DUH: Klimaschutzplan 2050 wird Beschlüssen von Paris nicht gerecht Ökologie 26. September 2016 Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert die Bundesregierung für ihre im Widerspruch zu den Pariser Klimazielen stehende Klima- und Energiepolitik – Sie fordert den Einstieg in den Kohleausstieg, einen CO2-freien Wärme- und Verkehrsbereich sowie zusätzliche Anstrengungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Im Vorfeld der morgen (27.9.2016) im Bundesumweltministerium (BMUB) stattfindenden Verbändeanhörung kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den von der Bundesregierung vorgelegten Klimaschutzplan 2050 scharf. Das Papier sei im Laufe des Abstimmungsprozesses mit dem Wirtschaftsministerium und dem Kanzleramt immer unverbindlicher geworden, erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Die DUH fordert eine Überarbeitung des Plans, der die Beschlüsse des Pariser Klimagipfels aufgreift und konkrete Ziele zur Minderung
Gabriel will Energiewende im Strombereich kostengünstig gestalten Behörden-Mitteilungen 16. September 2016 Weichen stellen für die Energiewende: BMWi startet Diskussionsprozess "Strom 2030" (WK-intern) - Welche Weichen müssen wir in den kommenden Jahren stellen, um die Energiewende im Strombereich kostengünstig zu gestalten? Was sind die Voraussetzungen für einen klimaverträglichen Einsatz von Strom für Wärme, Verkehr und in der Industrie? Das sind die Ausgangsfragen des Impulspapiers "Strom 2030" (PDF: 902 KB), mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie heute einen Diskussionsprozess über die energiepolitischen Aufgaben der nächsten Jahre eröffnet. Das Impulspapier skizziert auf der Grundlage aktueller Studien zwölf langfristige Trends für den Stromsektor. Die Trends beschreiben, wie Wind- und Solarstrom zunehmend das Energiesystem prägen, sukzessive zum
Studie: Energiepolitik der Bundesregierung konterkariert wirksamen Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. September 2016 Bündnis Bürgerenergie fordert energiepolitische Kurskorrektur – Zweitägiger Bürgerenergiekonvent startet (WK-intern) - Deutschland wird aufgrund der Energiepolitik der Bundesregierung seine Klimaschutzverpflichtungen dramatisch verfehlen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Berliner Hochschule für Technik und Berlin, die Studienleiter Prof. Dr. Volker Quaschning heute auf dem 3. Bürgerenergiekonvent des Bündnis Bürgerenergie (BBEn) vorstellt. Laut Studie müsste der Ausbau von Erneuerbare-Energie-Anlagen deutlich beschleunigt werden, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann. Voraussetzung ist eine vollständig regenerative Stromerzeugung. Ein hoher Handlungsdruck besteht gemäß Studie in den Bereichen Wärme und Mobilität. Hier ist eine rasche Elektrifizierung die einzig realistische Option eines verantwortungsvollen Klimaschutzes. Stattdessen hat die Große Koalition im
FDP Hessen will Windkraftausbau stoppen Windenergie Windparks Wirtschaft 22. August 2016 Bürgerforum „Energieland Hessen“ Bürgerforum reine Showveranstaltung – keine offene Diskussion Stimmung im Land hat sich gedreht Widerstand von Bürgern und Kommunen gegen Windkraft (WK-intern) - Anlässlich der heute von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir vorgestellten Bilanz des Bürgerforums „Energieland Hessen“ erklärt René ROCK, energiepolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag: „Das Bürgerform Energieland Hessen ist ein schlechter Witz und geht an der Realität in Hessen komplett vorbei. WIESBADEN – Im ganzen Land haben sich Bürgerinitiativen gegründet, die gegen den weiteren Zubau von Windkraft kämpfen. Die Stimmung hat sich in den letzten drei Jahren erkennbar gedreht. Das angebliche „Bürgerforum“ der Landesregierung ist nichts anderes als
Die Grünen: Energieeffizienz-Debatte muss zu Konsequenzen führen Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. August 2016 Zu der von der Bundesregierung begonnenen Konsultationsphase des Grünbuchs Energieeffizienz erklärt Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik: (WK-intern) - Energieeffizienz und Energiesparen sind für die Energiewende und den Klimaschutz unerlässlich. Der Grünbuchprozess stößt deshalb eine wichtige Debatte an, die dann aber auch zu politischen Konsequenzen führen muss. Die Bundesregierung braucht diesen Prozess, weil ihre bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Der Wirtschaftsminister sendet dabei widersprüchliche Signale: Seine Politik belohnt bisher die Energieverschwendung. So ist die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen keine Bedingung für verschiedene Unternehmens-Rabatte bei den Energiepreisen. Die Bundesregierung hat auch nicht vor, daran irgendwas zu ändern, wie aus einer Antwort auf unsere Kleine Anfrage „Energieeffizienzanforderungen für
Würde die Energiepolitik konsequent auf Erneuerbare Energien ausgerichtet würde der Strompreis sinken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 18. August 2016 Die Kosten der erneuerbaren Energien seien massiv gesunken, sagte die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Claudia Kemfert, im Deutschlandfunk. (WK-news) - Dennoch steige der Strompreis, weil an Kohle- und Atomkraft festgehalten werde. Das müsse sich ändern. Lesen Sie hier: Claudia Kemfert im Gespräch mit Mario Dobovisek im Deutschlandfunk
50 Jahre sind genug: Gundremmingen abschalten! Ökologie 13. August 2016 Anlässlich der Inbetriebnahme des AKW Gundremmingen vor 50 Jahren (WK-intern) - erklärt Eike Hallitzky, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bayern: „50 Jahre AKW Gundremmingen bedeuten 50 Jahre Gefahr, Risiko für die Bevölkerung und tausende Tonnen von strahlendem Giftmüll, der noch über Jahrtausende entsorgt werden muss. Sie stehen für einen Irrweg deutscher und vor allem bayerischer Energiepolitik. Die Reaktoren sind völlig überaltert und äußerst störanfällig. Die Atomenergie brauchen wir heute nicht mehr, weil die Erneuerbaren Energien sie billiger ersetzt haben, Versorgungssicherheit ist längst gewährleistet. Die einizg logische Konsequenz heißt: 50 Jahre sind genug. Das AKW Gundremmingen muss so schnell wie möglich vom Netz und abgeschaltet
Erneute Verbesserung der Umweltbilanz. Paroc veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2015 Technik 26. Juli 2016 Paroc, einer der führenden Hersteller energieeffizienter Dämmstofflösungen in Europa, hat seinen Nachhaltigkeitsbericht 2015 veröffentlicht. (WK-intern) - Der Bericht beschreibt Parocs Konzepte zum Thema Corporate Responsibility, die im vergangenen Jahr umgesetzten Innovationen und diskutiert die Trends des Dämmstoffmarkts in Europa: Welchen großen Herausforderungen stehen Hersteller, Bauunternehmen und Gesetzgeber gegenüber? Wie sollten diese angegangen werden? Laut Bericht wird das aktuelle Branchengeschehen von vier Hauptfaktoren bestimmt: der rasante Klimawandel, die fortschreitende Urbanisierung, die derzeitige wirtschaftliche Unsicherheit und die gesteigerte Bedeutung von Kundenorientierung. Hierauf reagierte Paroc im vergangenen Jahr mit der Einführung neuer Marktstrategien: „Die Baubranche adaptiert traditionell nur langsam neue Trends, die sich in anderen Bereichen
Wärmepumpe als Hoffnungsträger für den Klimaschutz Dezentrale Energien Technik 11. Juli 2016 Die Energiepolitik schreibt mal wieder Schlagzeilen: (WK-intern) - Nachdem Ende Juni Umweltministerin Hendricks der Kanzlerin ihren Klimaschutzplan 2050 vorgelegt hat, erhebt sich lautstarker Protest. In der Tat steckt für die Bürger einiger Zündstoff in dem Papier. Bereits 2030 sollen die Deutschen nicht mehr mit Öl und Gas heizen dürfen. Dabei haben sich noch 2015 drei von vier Bürgern für eine Erdgasheizung entschieden. Mit dem Klimaschutzplan will Deutschland seinen internationalen Klimaschutzverpflichtungen aus dem UN-Klimagipfel in Paris nachkommen. Um die Erderwärmung auf weniger als 2 Grad zu begrenzen, idealerweise sogar 1,5 Grad, sollen die globalen Netto-Treibhausgasemissionen nach 2050 auf null reduziert werden. Der sperrige Begriff
Tag der energie- und klimapolitischen Heuchelei News allgemein 8. Juli 2016 Politik beschließt Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und nimmt am gleichen Tag das Pariser Klimaabkommen an (WK-intern) - Deutsche Umwelthilfe kritisiert unzureichende Ziele im EEG und drohende Akzeptanzverluste Schwärzer kann ein Tag für den Klimaschutz kaum sein. Treibhausgase in den Bereichen Verkehr und Gebäude können so in den nächsten Jahren nicht eingespart werden Regierung widerspricht ihrem Klimaschutzplan damit schon vor seiner Verabschiedung Weniger Windenergieanlagen in Gebieten mit fehlendem Netz geplant Das Kabinett hat gestern die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens beschlossen während zugleich der Wirtschaftsausschuss die Novelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) durchgewinkt hat. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) legt Deutschland den Klimaschutz zu den Akten, wenn
Bundestag hat die Kapitulationsurkunde vor der alten Energiewirtschaft unterzeichnet Ökologie Solarenergie Windenergie 8. Juli 2016 Presseerklärung des SFV zur Verabschiedung des EEG 2016 (WK-intern) - Heute hat der Deutsche Bundestag mit der Verabschiedung des „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG 2016) die Kapitulationsurkunde vor der alten Energiewirtschaft unterzeichnet. Die Arbeitsplätze der Wind- und Solarbranche sollen geopfert werden, damit die fossilen und atomaren Kraftwerke noch einige Jahrzehnte länger laufen können. Der Bundestag hat die Proteste von Umweltschutzorganisationen ignoriert, die auf die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen gepocht hatten. Das EEG 2016 verfolgt das offensichtliche Ziel, die Energiewende in Deutschland auszubremsen und noch für viele Jahrzehnte den Vorrang von Kohle im deutschen Energiemix festzuschreiben. Der Zubau von Photovoltaik wird auf 2,4 Gigawatt (GW) pro Jahr gedeckelt, der Zubau
Gesetzentwurf für das EEG 2016 ist Bremsklotz für die demokratische Energiewende Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Juni 2016 EEG 2016 wird Energiewende verlangsamen (WK-intern) - „430 Seiten umfasst der Gesetzentwurf für das EEG 2016. Viele Paragrafen enthalten unklare oder unbestimmte Begriffe. Vieles bedarf einer rechtlichen Interpretation. Für Juristen bringt das letzte große Gesetzesvorhaben der CDU/CSU-SPD-Koalition jede Menge Arbeit. Aber: Was die Bundesregierung auf diesen 430 Seiten vorlegt, ist nicht nur eine überflüssige Beschäftigungsmaßnahme für Anwälte sondern vor allem ein Bremsklotz für die demokratische Energiewende“, so Axel Röpke, stellvertretender Präsident im Bundesverband WindEnergie, auf der Konferenz Windenergierecht in Berlin. „Wir müssen feststellen, dass die Bundesregierung mit einer restriktiven Mengensteuerung die bisher erfreuliche Dynamik der Energiewende verlangsamen will. Damit werden weder die Vereinbarungen der