Energiewend: Ein Schritt vor und zwei zurück – Industriestrompreise sinken, Verbraucher zahlen mehr, Bürgerenergie wird ausgebremst Windenergie Wirtschaft 25. Juni 2014 Werbung Energiewende braucht mehr Schub statt schwarz-rote Bremse „Mit der Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) tritt die Politik in Sachen Energiewende erstmals auf die Bremse. (WK-intern) - Sie verlangsamt eine dynamische Entwicklung, die – getragen von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Mittelstand – Deutschland zum innovativen Treiber der Energiepolitik in ganz Europa gemacht hat“, kritisierte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, den Beschluss zur EEG-Reform. „Dank der Erneuerbaren sind die Industriestrompreise auf das niedrigste Niveau seit zehn Jahren gesunken. Und fest steht: Allein die Nutzung der Windenergie an Land führt zur Einsparung von Energieimporten im Umfang von 3,5 Milliarden Euro. Die Windenergie an
Bundestag und Bundesrat entscheiden: Ist die Energiewende vor dem Abbruch Erneuerbare & Ökologie 17. Juni 201417. Juni 2014 Werbung Bundestag und Bundesrat entscheiden über historische Zäsur – Energiewende mit „EEG-Deform“ vor dem Abbruch Die Vorstandsmitglieder der EUROSOLAR-Sektion Deutschland, Dr. Axel Berg (Vorsitzender), Stephan Grüger und Dr. Fabio Longo, erklären zur sog. EEG-Novelle der Bundesregierung: (WK-intern) - „Die Bundesregierung Merkel (CDU) / Gabriel (SPD) hat mit Unterstützung des grünen Staatssekretärs Baake und seinem Think-Tank „Agora Energiewende“ ein Gesetz zur Abschaffung aller wesentlichen Grundsätze der bislang erfolgreichen dezentralen Energiewende vorgelegt. Die Bundesregierung nennt den vorliegenden Gesetzentwurf Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das ist Etikettenschwindel. Sogar der Vorrang der Erneuerbaren Energien wird abgeschafft. Vorrang hat nun die Marktintegration, was praktisch die Unterordnung der Erneuerbaren Energien unter das herrschende
Betriebe können die hohen Energiewende-Kosten nicht weitergeben, die Bahn schon Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 10. Juni 2014 Werbung IHK-Umfrage: Betriebe können die hohen Energiewende-Kosten nicht weitergeben Aachen - Die seit Jahren steigenden Energiekosten machen der Wirtschaft in der Region Aachen stark zu schaffen. (WK-intern) - Mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung ergreifen zwar Energiesparmaßnahmen, können aber die hohen Mehrkosten nur selten an ihre Kunden weitergeben und befürchten dazu noch einen weiteren Anstieg. Das verringert die Margen, beeinträchtigt Investitionsvorhaben und geht zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen zum "Standortfaktor Energie" hervor, an der sich rund 330 Betriebe aus verschiedenen Branchen vom Einzelunternehmer bis hin zum Konzern beteiligt hatten. Die Ergebnisse fließen
EEG-Novelle belastet industriellen Mittelstand Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 3. Juni 2014 Werbung Bundestagsabgeordnete Karliczek und Schiewerling besuchen Schmitz-Werke Die von der Bundesregierung geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stößt beim industriellen Mittelstand auf scharfe Kritik. (WK-intern) - „Die Belastungen für die Unternehmen steigen und unsere Wettbewerbsfähigkeit wird geschwächt“, erklärte Justus Schmitz, Textilunternehmer aus Emsdetten bei einem Unternehmensbesuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek und Karl Schiewerling. Schmitz, der auch Vizepräsident des Gesamtverbands textil+mode ist, sprach sich für einen Systemwechsel bei der Finanzierung der Energiewende aus. „Die Energiewende ist gesamtgesellschaftlich gewollt, sie sollte daher auf eine andere Finanzierungsbasis gestellt werden“, so Schmitz. „So sollte zumindest ein Teil der Kosten über einen Nachhaltigkeitspakt gestreckt und über einen längerfristigen Zeitraum
Gabriel verteuert EEG durch massive Ausdehnung der Industrievergünstigungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 2. April 2014 Werbung Deutsche Umwelthilfe fordert faire Lastenverteilung für das Gemeinschaftswerk Energiewende Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) fordert die Bundesregierung auf, Teile der Industrie bei der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) nicht länger zu bevorzugen und die so genannten stromintensiven Unternehmen endlich angemessen an der Energiewende zu beteiligen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant derzeit, die Industrie beim EEG auch weiterhin großzügig auf Kosten der privaten und mittelständischen Stromverbraucher zu entlasten. Das geht aus dem neuen Referentenentwurf zur EEG-Novelle des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) hervor, der Gegenstand des gestrigen Energiegipfels in Berlin war. Gabriel hatte in Brüssel eine Liste mit insgesamt 65 Branchen
Bundeskabinett will Solarstrom-Erzeuger bestrafen Dezentrale Energien Solarenergie 23. Januar 2014 Werbung Solarwirtschaft fordert Nachbesserung bei EEG-Reform und Verzicht auf geplante Öko-Abgabe auf selbst genutzten Ökostrom in Industrie, Mittelstand und Gewerbe Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes scharf und fordert einen Verzicht auf die geplante EEG-Umlage auf selbst genutzten Solarstrom. (WK-intern) - Nach einem Kabinettsbeschluss am gestrigen Nachmittag in Meseberg ist vorgesehen, den Verbrauch selbst erzeugten Solarstroms zukünftig mit der Energiewende-Abgabe zu belasten. Betreiber neuer Photovoltaik-Anlagen sollen ab August dieses Jahres 70 Prozent der EEG-Umlage zahlen müssen. Dies entspräche einer Belastung von rund 4,4 Cent je selbstverbrauchter Kilowattstunde Solarstrom. Die Abgabe wird die umweltfreundliche Eigenstromerzeugung insbesondere im Mittelstand,
Veranstaltung: Dezentrale Stromerzeugung und Energiedienstleistungen Dezentrale Energien 9. Januar 2013 Werbung (WK-news) - Unterstützung bei dezentraler Stromversorgung Die Bundesregierung hat eine erste Bilanz zur Energiewende gezogen, die überwiegend positiv ausgefallen ist. Zu verzeichnen sei ein Rückgang des Energieverbrauchs sowie der Treibhausgasemissionen. Die Energieversorgung sei gesichert und Ökostrom gewinne immer mehr an Bedeutung, so die Bundesregierung. Dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass gerade die Wirtschaft – insbesondere der Mittelstand – der Energiewende in Bezug auf die Versorgungssicherheit skeptisch gegenüber steht. Der wachsende Zweifel an der Versorgungssicherheit bringt die Unternehmen dazu, auf eigene Stromversorgung zu bauen, heißt es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 17.12.2012. Dieser Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) liegt
BVMW: Strom muss für alle Verbraucher bezahlbar, verfügbar und nachhaltig sein. Erneuerbare & Ökologie 26. Oktober 2012 Werbung (WK-news) - Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und als Stromverbraucher und Produzent von Energieanlagen von der Energiewende betroffen. Eine weitere Erhöhung des Strompreises schadet dem Mittelstand und seinen Mitarbeitern. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft sammelt der derzeit Unterschriften in Betrieben und bei den Verbrauchern für bezahlbaren und nachhaltigen Strom. Großkonzerne sind von den EEG-Zuschlägen befreit. Müsse die mittelständische Wirtschaft und die Bürger die hohen Kosten tragen. Der Mittelstand lehnt es ab, dass auch die Risiken für den Offshore-Ausbau nur bei ihnen landet, beteiligen Sie sich mit Ihrer Unterschrift für eine gerechte Kostenverteilung ... zum Formular des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) Bundesverband mittelständische
Der Mittelstand ist der Wachstumsmotor unserer Wirtschaft – doch was treibt ihn an? Forschungs-Mitteilungen 17. Oktober 2012 Werbung (WK-intern) - Studie: Treibstoff für den Wachstumsmotor Der Mittelstand ist der Wachstumsmotor unserer Wirtschaft. Doch was treibt ihn an? Eine Studie zeigt: Es sind Innovationen. Überlingen/Wien – „Wenn der Mittelstand der Wachstumsmotor Deutschlands ist, dann sind Innovationen sein Treibstoff“, sagt Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien. Als Beleg hierfür dienen dem wissenschaftlichen Leiter des Innovationswettbewerbs „Top 100“ die Zahlen aus dem aktuellen Benchmarking. Für die Vergleichsstudie hat der Innovationsexperte mittelständische Unternehmen analysiert, die im Bereich Innovationsmanagement Herausragendes leisten. Die Unternehmen, die 2012 für ihre Innovationskraft mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnet wurden, stechen sowohl beim Umsatz als auch bei der Mitarbeiterentwicklung alle
Förderung von hocheffizienten Querschnittstechnologien im Mittelstand Behörden-Mitteilungen 3. Oktober 201227. Oktober 2012 Werbung (WK-intern) - Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und systemische Optimierung Das BAFA bietet ab sofort interessante Fördermöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen, die Investitionen in hocheffiziente Technologien vornehmen und damit nachhaltig für sparsame und rationelle Energieverwendung in ihrem Betrieb sorgen. Hintergrund des neuen Programms sind bereits in den Jahren 2010 und 2011 gefasste Beschlüsse der Bundesregierung zur möglichst zielgerichteten Nutzung des Energie- und Klimafonds. Im Einzelnen beruhen die neuen Förderungen, die Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten und einem maximalen Jahresumsatz von 100 Mio. Euro nutzen können, auf der am 18. September 2012 im Bundesanzeiger veröffentlichten Richtlinie für Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand. Ab
BAFA setzt neues Förderprogramm für hocheffiziente Querschnittstechnologien im Mittelstand um Behörden-Mitteilungen 19. September 2012 Werbung (WK-intern) - Antragstellung ab dem 1. Oktober möglich Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zahlt künftig Zuschüsse für Energieeffizienzmaßnahmen in Querschnittstechnologien. Grundlage ist die gestern im Bundesanzeiger veröffentlichte Richtlinie für Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand. Kleine und mittlere Unternehmen, sogenannte „KMU“ sowie sonstige Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten und einem maximalen Jahresumsatz von 100 Mio. Euro können ab dem 1. Oktober 2012 beim BAFA einen Antrag auf Förderung stellen. „Mit der Förderung hocheffizienter Querschnittstechnologien setzt das BAFA eine weitere wichtige Aufgabe im Rahmen der Energiewende um“ betont Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA. „Die Erschließung bestehender Energieeinsparpotentiale in Industrie und Gewerbe
BDS-Umfrage: Mittelstand unzufrieden mit Energiewende Baden-Württemberg Erneuerbare & Ökologie News allgemein 11. September 2012 Werbung (WK-news) - Mehrheit steht hinter Atomausstieg - Chance für die Gesellschaft Stuttgart - Die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen steht hinter dem Atomausstieg, ist aber unzufrieden damit, wie die Energiewende von der Politik angegangen wird. Das ist das Ergebnisse einer Umfrage des Mittelstandsverbandes Bund der Selbständigen Baden-Württemberg e.V. (BDS) unter 770 Unternehmen. Bei der Umfrage geben rund 60 Prozent der Befragten an, dass der Atomausstieg im Rückblick die richtige Entscheidung war. Nur jeder dritte Mittelständler (34 Prozent) hält den Atomausstieg für falsch. Entsprechend sind 65 Prozent der Selbstständigen davon überzeugt, dass Windkraft, Solarstrom und andere erneuerbare Energien Atomkraft mittel- bis langfristig ersetzen können. 29