Modellvergleich: So geht Klimaneutralität 2045 Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 11. Oktober 2021 So geht Klimaneutralität 2045: Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt (WK-intern) - Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten, darunter dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie weiteren Fraunhofer-Instituten, belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 Prozent größer sein als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohlestromerzeugung würde für die Klimaneutralität 2045 bereits um 2030
Deutschland rettet jetzt die Welt: Klimaschutz-Sofortprogramm in Höhe von 8 Mrd. Euro beschlossen Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 6. August 2021 Bundesregierung beschließt Klimaschutz-Sofortprogramm für 2022 (WK-intern) - Die Bundesregierung hat zusätzlich zum aktualisierten Klimaschutzgesetz ein Klimaschutz-Sofortprogramm für 2022 in Höhe von rund 8 Mrd. Euro beschlossen. Die wichtigsten Inhalte im Überblick In der aktuellen Version des Klimaschutzgesetzes wurde das Ziel zur Treibhausgasneutralität von 2050 auf 2045 vorgezogen. Zusätzlich sollen 2030 die Emissionen auf nunmehr 65 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden (für 2040 auf 88 Prozent). Ab dem Jahr 2050 strebt die Bundesregierung negative Netto-Treibhausgasemissionen an. Die CO2-Minderungsziele wurden dafür in den verschiedenen Sektoren ambitionierter gestaltet. Natürliche CO2-Senken wie Wälder und Moore, die Kohlenstoffdioxid auf natürlichem Wege speichern, werden zudem stärker gefördert. Ab
Wind- und Solarstromversorgung braucht flexible Energiesysteme Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Windenergie 30. Juli 2021 Industrie kann Flexi-Joker in der Energiewende werden (WK-intern) - Damit sich Verbraucher und Industrie möglichst schnell mit immer größeren Anteilen von Wind- und Solarstrom versorgen lassen, muss das deutsche Energiesystem flexibler werden. Das geht nicht ohne die Industrie. Als einer der größten Energiekunden sollte sie künftig mit ihrem Bedarf aber auch mit der Bereitstellung und Speicherung von Energie aktiv und flexibel an den Energiemärkten handeln. Wie das geht und wie sich das lohnen kann, erforscht, erprobt und verwirklicht angewandte Forschung aus der Zuse-Gemeinschaft. Rund 28 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs entfallen auf die Industrie. Für die Energiewende nimmt der Sektor auch deshalb eine Schlüsselstellung ein,
Lieferengpässe durch Globalisierung bremsen deutsche Wirtschaft aus Forschungs-Mitteilungen 28. Juli 2021 DIW Konjunkturbarometer Juli: Tempoverlust – auch wegen Lieferengpässen (WK-intern) - Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sinkt: Für das laufende dritte Quartal liegt es bei einem Stand von 100 Punkten. Damit deutet sich fortan eine langsamere Entwicklung an, nachdem das Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni mit rund zweieinhalb Prozent einen kräftigen Satz gemacht haben dürfte. „Die deutsche Wirtschaft wird im dritten Quartal wohl an Tempo verlieren. Maßgeblich für das kräftige Plus im vergangenen Quartal war die Erholung in vielen Dienstleistungsbranchen, die nun weitgehend abgeschlossen sein dürfte“, sagt Simon Junker, DIW-Experte für die Konjunktur in Deutschland. Dagegen wurde die Industrie im
Factsheet: Warum die Industrie entscheidend für die Klimawende ist Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. Juli 2021 Seit kurzem ist es amtlich: Deutschland erhöht seine Klimaschutzziele. E(WK-intern) - ine Novellierung des Klimaschutzgesetzes von 2013 passierte Ende Juni 2021 Bundestag und Bundesrat. Am 1. Juli ratifizierte auch NRW als erstes Bundesland eine entsprechende Verschärfung auf Landesebene. Doch Ziele allein bewirken noch keine Treibhausgasreduktion. Und für Industrieländer wie Nordrhein-Westfalen ist die Kraftanstrengung erheblich. Die folgenden Zahlen und Fakten geben Antworten auf einige der wichtigsten Fragen rund um das Thema Industrietransformation. Welche Ziele wurden in der Novelle des Klimaschutzgesetzes im Sommer 2021 definiert? Zu den wichtigsten Zielen gehört die Einsparung von Emissionen, um die globale Erwärmung - wie 2016 im Paris-Abkommen von 195 Ländern ratifiziert
Aktionsbündnis Klimaschutz noch immer unzufrieden mit erreichtem Temperaturrückgang und CO2-Reduktion Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. Mai 2021 Schulze: Chance für einen gesellschaftlichen Aufbruch zum Klimaschutz (WK-intern) - Einen Tag vor dem geplanten Kabinettbeschluss über die Novelle des Bundes-Klimaschutzgesetzes tagt heute das Aktionsbündnis Klimaschutz. Etwa 150 Vertreter*innen von Verbänden, Stiftungen, Wissenschaft, Bundesländern und Kommunen diskutieren mit Staatssekretär Jochen Flasbarth und Vertreter*innen anderer Bundesministerien über die neuen Klimaziele und die Mitverantwortung von Wirtschaft und Gesellschaft. Bundesumweltministerin Svenja Schulze „Wir haben jetzt die Chance zu einem gesellschaftlichen Aufbruch, der mit großen Schritten beim Klimaschutz in eine bessere Zukunft führt und einen fairen Ausgleich zwischen den Generationen herstellt. Dazu braucht es jetzt einen Wettbewerb der Ideen! Die Bundespolitik kann das nicht allein schaffen, sondern
Grundlagen des Energieträgers Wasserstoff: Neue Wasserstoff-Broschüre für Industrie und Energiewirtschaft Ökologie Wasserstofftechnik 16. Februar 2021 Neue Wasserstoff-Broschüre der ASUE: Die Wasserstoffanwendung in Industrie und Energiewirtschaft (WK-intern) - Die ASUE hat eine neue Broschüre über Wasserstoff veröffentlicht. Nach den „Grundlagen des Energieträgers Wasserstoff“ aus 2020 widmet sich das neue Heft der konkreten Anwendung des faszinierenden Gases in der Industrie und der Energiewirtschaft. Wasserstoff wird für die Zukunft nicht weniger als die Schaffung einer klimaneutralen Weltwirtschaft zugerechnet. Mit der Wasserstoffstrategie und den aktuellen Entwicklungen um das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) nimmt der Aufbau eines deutschen Wasserstoffsystems Fahrt auf. Landauf, landab werden Projekte zur Erzeugung von vor allen Dingen Grünem Wasserstoff aus erneuerbarem Strom oder auch Biomasse entwickelt. Die Diskussion, welche Anwender die heutzutage
Dr. Oliver Weinmann zum Präsidenten des Deutschen Wasserstoffverbands gewählt Mitteilungen Wasserstofftechnik 11. Dezember 2020 Die Mitgliederversammlung des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbands (DWV) hat unlängst beschlossen, dass der Verband in Zukunft von einem ehrenamtlich tätigen Präsidium und einem hauptamtlich tätigen Vorstand geleitet werden soll. (WK-intern) - Die konstituierende Sitzung des Präsidiums erfolgte am 10. Dezember. Darin wurde Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Innovation GmbH, zum Präsidenten des DWV gewählt. Anlässlich der Wahl zum Präsidenten des DWV erklärt Oliver Weinmann: „Wasserstoff hat in der jüngeren Vergangenheit eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen, das leichteste chemische Element gilt wegen seiner vielfältigen Einsetzbarkeit als Energieträger der Zukunft. Dies gilt insbesondere für diejenigen Bereiche in Industrie, Verkehr und im Wärmesektor, die ohne
Nur mit genügend Ökostrom kann die Industrie CO₂-frei werden Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 19. November 2020 Wie die europäische Stahl-, Zement- und Chemieindustrie CO₂-frei wird (WK-intern) - Durch den Einsatz klimaneutraler Technik könnten die Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 die nötigen Treibhausgasminderungen für alle im europäischen Emissionshandel erfassten Industriesektoren erfüllen. Bislang werden diese Schlüsseltechnologien in der europäischen Diskussion jedoch vernachlässigt. Damit gefährdet die EU ihre langfristigen Klimaziele. Die in der EU diskutierten technischen Lösungen zur Minderung von Treibhausgasemissionen in der europäischen Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 verfehlen das langfristige Ziel der Klimaneutralität. So lässt die Europäische Kommission den Einsatz von klimaneutraler Technik in Stahl-, Zement- und Chemiefabriken bislang fast vollkommen außer Acht: Laut Climate Impact Assessment der Kommission,
Memorandum of Understanding zur Gestaltung der Zukunft des Industrie- und Innovationsstandorts Berlin Kooperationen Mitteilungen Technik 13. Oktober 2020 Land Berlin und Siemens Energy unterzeichnen Absichtserklärung für gemeinsames Standort- und Strukturkonzept Siemens Energy wird Konzernleitung in Berlin ansiedeln Mehrere Standorte in der Prüfung, insbesondere der Standort Berlin-Moabit (WK-intern) - Das Land Berlin und Siemens Energy haben heute im Roten Rathaus in Berlin ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Mit der Absichtserklärung verständigen sich die Parteien darauf, ein gemeinsames Standort- und Strukturkonzept für die Ansiedlung der Konzernleitung von Siemens Energy in Berlin zu erarbeiten. Unterzeichnet wurde das MoU vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, von den beiden Bürgermeistern und Senatoren Ramona Pop (Wirtschaft, Energie und Betriebe) und Dr. Klaus Lederer (Kultur und Europa) sowie
IG Metall verlangt deutlichen Ausbau von Windenergie an Land und auf See Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. Juli 2020 Angesichts der aktuellen Ausbauzahlen der Windindustrie in Deutschland mahnt die IG Metall zu mehr Tempo. Deutlich mehr Energie aus Windkraft benötigt Mehr Rückendeckung von der Politik in Bund und Ländern wichtig Windkraft muss als Industriebranche gesichert werden (WK-intern) - Wirtschaft und Industrie benötigten mehr erneuerbaren Strom. „Wenn wir bis 2050 eine klimaneutrale Energieversorgung wollen, brauchen wir einen jährlichen Zubau von rund 4 Gigawatt Onshore und 2 Gigawatt Offshore“, betont Wolfgang Lemb, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. Deutschland habe sich auf den Weg zu grünem Wasserstoff gemacht. Das sei richtig und wichtig, aber ohne einen deutlichen Zubau von Windkraft nicht erreichbar. Der Einbruch des heimischen Marktes in Deutschland
BDEW legt Vorschlag für grenzüberschreitendes Handelssystem für erneuerbare und dekarbonisierte Gase vor Bioenergie Ökologie Technik 4. Juli 2020 BDEW-Vorschlag "Handelssystem erneuerbare und dekarbonisierte Gase" (WK-intern) - Der BDEW hat heute einen Vorschlag zur Ausgestaltung eines Handelssystems für erneuerbare und dekarbonisierte Gase vorgelegt. Ziel ist es, klimaneutrale Gase (wie z.B. Wasserstoff und Biomethan) grenzüberschreitend handeln zu können und einen Markt zu schaffen, in dem die Nachfrage nach diesen Gasen stets durch das Angebot gedeckt werden kann. Ein wichtiges Element hierfür ist aus Sicht des BDEW ein standardisiertes System für Herkunftsnachweise, über welches Endverbraucher, Industrie und Gewerbe eindeutig nachvollziehen können, aus welchen Quellen das erneuerbare und dekarbonisierte Gas stammt. Die Verbraucher können damit auf transparente Weise auswählen, welche Form solcher Gase sie beziehen