Intelligente Verteilernetze sind Schlüssel für Energiewende Made in Germany Behörden-Mitteilungen 13. Juni 2016 12. Journalistenreise der EnergieAgentur.NRW: „Das Stromnetz von morgen“ (WK-intern) - Nordrhein-Westfalen hat exzellente Ressourcen, um zum führenden Forschungsland für Energie- und Klimaschutz in Europa zu werden. „Nordrhein-Westfalen ist ein Musterforschungsland für die Energiewende in Deutschland. Der Ausbau der Stromnetze ist ein zentrales Anliegen der Energiepolitik. Die Netze müssen leistungsfähiger und intelligenter werden, damit die schwankende Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie die Netzstabilität nicht gefährdet. Nur mit leistungsfähigen und modernen Übertragungs- und Verteilernetzen können ein stabiler Netzbetrieb und eine zuverlässige Stromversorgung gewährleistet werden. Denn das ist entscheidend, wenn die Energiewende deutschlandweit gelingen und in der Welt zum Vorbild werden soll“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze
Verdrängungswettbewerb: Ausschreibungsverfahren für Windenergie an Land wird langfristig den Strompreis steigen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 13. Juni 2016 Stürmische Zeiten für Windenergieanbieter (WK-intern) - Das in der EEG-Novelle 2016 geplante Ausschreibungsverfahren für Windenergie an Land soll für mehr Wettbewerb und günstigere Strompreise sorgen. Langfristig könnte es aber genau das Gegenteil bewirken, denn dem harten Wettbewerb werden insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen zum Opfer fallen. Dadurch entsteht die Gefahr einer Monopolstellung der Stromriesen, welche langfristig die Preise wieder nach oben treiben könnten. Die zudem geplante Sonderreduktion der Einspeisevergütung um 5% für Anlagen mit Netzanschluss nach dem 1.Januar 2017 sorgt für zusätzliche Unsicherheit bei Initiatoren und Anlegern. Windkraftprojekte, die noch nach der alten EEG-Vergütung gefördert werden, wie der Lacuna Windpark Hohenzellig, sind daher
Elektroauto-Kundenbarometer: Schweizer bevorzugen saubere Mobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 30. Mai 2016 Die sechste Auflage des Kundenbarometers erneuerbare Energien zeigt, welche Einstellung Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz zu Energiefragen haben. (WK-intern) - Die Studienergebnisse sind online verfügbar. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung würde gerne einmal ein Elektroauto ausprobieren, ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer kann sich vorstellen, in den nächsten zwei Jahren ein Elektroauto zu kaufen, und 74% der Bevölkerung denken, Batteriespeicher könnten die Stromversorgung revolutionieren. Solar Prosumer: Strom selbst produzieren Immer mehr Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer interessieren sich dafür, durch eine Solaranlage auf dem Dach selbst zu Stromproduzenten zu werden. Dieser Trend zum «Solar Prosumer» – dem Konsumenten, der gleichzeitig auch Produzent ist –
Nur mit einer zukunftsorientierten Energiepolitik können wir den Klimawandel bewältigen Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. Mai 201616. Mai 2016 UmweltministerInnen-Treffen in Melk zur Umsetzung des Klimaabkommens (WK-intern) - Klimawandel lässt sich nur durch Wende in der Energiepolitik bewältigen PM: Pressebild „Die Energiewende ist ein Gebot der Stunde. Nur mit einer zukunftsorientierten Energiepolitik können wir den Klimawandel bewältigen“, betonte Umweltminister Andrä Rupprechter beim Treffen der deutschsprachigen UmweltministerInnen. Mit einem Energiewendevertrag sollte die Forcierung von erneuerbaren Energien auch im EU-Recht verankert werden, so der Minister. Zentrales Thema der Tagung, die heuer auf Einladung von Rupprechter in Wien und Niederösterreich stattfand, war die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris. Deutschlands Umweltministerin Barbara Hendricks, Sharon Dijksma aus den Niederlanden (derzeit Vorsitzende des EU-Umweltministerrates), Carole Dieschbourg (Luxemburg), Doris Leuthard (Schweiz), Marlies
VDMA zur EEG-Ministerpräsidenten-Sondersitzung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 13. Mai 2016 VDMA: Klarheit schaffen, Leitmarkt Deutschland ist wichtig (WK-intern) - "Die Hersteller brauchen Klarheit über das Volumen der Ausschreibungen und genügend Vorlauf, um sich darauf einzustellen. Die wettbewerblichen Ausschreibungen, die der VDMA für richtig hält, erfordern von allen Beteiligten ganz neue Herangehensweisen und Risikobewertungen", sagt Matthias Zelinger, Geschäftsführer von VDMA Power Systems, zu dem gestrigen Gespräch der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. "Wenn die nötige Reform des EEGs zum Januar 2017 greifen soll, dann müssen die politischen Verhandlungen nun zügig abgeschlossen werden. Allein für die am Ende stehende EU-Genehmigung müssen einige Monate eingeplant werden. Wir sind weiter offen für
WWF: Wirtschaftskammer muss Klimaschutz endlich als Chance aufgreifen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. April 2016 Es braucht jetzt Vorschläge statt Kritik (WK-intern) - Die Umweltorganisation WWF ruft die Wirtschaftskammer auf, einen Vorschlag vorzulegen, wie Klimaschutz, Dekarbonisierung und Energiewende als Chance für die heimische Wirtschaft genutzt werden können. In den vergangenen Monaten haben sowohl Umweltorganisationen, der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich als auch Oesterreichs Energie konstruktive Vorschläge für die österreichische Klima- und Energiepolitik vorgelegt. Der Beitrag der Wirtschaftskammer zur Debatte scheint sich weiterhin hauptsächlich auf das Kritisieren dieser Vorschläge und den Wunsch nach Klimaschutz mit angezogener Handbremse zu beschränken. „Gebetsmühlenartige Wiederholungen, dass CO2-Emissionsrechte billig sein müssen, weil sonst die Industrie abwandert, sind spätestens seit der Klimavereinbarung von Paris kein sinnvoller Beitrag
GLS Bank zur Prokon eG: Genossenschaften sind Rückgrat der Energiewende Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. April 2016 Für den Windparkbetreiber Prokon hat sich die Umwandlung in eine Genossenschaft bewährt. (WK-intern) - Hierzu äußert sich die GLS Bank, Wegbereiter und wichtiger Kooperationspartner. Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank erklärt: „Die Prokon eG ist sehr gut aufgestellt und verfügt dank ihrer 38.000 Mitglieder über eine breite Basis. Sie gehört als Energiegenossenschaft zum Rückgrat der Energiewende“, sagt Jorberg. Prokon hat am Donnerstag seine erste Generalversammlung durchgeführt. Die rund 1.000 Energiegenossenschaften in Deutschland stehen für eine soziale und demokratische Energiepolitik. Jede zweite Kilowattstunde Ökostrom in Deutschland stammt aus Anlagen in Bürgerhand. Darum kritisiert Thomas Jorberg die Reformpläne der Energiepolitik: „Die Ziele des Klimagipfels von Paris
40 Jahre Energieforschung: Wie die Erneuerbaren aus der Nische kamen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 7. April 2016 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) feiert 2016 40 Jahre Energieforschung und lässt die Protagonisten der Anfangszeit zurück blicken. Dr.-Ing. Gerd Eisenbeiß ist einer von ihnen. Er war von 1990 bis 2001 Programmdirektor für Energie- und Verkehrsforschung im DLR, anschließend Vorstand für Energie- und Materialforschung im Forschungszentrum Jülich. Eisenbeiß hat an der Universität Karlsruhe Physik studiert und promoviert. 1973 ging er in die damalige Bundeshauptstadt Bonn, zunächst als Referent im Bundeskanzleramt, später im Bundesforschungsministerium. Dort war er mit den Themen Energietechnik, Energiepolitik und Informationstechnik betraut. Zudem war er in verschiedenen EU-Gremien in Brüssel für die europäische Zusammenarbeit in Forschungsangelegenheiten zuständig. Eisenbeiß
H-J Fell: Die Bundesregierung ist verantwortlich für den Einbruch der Erneuerbaren Energien Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 30. März 2016 In Deutschland haben sich die Investitionen in Erneuerbare Energien in 2015 gegenüber 2014 fast halbiert. (WK-intern) - Ganz im Gegensatz zum Welttrend: Auch 2015 haben sich die Investitionen in Erneuerbare Energien gesteigert. So lautet das Ergebnis einer Studie der Frankfurt School of Finance & Managment für das UNO Umweltprogramm UNEP. Die Regierung Merkel/Gabriel mit ihrem dafür zuständigen Staatssekretär Rainer Baake hat also „ganze Arbeit“ geleistet. Mit ihrer EEG-Novelle 2014 hat Sie die Investitionen in Erneuerbare Energien in weiten Teilen erstickt. Vor allem den Ausbau der Solar- und Bioenergien, Wasserkraft, Geothermie, und die privaten bürgerlichen Investitionen haben sie massiv reduziert oder gar weitgehend zum Erliegen
2. Konferenz: Berlin Energy Transition Dialogue – towards a global Energiewende Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen 17. März 201616. März 2016 Steinmeier und Gabriel eröffnen zweiten Berlin Energy Transition Dialogue (WK-intern) - Am heutigen Donnerstag beginnt die zweite Konferenz „Berlin Energy Transition Dialogue – towards a global Energiewende“ im Auswärtigen Amt in Berlin. Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel werden die gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) veranstaltete internationale Konferenz am Vormittag eröffnen. Am zweiten Tag wird von Seiten der Bundesregierung Umweltministerin Barbara Hendricks sprechen. Zahlreiche Minister, unter anderem aus Norwegen, Südafrika, Saudi-Arabien und Tunesien sowie hochrangige Delegationen und Gäste aus 74 Staaten werden erwartet. Außenminister Steinmeier hierzu: „Mit der Energiewende haben Deutschland und andere Staaten einen wichtigen Schritt getan, der in
Kein Stopp der Energiewende! Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 3. März 20163. März 2016 EUROSOLAR-Anzeigenkampagne 2016 "Kein Stopp der Energiewende!" (WK-intern) - EUROSOLAR – die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. startet in dieser Woche die Anzeigenkampagne „Kein Stopp der Energiewende!“ und wendet sich damit gegen das Ausbremsen der Energiewende durch die derzeitige Bundesregierung und das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Die Kampagne zielt auf die Veröffentlichung eines Aufrufs in deutschsprachigen Zeitungen, um konkrete Forderungen an die Bundesregierung, die im Bundestag vertretenen Parteien sowie die Mitglieder des Bundesrats zu formulieren. Mit der aktiven Unterstützung von Bürgerinnen und Bürger, die den Aufruf auf der Internetseite unterzeichnen und unterstützen können, soll der Druck auf die politischen Akteure erhöht werden. Mit den aktuellen Regierungsplänen
EEG-Reform: Scheitern von Bürgerwindenergie ist vorprogrammiert Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Februar 2016 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den aktuellen Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums zur Bürgerbeteiligung bei der Energiewende kritisiert. (WK-intern) - "Die geplante Umstellung auf Ausschreibungen und das damit einhergehende Investitionsrisiko verhindern die Beteiligung von Bürgern an Windparks", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Das Bundeswirtschaftsministerium versuche zwar, die Hürden für Bürgerenergiegesellschaften bei der Teilnahme an Ausschreibungen zu verringern, beispielsweise indem weniger Planungsunterlagen eingereicht werden müssten. Die Grenzen würden insgesamt jedoch so eng gesteckt, dass bei Windkraft Bürgerprojekte künftig nicht mehr realisiert werden könnten. "Ausschreibungen sind grundsätzlich ungeeignet, eine breite Beteiligung der Bevölkerung zu gewährleisten. Solche Scheinzugeständnisse werden die Probleme nicht beheben. Das Scheitern