Neues Verfahren senkt Kohlendioxid-Ausstoß kostengünstig und energieeffizient Forschungs-Mitteilungen 16. Dezember 2012 (WK-news) - Das an der TU Darmstadt erforschte Carbonate-Looping-Verfahren zur Kohlendioxid (CO2)-Abscheidung könnte die CO2-Emissionen von Kraftwerken um über 90 Prozent senken - und dabei sowohl deutlich weniger Energie verbrauchen als auch weniger Kosten verursachen als bisherige Ansätze. Die TU Darmstadt, die eine der weltweit größten Versuchsanlagen zur Abscheidung von CO2 betreibt, hat das sogenannte Carbonate-Looping-Verfahren in den vergangenen vier Jahren erfolgreich erforscht. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Verfahrens: Es kann in bestehenden Kraftwerken nachgerüstet werden. Bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Erdgas entstehen große Mengen des Klimagases Kohlendioxid. Eine Schlüsseltechnologie für emissionsärmere und umweltfreundlichere Kraftwerke ist daher die Abscheidung und
Klimagipfel Katar: Es gibt bei bei keinem der zentralen Verhandlungsthemen einen echten Fortschritt Ökologie Veranstaltungen 3. Dezember 2012 (WK-news) - Die Glaubwürdigkeit Deutschlands und der EU steht auf dem Spiel EU-Streit könnte 13 Milliarden Tonnen mehr CO2-Emissionen bedeuten Zur Halbzeit der Klimaverhandlungen in Katar gibt es bei keinem der zentralen Verhandlungsthemen einen echten Fortschritt. Vor Ankunft der Umweltminister ab kommenden Montag ist deshalb unklar, ob die finanzielle Hilfe für Entwicklungsländer erhöht wird und wie der Fahrplan für einen globalen Klimavertrag bis 2015 aussieht. Ebenfalls unsicher ist, ob die großen Klimaverschmutzer China und USA ihre Emissionen bereits vor Inkrafttreten des Abkommens im Jahr 2020 stärker reduzieren. Staaten wie USA, Japan, Russland, Kanada und Neuseeland kehren dem Kyoto-Protokoll den Rücken und scheinen zu
UN-Umweltprogramm-Bericht ist Warnsignal an Weltgemeinschaft Mitteilungen Ökologie 22. November 2012 GLOBAL 2000: EU braucht ambitionierte Klimaschutzziele! Wien - Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 hält anlässlich des UNEP-Klimaberichtes und im Vorfeld der nächste Woche beginnenden UNO-Klimakonferenz in Doha fest, dass vor allem die Industrienationen ihren Treibhausgasausstoß verringern müssen. „Die EU muss in Sachen Klimaschutz wieder eine Vorreiterrolle einnehmen und sich vor allem ambitioniertere Ziele stecken“, betont Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. „Lediglich 20 Prozent der Treibhausgasemissionen bis 2020 zu reduzieren, ist definitiv zu wenig, um die globale Erderwärmung unter zwei Grad halten zu können!“ Bis dato wurden bereits 17,4 Prozent der Treibhausgase gegenüber 1990 reduziert, die EU hat ihr 2020-Ziel also
European Energy Exchange startet CER-Spotmarkt und erweitert Carbix-Index Behörden-Mitteilungen 20. November 2012 (WK-intern) - Leipzig - Die EEX erweitert ihr Produktangebot am CO2-Sekundärmarkt um Spotkontrakte auf Grey Certified Emission Reductions (Grey CERs) und Green Certified Emission Reductions (Green CERs). Certified Emission Reductions werden für Klimaschutzprojekte (Clean Development Mechanism – CDM) vergeben, die Industrieländer zur Reduzierung ihrer Emissionen in Entwicklungsländern durchführen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Börsenrats wird die EEX ab 5. Dezember 2012 CER-Spotprodukte anbieten. Dabei wird die EEX zwei Produkte zum Handel bereitstellen: Das Grey CER-Produkt wird Zertifikate aus Projekten, die den Abbau von Trifluoromethan (HFC-23) und Salpeteroxide (N2O) aus Adipinsäureproduktion beinhalten umfassen. Im Green CER-Produkt sind Zertifikate aus allen Projekten, die zum Zeitpunkt
Egebnisse von Renewbility II: Klimaschutz im Verkehr Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 10. November 2012 (WK-news) - Bis 2030 können die Treibhausgasemissionen um mehr als 37 % gegenüber 2005 Verringert werden, wenn alle Maßnahmen umgesetzt werden. Die Ergebnisse des Klimaschutzszenarios in RENEWBILITY II zeigen, dass bei einer ambitionierten Maßnahmenausgestaltung der Verkehrssektor seine Treibhausgasemissionen (inklusive der Emissionen der Kraftstoffherstellung und der Fahrzeugproduktion) bis zum Jahr 2030 um 37 Prozent gegenüber 2005 mindern kann. Die Treibhausgasminderung wird unter anderem durch den Einsatz effizienterer Fahrzeuge, die Verlagerung auf energieeffiziente Verkehrsmittel, die Optimierung von Transportketten und den zunehmenden Einsatz alternativer Kraftstoffe erreicht. Das Klimaschutzszenario im Verkehr wurde wie bei der Vorgängerstudie RENEWBILI-TY I unter Beteiligung von gesellschaftlichen Akteuren in Form eines Bündels
Luftschadstoffe seit der Wende stark rückläufig News allgemein Verbraucherberatung 24. September 201224. September 2012 (WK-intern) - Schwefelemissionen am stärksten gesunken – Feinstaub bleibt das Sorgenkind Die Emissionen von Luftschadstoffen in Deutschland sind seit 1990 teilweise drastisch gesunken: Bei Schwefelverbindungen (SO2) war 2010 ein Rückgang von 91,5 Prozent gegenüber 1990 zu verzeichnen, beim Staub 85,6 Prozent und beim Kohlenmonoxid 73,1 Prozent (jeweils im gleichen Zeitraum). Auch Schwermetalle und persistente organische Schadstoffe gelangen deutlich weniger in die Umwelt. Dies zeigt eine neue Erhebung des Umweltbundesamtes (UBA). Der gesundheitsschädliche Feinstaub und weitere Problemschadstoffe trüben aber weiter das insgesamt positive Gesamtbild: Die Feinstaubemissionen sinken zwar deutschlandweit, allerdings ist der Rückgang mit nur 30 Prozent gegenüber 1990 deutlich geringer als
Nahrungsmittelvernichtung durch die Fleischproduktion ist problematischer als Biosprit E10 News allgemein 22. August 2012 (WK-news) - Menschen für Tierrechte: Fleischkonsum deutlich problematischer als Biosprit E10 Massive Ernteausfälle drohen weltweit die Preise für Nahrungsmittel ansteigen zu lassen, was zu Hungersnöten in ärmeren Ländern führen könnte. Politiker, Umweltschützer und Industrie sprechen sich daher gegen die Verwendung von Nahrungsmitteln für die Produktion des Biosprits E10 aus. Nach Meinung des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte geht die derzeitige Diskussion am Kern des Problems vorbei: der Nahrungsmittelvernichtung durch die Fleischproduktion. In seltener Eintracht engagieren sich Entwicklungsminister Dirk Niebel, Vertreter von Umweltverbänden und Industrie für einen Verkaufsstopp des Biosprits E10, um steigende Nahrungsmittelpreise durch die Gewinnung von Bioethanol zu verhindern. Dem Bundesverband Menschen für Tierrechte
Den Antriebsstrang effizienter machen: Voith auf der IAA Nutzfahrzeuge E-Mobilität Technik 20. August 201220. August 2012 (WK-news) - Unter dem Motto „Efficiency on the road“ präsentiert Voith auf der IAA Nutzfahrzeuge aktuelle Produkte und Lösungen für Lkw und Busse. Im Fokus stehen höhere Effizienz, weniger Emissionen und geringere Betriebskosten. Zu den Highlights zählen das neue ElvoDrive-Technologiekonzept und der Aquatarder SWR, der weltweit erste Sekundär-Wasserretarder. Die Zukunft im öffentlichen Nahverkehr liegt für den weltweit agierenden Nutzfahrzeug-Zulieferer in der weiter gesteigerten Effizienz von Antriebssystemen. Mit Blick auf das emissionsfreie Fahren präsentiert Voith in Hannover das Technologiekonzept ElvoDrive, ein serieller Hybridantrieb. Der ElvoDrive überträgt die benötigte Leistung vollständig elektrisch, so dass ein Verbrennungsmotor immer im Punkt des geringsten spezifischen Verbrauchs betrieben werden
Sonderpublikation zum Thema Elektrozweiräder E-Mobilität Verbraucherberatung 22. Juli 2012 (WK-news) - Elektrozweiräder im Fokus Die Diskussion rund um das Thema Neue Mobilität wird – insbesondere medial – häufig auf die Elektrifizierung des Automobils reduziert. Dabei geht es im Kern um die Erhaltung von Mobilität als Voraussetzung und Treiber unseres Wohlstands. Die Voraussetzung dafür ist eine effizientere Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen, Infrastrukturen und Räume bei gleichzeitiger Reduktion schädlicher Emissionen. Genau hier bieten Elektrozweiräder ein enormes Potenzial. Vor diesem Hintergrund haben wir im Rahmen einer Sonderpublikation alle bis dato in der NEUEN MOBILITÄT erschienenen Artikel zum Thema Elektrozweiräder noch einmal zusammen gefasst. Immer mehr Hersteller und Investoren – auch aus der Automobilbranche –
Altmaier will weltweiten Klimaschutz voran bringen Behörden-Mitteilungen Veranstaltungen 18. Juli 2012 (WK-news) - Dritter Petersberger Klimadialog Zu verstärkten Anstrengungen im Klimaschutz hat Bundesumweltminister Peter Altmaier zum Abschluss des dritten Petersberger Klimadialogs aufgerufen. „Viele Staaten tun heute schon viel zum Schutz des Klimas und zur Minderung ihrer Emissionen. Das reicht aber nicht aus, um die 2-Grad-Obergrenze einzuhalten. Wir müssen deshalb alle zusammen mehr tun“, sagte Altmeier. Der Bundesumweltminister begrüßte besonders, dass viele der an der Konferenz teilnehmenden Staaten zusätzliche Initiativen ergreifen wollen, um das Emissionswachstum schon vor dem Jahr 2020 zu begrenzen. Nötig seien Initiativen sowohl im Rahmen der Vereinten Nationen als auch durch innovative Umsetzungspartnerschaften, so Altmaier. Der Bundesumweltminister würdigte die Anstrengungen der
Solare Prozesswärme für umweltfreundliche Lackierereien Ökologie Solarenergie 23. März 201223. März 2012 DÜRR, einer der führenden Anbieter im Bereich der Automobil-Produktionstechnik und INDUSTRIAL SOLAR, Spezialist zur Herstellung von Fresnel-Kollektoren, kooperieren auf dem Gebiet der solaren Prozesswärme für nachhaltiges Lackieren. Freiburg, Stuttgart - Der Eco+Paintshop von Dürr ist ein Synonym für eine Lackiererei, die den Energie- und Materialverbrauch ebenso senkt wie die Emissionen. Da passt der Kooperationsvertrag zwischen Industrial Solar GmbH (ISG) und Dürr sehr gut ins Bild. Die Industrial Solar GmbH (ISG) ist auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Fresnel-Solarkollektoren für die Erzeugung industrieller Prozesswärme spezialisiert. Die wartungsarmen und platzsparenden Fresnel-Kollektoren bündeln das Sonnenlicht und arbeiten auf diese Art sehr effizient. Besonders in Ländern mit
TÜV SÜD-Roadshow 2012 zur CO2-Bilanz in Essen Bayern Nordrhein-Westfalen Ökologie Veranstaltungen 22. März 2012 München. Immer mehr Großunternehmen und Mittelständler nutzen ihre Klimabilanz, um ihre Kosten zu senken und ihre Reputation zu verbessern. Mit der Roadshow 2012 „Erfolgsfaktor CO2-Bilanz“ informiert TÜV SÜD gemeinsam mit renommierten Partnern über den Corporate Carbon Footprint und die Umsetzung einer erfolgreichen Klimastrategie. Am 3. April 2012 kommt die Roadshow nach Essen. Mit einem Corporate Carbon Footprint werden die klimawirksamen Emissionen einer unternehmerischen Tätigkeit erfasst und bewertet. Ein solcher „Fußabdruck“ berücksichtigt alle Emissionen entlang der Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Die wichtigsten Ziele bestehen darin, Transparenz hinsichtlich der Emissionen zu schaffen, die Emissionstreiber zu ermitteln und Innovationen zur Senkung des Energie- und Rohstoffverbrauchs anzustoßen. „Auf