Energiepolitik: Politische Diskussion beim Branchentreff „EE-Community-Treffen“ in Husum Erneuerbare & Ökologie Schleswig-Holstein Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Februar 2017 Energiepolitik zum Vorteil der regionalen Wirtschaft (WK-intern) - HUSUM – Die Akzeptanz für den Bau von Erneuerbare-Energie-Anlagen hängt ganz entscheidend von der Energiepolitik ab: Wie lassen sich die Weichen so stellen, dass die Energiewende sowohl für das Klima als auch für Energieverbraucher, den Arbeitsmarkt und die regionale Wirtschaft Vorteile bringt? Vor der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im September gibt die Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH) den Vertretern der norddeutschen Erneuerbare-Energie-Firmen die Möglichkeit, mit Energiepolitikern über deren Ziele und Vorhaben zu diskutieren. Das EE-Community-Treffen findet am Donnerstag, 2. März 2017, ab 19 Uhr im NordseeCongressCentrum in Husum statt. Die energiepolitischen Sprecher aller im Landtag
FDP-Energieexperte: Schlechtes Wetter legt Stromerzeugung lahm Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 8. Februar 2017 Gero Hocker: Schlechtes Wetter legt Stromerzeugung lahm – Energiewende ohne Kopf und Fuß gefährdet die Versorgungssicherheit (WK-intern) - Der energiepolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Gero Hocker, fordert eine bessere Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiewende: „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie schnell die Alternativen Energien an die Grenzen ihrer Möglichkeiten geraten. Der zügellose Zubau der Landschaft mit immer neuen Windrädern und Solaranlagen entpuppt sich in den kalten Wintermonaten als Schuss in den Ofen. Ohne konventionelle Kraftwerke säßen die Niedersachsen aufgrund des seit Wochen anhaltenden schlechten Wetters längst im Dunkeln“, so der Energieexperte. Laut Hocker ein Alarmsignal, dessen sich die Energiepolitiker
Netzentgelte vereinheitlichen und Stromnetze intelligenter machen Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Januar 2017 Zur Meldung des MDR „Strom-Preis-Schere weiter geöffnet“ erklärt der energiepolitische Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Roberto Kobelt: (WK-intern) - „Das Ost-West-Gefälle bei den Netzentgelten und der damit verbundene höhere Strompreis ist schon länger bekannt. Eine gerechte Verteilung der Kosten für das Stromnetz ist deshalb dringend geboten. Zukünftig sollte deshalb aus den regional unterschiedlichen Netzkosten für jede Netzebene ein Mittelwert gebildet werden, der dann beim Stromkunden für deutschlandweit einheitliche Netzentgelte auf der Stromrechnung sorgt. Dafür setzt sich unsere Landtagsfraktion bereits seit 2014 ein.“ „Gleichzeitig müssen die Stromnetze intelligenter gemacht werden, um die fluktuierende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und den Stromverbrauch auszugleichen. Intelligente
Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler hielt Festrede zum 25-jährigen Bestehen der DBU Ökologie 11. Dezember 2016 „Allen Menschen Leben in Würde ermöglichen, ohne Planeten zu zerstören“ (WK-intern) - „Die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert ist es, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, ohne dabei unseren Planeten zu zerstören. Das kann und wird nicht mit dem jetzigen Wohlstands- und Wachstumsmodell der Industrieländer gelingen. Wenn alle Menschen so produzieren und konsumieren würden wie die Europäer und Amerikaner, dann bräuchten wir drei oder vier Planeten in Reserve. Die haben wir aber nicht.“ – Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler zog gestern Abend dieses Fazit in seiner Festrede als Schluss- und Höhepunkt eines Kongresses, zu dem die Deutsche Bundesstiftung
Landesverband Erneuerbare Energien NRW e. V. stellt sich neu auf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 8. Dezember 2016 Reiner Priggen wurde bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen des LEE NRW am 6. Dezember 2016 einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. (WK-intern) - Er übernimmt den Vorsitz in der Ehrenamtsfunktion von Andreas Lahme, der zwei Jahre lang den LEE NRW anführte. Lahme steht dem Verband weiterhin als stellvertretender Vorsitzender im geschäftsführenden Vorstand zur Verfügung. „Als Dachverband der Erneuerbaren Energien muss der LEE NRW seine starke Stimme im politischen Geschäft behaupten. Nur mit einer wirksamen Interessenvertretung im Land und im Bund können wir den weiteren Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben und die Energiewende zum Erfolg führen. Ich freue mich, daran an entscheidender Stelle tatkräftig mitzuwirken“, sagte Priggen
Deutsche Umwelthilfe kritisiert EU-Vorschläge zur Zukunft von Erneuerbaren und Energieeffizienz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. November 2016 EU-Kommission legt am 30.11.2016 mit ihrem "Winterpaket" Papiere zur Zukunft der europäischen Energiepolitik vor - EU-Parlament und Ministerrat sind aufgefordert, nachzubessern (WK-intern) - Am 30.11.2016 wird die EU-Kommission ihren Vorschlag für die zukünftige EU-Energiepolitik vorstellen. Der Deutschen Umwelthilfe (DUH) liegen die Papiere bereits vor. Die DUH kritisiert, dass sich die Klimabeschlüsse von Paris darin nicht widerspiegeln und erneuerbare Energien ausgebremst werden. Positive Ansätze finden sich im Bereich Energieeffizienz, gehen aber nicht weit genug. Die DUH fordert das EU-Parlament und den Ministerrat auf, das Paket der EU-Kommission so zu überarbeiten, dass die Klimaziele, die Europa sich selbst gesetzt hat, erreicht werden. "Die geplanten Kommissionsvorschläge für
BWE fordert, dass Elektromobilität an die Nutzung erneuerbarer Energien gebunden sein muss E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie 21. November 2016 Berlin kann Leuchtturmregion der Energiewende werden (WK-intern) - „Wir sind gespannt auf die Arbeit der neuen Koalition in Berlin. Die Impulse im Koalitionsvertrag sind richtungsweisend. Nun kommt es auf eine zügige Umsetzung an“, so Tom Lange, Regionalvorsitzender Berlin im Bundesverband WindEnergie (BWE). „Unsere Branche ist längst nicht mehr nur auf die Windenergie beschränkt. Viele unserer Mitglieder - gerade im Landesverband Berlin/Brandenburg - engagieren sich aktiv in Speichertechnologien, verschiedenen Power-to-X Lösungen, der Elektromobilität in den Bereichen Solarthermie wie Fotovoltaik. Deshalb sehen wir die große Chance, dass Berlin bei der Umsetzung der Energiewende in der Großstadt eine echte Vorbildfunktion einnehmen kann.“ Der Regionalverbandsvorsitzende wünscht der rot-rot-grünen
Energiewende beschleunigen: Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in Einklang bringen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 21. November 2016 Staatssekretär Steinlein eröffnete den „Deutsch-Japanischen Energiedialog“ in Tokio (WK-intern) - Energieeffizienz ist die größte, schnellste und billigste Quelle für Klima- und Ressourcenschutz. Nicht nur für die Internationale Energieagentur (IEA) ist „Energy Efficiency First“ das neue Schlagwort, sondern auch für jene Staaten, die eine vollständige Dekarbonisierung des Energiesystems anstreben. Berlin/Tokio - Gleichzeitig wird Strom aus Sonne und Wind immer günstiger – wie kann man erreichen, dass beide Faktoren die Energiewende beschleunigen? Ein deutsch-japanischer Expertendialog ging dieser Frage nach. Die übereinstimmende Botschaft von globalen und nationalen Langzeit-Energieszenarien lautet: „Energieeffizienz plus Erneuerbare Energien“ bilden die entscheidende Grundlage für nachhaltige Energiesysteme weltweit. So schätzt die IEA, dass Energieeffizienz
Österreich fordert 100% Ökostrom Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. November 2016 Ist die Politik handlungsunfähig? (WK-intern) - 5 Tage verbleiben noch für die Umsetzung der Ökostromnovelle Nach dreijähriger Verhandlungszeit liegen alle Fakten am Tisch. Seit Ostern verhandelt die Regierung wie der Entwurf in Begutachtung gehen soll. Noch ist das Tauziehen nicht beendet. „Es ist zu hoffen, dass die Regierung endlich Handlungsfähigkeit in der Klima- und Energiepolitik erlangt und nach dem Willen der österreichischen Bevölkerung den Reformstau des Ökostromgesetzes beseitigt“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. 93% der Österreicher und Österreicherinnen haben in einer Umfrage die Politik aufgefordert rasch die nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaffen, um 100% erneuerbare Stromversorgung
Ökostromkosten für die Haushalte sinken um 18 Prozent Erneuerbare & Ökologie Windenergie 17. November 2016 Wo bleibt die Ökostromnovelle? Derzeit ist die Politik beim Ökostrom gekennzeichnet von Ambitions- und Tatenlosigkeit. (WK-intern) - Drei Jahre Diskussion, unzählige Ankündigungen und noch immer kein Entwurf der kleinen Ökostromnovelle. Ambitionierte Politik sieht anders aus. „Leider wird der Windkraftausbau dieses Jahr niedriger sein als vor 13 Jahren. Es braucht die Reform, um die vielen baureifen Projekte auch umsetzen zu können“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Gleichzeitig werden die Kosten der Ökostromförderung nächstes Jahr um 18 % sinken, weil viele Anlagen keine Förderung mehr erhalten. „Der Spielraum für eine zukunftsorientierte Energiepolitik ist gegeben. Die kleine Novelle wird zur Nagelprobe für die Klimapolitik
Angriff auf die dezentrale Stromerzeugung – Deutsche Energiepolitik Dezentrale Energien Mitteilungen Verbraucherberatung 16. November 201616. November 2016 Der Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur will die vermiedenen Netzentgelte abschaffen. (WK-intern) - Er verkennt die Grundlagen der Netzentgeltsystematik und stellt das Kostenverursachungsprinzip auf den Kopf. Anstelle der zentralen Erzeuger als die wahren Kostenverursacher sollen die dezentralen Erzeuger mit den Kosten des Netzausbaus belastet werden. Dies ist weder mit der bestehenden Netzentgeltsystematik noch mit der Energiewende vereinbar und sollte vom Deutschen Bundestag zurückgewiesen werden. Referentenentwurf Am 4.11.2016 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Verbänden den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) übermittelt mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis zum 11.11.2016. Der Entwurf hat im Wesentlichen zwei Zielsetzungen: erstens
Kabinett billigt wichtige energiepolitische Vorhaben Behörden-Mitteilungen 20. Oktober 2016 Neuordnung der Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung und Anpassung der Regelungen zur Kraft-Wärme-Kopplung (WK-intern) - Auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat das Bundeskabinett heute zwei weitere wichtige energiepolitische Vorhaben verabschiedet. So wurde zum einen das Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung verabschiedet, das die Empfehlungen der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) umsetzt. Zum anderen wurden die Regelungen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) und zur Eigenversorgung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angepasst und damit die Ende August mit der EU-Kommission erzielte Verständigung zu beihilferechtlichen Fragen gesetzlich umgesetzt. Bundeswirtschaftsminister Gabriel: "Wir haben heute zwei zentrale energiepolitische Vorhaben verabschiedet. Beide sind für die Planungssicherheit der betroffenen Akteure