-E stellt fest, ein kalter trockener Winter kann zu Problemen in der Stromversorgung führen Aktuelles Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 29. November 201829. November 2018 Lassen Sie sich nicht vom Bild täuschen, es stehen tatsächlich Daten von 2018/19 drin! Entso-E, der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber stellt fest, dass die Stromversorgung in Europa unter normalen Bedingungen gesichert ist. (WK-intern) - Im Falle einer Kältewelle muss die Situation in einem Gebiet einschließlich Belgien, Frankreich, Nord-Italien, Mittel-Norditalien und Slowenien überwacht werden. Diese Überwachung wird insbesondere im Januar und Februar erforderlich sein, wenn Ausfälle mit Wind und Sonne einhergehen. Risks to security of electricity of supply in Europe this winter are contained; close monitoring needed in case of cold spell ENTSO-E’s Winter Outlook 2018/2019 finds that Europe’s supply of electricity is secured
Mutige Weiterentwicklung des KWKG jetzt anpacken Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik 26. Oktober 2018 BDEW zur Bekanntgabe der Kraft-Wärme-Kopplungs-Umlage 2019: (WK-intern) - Bereits heute werden durch KWK-Anlagen CO2-Emissionen in Höhe von 58 Millionen Tonnen pro Jahr eingespart Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben heute die Prognose für die Höhe der Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) im Jahr 2019 veröffentlicht. Sie beträgt nach den Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber im kommenden Jahr 0,28 Cent pro Kilowattstunde (kWh). „Mit 0,28 Cent/kWh liegt die KWK-Umlage 2019 auf einem sehr niedrigen Niveau. Das eröffnet Spielräume für eine mutige und schnelle Weiterentwicklung des KWKG“, kommentiert Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Die Kombination aus flexiblen KWK-Anlagen, Wärmenetzen und Wärmespeichern ist ein wichtiger Bestandteil für die Realisierung der Wärmewende
Gasunie, TenneT und Thyssengas geben bei der Sektorkopplung richtig Gas Erneuerbare & Ökologie Offshore Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Oktober 2018 Gasunie, TenneT und Thyssengas steigen in konkrete Planung für grüne Sektorkopplung mit Power-to-Gas ein Strom- und Gasnetzbetreiber planen Bau einer 100 MW Power-to-Gas-Anlage in Niedersachsen Anlage soll Sektoren Energie, Verkehr und Industrie koppeln Power-to-Gas kann helfen das Stromnetz zu stabilisieren, die Abregelung von Windenergie zu begrenzen und künftigen Netzausbaubedarf zu begrenzen (WK-intern) - Bayreuth, Dortmund, Hannover - „Nägel mit Köpfen“ wollen der Übertragungsnetzbetreiber TenneT und die Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie Deutschland und Thyssengas bei der Kopplung von Strom- und Gasnetzen für die Energiewende machen. Die drei Netzbetreiber planen in Niedersachsen den Bau einer mit 100 Megawatt bis dato größten deutschen Power-to-Gas-Pilotanlage. In Betracht kommen Standorte im Bereich der
BMWi: EEG-Umlage sinkt zum zweiten Mal in Folge Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 17. Oktober 2018 Heute haben die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das Jahr 2019 bekanntgegeben: (WK-intern) - Sie beträgt 6,405 Cent/kWh, ein Rückgang um 6 Prozent. Aktuell liegt die EEG-Umlage bei 6,792 Cent/kWh. Mit der EEG-Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien im Strommarkt gefördert. Im letzten Jahr wurde dadurch schon mehr als ein Drittel des deutschen Stromverbrauchs aus nachhaltigen Energiequellen erzeugt. In den letzten 5 Jahren konnte die EEG-Umlage stabilisiert werden. 2014 lag die EEG-Umlage nur unwesentlich niedriger bei 6,24 Cent/kWh. Gleichzeitig ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien seitdem um 50 Prozent gestiegen. Bundesminister Peter Altmaier: „Die Reformen der letzten Jahre greifen. Neu installierte Erneuerbare
VDMA zur EEG-Umlage und Offshore-Netzumlage 2019 Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Oktober 201816. Oktober 2018 Heute haben die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage und der Offshore-Netzumlage für das Jahr 2019 bekanntgegeben. Pressefoto: Matthias Zelinger, Energiepolitischer Sprecher des VDMA (WK-intern) - Eine Bewertung von Matthias Zelinger, Energiepolitischer Sprecher des VDMA: „Die EEG-Umlage sinkt im Jahr 2019 zum zweiten Mal in Folge, das ist eine gute Nachricht für die Zukunft der Energiewende. Zwei wesentliche Gründe führen zu diesem Effekt: Erstens sinken die Vergütungssätze für EEG-Strom seit Jahren und zweitens steigen die Börsenstrompreise, was eine Rückverlagerung echter Stromkosten aus der Umlage in die Beschaffungskosten der Kilowattstunde bewirkt. Der Börsenpreis wiederum hat sich deshalb erholt, weil sowohl die Brennstoffkosten als auch der Preis
IWR-Auswertung: Solarstrom steigt in der EU auf über 100 Milliarden Kilowattstunden Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 15. Oktober 2018 Die Solaranlagen in Europa steuern 2018 auf einen Rekordwert bei der Erzeugung von Solarstrom zu. (WK-intern) - Gestern (12.10.2018) wurde bereits die Marke von 100 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Solarstrom überschritten (2017: 21.11.2017) und damit so früh wie noch nie, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR ) in Münster mit. Das geht aus einer IWR-Auswertung der Daten der europäischen Übertragungsnetzbetreiber hervor. Im Länder-Ranking der europäischen Solarstromerzeugung 2018 führt aktuell (Stand: 12.10.2018) Deutschland mit 38,1 Mrd. kWh vor Italien mit 15,6 Mrd. kWh, Spanien (10,7 Mrd. kWh) und Großbritannien mit 10,2 Mrd. kWh. Frankreich rangiert mit 8,6 Mrd. kWh Solarstrom auf Platz 5,
Verbände der Energiewirtschaft verabschieden Appell zur Sicherung der europäischen Stromversorgung Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 10. Oktober 2018 Gemeinsamer Appell von zehn Verbänden der europäischen Energiewirtschaft (WK-intern) - Zehn nationale Verbände der Energiewirtschaft in Europa haben heute in Berlin einen gemeinsamen Appell zur Sicherung der europäischen Stromversorgung verabschiedet. Die gemeinsame Erklärung wurde im Rahmen der BDEW-Konferenz „Gesicherte Leistung in Europa“ unterzeichnet, auf der heute unter anderem Dominique Ristori, Generaldirektor der Europäischen Kommission, Kristian Ruby, EURELECTRIC-Generalsekretär, Rainer Joswig, Vizepräsident des europäischen Übertragungsnetzbetreiber-Verbands ENTSO-E, sowie Tuomo Hatakka, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vattenfall GmbH und Rolf-Martin Schmitz, Vorsitzender des Vorstands der RWE AG, sprachen. „Die Veranstaltung mit unseren europäischen Partner-Verbänden hat bestätigt: Mit Blick auf die Energiewende können wir in Deutschland im kommenden Jahrzehnt
BUND: Verzögerter Netzausbau ist kein Grund den Ausbau der erneuerbaren Energien auszubremsen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie Windparks 15. August 2018 Zum heute vorgestellten "Aktionsplan Stromnetz" von Bundeswirtschaftsminister Altmaier erklärte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger: (WK-intern) - "Statt die im Koalitionsvertrag vereinbarten Sonderausschreibungen für die erneuerbaren Energien endlich umzusetzen hat Wirtschaftsminister Altmaier heute seinen "Aktionsplan Stromnetz" vorgestellt. Es gibt keinen Grund mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien auf den Ausbau der Stromnetze zu warten. Wenn die Bundesregierung dies behauptet, erzählt sie der Bevölkerung ein Sommermärchen. Um den weiteren zügigen Ausbau von Wind- und Sonnenenergie zu ermöglichen, müssen die bestehenden Netze optimiert werden. Die entsprechenden Pläne in dem Aktionsplan dazu sind ein erster Schritt. Das Festhalten an der bisherigen überzogenen Stromnetzausbauplanung kritisieren wir. Die bestehende Netzausbauplanung dient
Kritische Infrastruktur: KfW erwirbt im Auftrag des Bundes temporär Anteil am deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Aktuelles Behörden-Mitteilungen Technik 27. Juli 2018 Die Bundesregierung hat aus sicherheitspolitischen Erwägungen ein hohes Interesse am Schutz kritischer Energieinfrastrukturen. (WK-intern) - Bevölkerung und Wirtschaft erwarten eine zuverlässige Energieversorgung. Daher wurde seitens des Bundes entschieden, dass die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag der Bundesregierung den aktuell zum Verkauf stehenden 20-prozentigen Anteil am deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz im Rahmen einer Brückenlösung erwirbt, das heißt, die Anteile sollen perspektivisch weiterveräußert werden. 50Hertz ist einer von vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland und sichert die Versorgung von etwa 18 Millionen Einwohnern mit Strom. Das Netz erstreckt sich über die Bundesländer Brandenburg, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bei der Umsetzung der Energiewende kommt diesem