Germanwatch begrüßt Vorlage der offiziellen chinesischen Klimaziele Ökologie 1. Juli 2015 Klima-Trendwende in China (WK-intern) - Gestern hat China offiziell sein Klimaziel für das Weltklimaabkommen eingereicht, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. China will den Höhepunkt der Emissionen spätestens gegen 2030 erreichen. Bei der Vorstellung des Ziels hat der chinesische Premier Li Keqiang unterstrichen, dass dies möglichst deutlich früher geschehen soll. Außerdem will das Land den Anteil nicht-fossiler Energien bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen, die Emissionsintensität der chinesischen Wirtschaft weiter vermindern und ein großes Aufforstungsprogramm durchführen. China hat sich außerdem bereit erklärt, Entwicklungsländer in größerem Umfang finanziell beim Klimaschutz zu unterstützen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die chinesischen Pläne. "Es
Einbezug von Emissionen aus Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Juni 2015 Neue Studie: Einbezug von Emissionen aus Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden (WK-intern) - Der Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) braucht eigene, anspruchsvolle Ziele zur Emissionsminderung, um das EU-Klimaziel für 2030 nicht zu gefährden. Werden seine Emissionen ohne Anpassung in die Bilanz des EU-Klima- und Energiepakets einbezogen, bestünde die Gefahr, dass die EU nur 35 statt 40 Prozent ihrer Emissionen bis zum Jahr 2030 reduziert. Dies könnte das Gesamtziel der EU um mehr als zehn Prozent verfehlen und ihren geplanten Treibhausgasminderungsbeitrag (Intended Nationally Determined Contributions, INDCs) insgesamt gefährden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Fern und der International
Entwicklungsorganisation warnt vor Klimakosten in Milliardenhöhe und stellt Kohleausstiegsszenarien vor News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 6. Juni 20156. Juni 2015 Oxfam: G7 müssen Kohleausstieg vorantreiben (WK-intern) - Verbindliche Pläne für einen Ausstieg aus der Kohlekraft fordert die Entwicklungsorganisation Oxfam von den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten. In dem aktuellen Bericht „Let them eat coal - Why the G7 must stop burning coal to tackle climate change and fight hunger“ warnt Oxfam, ohne Kehrtwende würden allein die Emissionen aus Kohlekraftwerken der G7-Staaten am Ende des Jahrhunderts für Klimaschäden und Anpassungskosten an den Klimawandel in Höhe von 450 Milliarden US-Dollar pro Jahr verantwortlich sein. Bereits um 2080 fallen dem Bericht zufolge jährlich sieben Millionen Tonnen Nahrungsmittel den Emissionen aus G7-Kohlekraftwerken zum Opfer – auf LKW
Studie zur Trendwende: Die Globale Energiewende hat spürbar begonnen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. Juni 2015 Untersuchung von Germanwatch zeigt Anzeichen für Trendwende bei Emissionen und Erneuerbaren Energien sowie für Abkehr von der Kohle. (WK-intern) - Klimagipfel in Paris kann Wendepunkt werden. Bonn/Berlin - Ein halbes Jahr vor Beginn des Weltklimagipfels in Paris zeigt eine neue Studie von Germanwatch Umbrüche in zentralen Feldern der internationalen Energie- und Klimapolitik. "Der Klimagipfel in Paris fällt in eine Zeit, in der eine weltweite Trendwende tatsächlich möglich erscheint", erklärt Jan Burck, Hauptautor der Germanwatch-Studie. "Unsere Untersuchung dokumentiert wichtige Anzeichen für die weltweite Stagnation der globalen energiebedingten CO2-Emissionen, für einen geradezu beispiellosen Siegeszug der Erneuerbaren Energien und für eine Abkehr vom Ausbau der
Einbeziehung des Luftverkehrs in das internationale Klimaschutzprotokoll Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. April 201523. April 2015 Neue DLR-Studie über die CO2-Emissionen des Luftverkehrs (WK-intern) - Der Luftverkehr lässt sich mit seinen vielfältigen Klimawirkungen in internationale Klimaschutzprotokolle integrieren. Dabei sind signifikante Einsparungen an klimarelevanten Emissionen bei moderatem Einfluss auf die Luftverkehrsnachfrage möglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Erstmals fließt in die Untersuchung der gesamte Klimaeffekt des Luftverkehrs ein. Gegenüber der reinen Berücksichtigung von CO2-Emissionen fällt dieser durchschnittlich etwa doppelt so hoch aus. Klimafaktor Luftverkehr Der globale Luftverkehr ist ein kontinuierlich wachsender Wirtschaftssektor. Dabei steigen auch dessen Emissionen, die zum Klimawandel beitragen. "Seit Jahrzehnten sehen wir einen deutlichen Anstieg der CO2-Emissionen der Luftfahrt, der sich auch
Emissionen mit Qualitäts-Hackschnitzeln reduzieren Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 31. März 2015 Broschüre Hackschnitzelheizungen gibt Tipps (WK-intern) - Zertifizierungssystem für Qualitätshackschnitzel wird aufgebaut Strenge Staubemissionsgrenzwerte für Kleinfeuerungsanlagen sollen den Umwelt- und Gesundheitsschutz verbessern. Die Einhaltung der Grenzwerte stellt Hersteller und Betreiber von Biomasse-Heizungen jedoch vor Herausforderungen. Mehrere Forschungsprojekte zur Qualitätssicherung von Hackschnitzeln und Holzpellets sowie die neue Broschüre „Hackschnitzelheizungen 2015 – Was muss aktuell beachtet werden?“ sollen die Biomassebranche jetzt dabei unterstützen, die verschärften Anforderungen einzuhalten. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert die Maßnahmen über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Ziel ist es, das Heizen mit Holz als bezahlbare, klimafreundliche und den ländlichen Raum stärkende Wärmequelle für die Zukunft zu sichern und weiter
Gabriels Pläne zur Kohle Abgabe können nur ein Anfang sein Behörden-Mitteilungen Ökologie 27. März 2015 Deutschland muss seine Klimaziele erreichen. (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck sieht in den Plänen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zum Klimaschutz nur einen ersten Schritt in die richtige Richtung. KIEL - „Der Vorschlag ist zu weich, um die Klimaziele zu erreichen. Dabei kann es sich Deutschland als Energiewendeland nicht leisten, hier zurückzufallen“, sagte Minister Habeck nach einem Treffen des Bundeswirtschaftsministers mit den Energiestaatssekretären der grün mitregierten Länder heute (27. März 2015) in Berlin. „Nicht einmal die Umweltkosten, die durch die Kohleverbrennung entstehen, werden durch die geplante Kohle-Abgabe ausgeglichen. Das gilt umso mehr, als die Emissionen der Braunkohle seit 2000 sogar zugenommen haben“, betonte
Vattenfall-Betriebsrat täuscht Belegschaft über Inhalte des aktuellen Klimaschutz-Vorschlages Mitteilungen Ökologie 25. März 2015 Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert, dass der Vattenfall-Betriebsrat die Belegschaft im Vorfeld der heutigen Belegschaftsversammlung offensichtlich mit falschen Informationen versorgt hat. (WK-intern) - Der Betriebsrat hat mit der Einladung zur Belegschaftsversammlung eine "Sonderinformation" über angebliche Inhalte des Klimaschutzvorschlages aus dem Bundeswirtschaftsministerium verteilt. "Der Vattenfall-Betriebsrat täuscht die Beschäftigten. Insbesondere die neueren Lausitzer Kraftwerke wie Schwarze Pumpe müssten nach dem Vorschlag des Bundesministeriums im Jahr 2020 nur einen marginalen Klimabeitrag leisten. Es ist völlig schleierhaft, wie das zu einem "radikalen" Ausstieg aus der "gesamten" Braunkohlenwirtschaft führen soll, wie das der Betriebsrat behauptet." sagt Rene Schuster, Vertreter der Umweltverbände im Brandenburgischen Braunkohlenausschuss. Der Betriebsrat behauptet: "Im Ergebnis
Elektrisierende Probefahrt mit Renault ZOE vom 15.-19.12.2014 bei iKratos vereinbaren E-Mobilität Solarenergie 12. Dezember 2014 Elektroauto von Renault bei iKratos (WK-intern) - Vom 15. bis 19.12.2014 hat jeder die Chance puren Fahrspaß – ohne Motorengeräusch – mit dem Renault ZOE bei iKratos zu testen. Der Renault ZOE überzeugt durch ein elektrisierendes Fahrvergnügen mit schlagkräftigen Argumenten: 100 % ökologisch und 100 % Technologie! Wir träumen von einem idealen Alltagsauto mit kompakten Ausmaßen, großzügigem Innenraum, spritziger Fahrleistung und ansprechendem Design. Außerdem soll es günstig im Unterhalt sein sowie möglichst geringe Emissionen haben. Jetzt ist Schluss mit träumen, denn durch den Renault ZOE ist der Traum in Erfüllung gegangen und das zu einem sensationellen Preis, denn ein der ZOE entspricht preislich
Klimawandel: Das Europäische Zentrum für Erneuerbare Energie gibt Antworten auf regionaler Ebene Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. November 2014 Klimawandel – heute Emissionen reduzieren, sich an morgen anpassen (WK-intern) - 62 % der befragten Europäer sind der Auffassung, dass der Klimawandel das wichtigste Problem ist, dem die Welt heute gegenübersteht. Ebenso betrachten auch die Regionalpolitik und die Europäische Kommission als Ganzes den Klimawandel als ernsthafte Bedrohung. Die EU erarbeitet derzeit eine Reihe von Maßnahmen, um den Auswirkungen des Klimawandels die Stirn zu bieten und die Emissionen zu reduzieren. Panorama nimmt diese Maßnahmen unter die Lupe und stellt Überlegungen dahingehend an, welche Auswirkungen der Klimawandel hat und wie Politik und vor Ort getroffene Maßnahmen kombiniert werden können, um die durch die Emissionen bereits
IPCC-Autor Edenhofer: Klimaschutz kostet nicht die Welt Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 3. November 2014 Am Sonntag wurde in Kopenhagen vom Weltklimarat IPCC der Abschluss des fünften Sachstandsberichts (AR5) vorgestellt. Ottmar Edenhofer, Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe „Klimaschutz“ und einer der Autoren des nun veröffentlichten Syntheseberichts, verweist auf die möglicherweise unumkehrbaren Folgen ungebremsten Klimawandels gegenüber den überschaubaren Kosten ambitionierten Klimaschutzes. (WK-intern) - „Die Treibhausgas-Emissionen steigen, steigen, steigen“, sagt Edenhofer, der Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) ist. Zwischen den Jahren 2000 und 2010 haben die globalen Emissionen sogar schneller zugenommen als in den drei Jahrzehnten zuvor. „Wir sind heute nicht auf dem Weg, das gesetzte Zwei-Grad-Ziel einzuhalten.
Radelkampagne als Projekt des Monats nominiert! Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Oktober 2014 Mit der Auszeichnung zum „Projekt des Monats“ durch das Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz erhält der Klimapakt für seine Kampagne „Wir radeln – immer noch – zur Arbeit!“ eine schöne Bestätigung auf bundesweiter Ebene. Die Jury betonte im Rahmen der Bewertung insbesondere die langfristige Wirksamkeit der Aktion: „Die positivere Wahrnehmung des Radfahrens, die Sensibilisierung für das eigene Mobilitätsverhalten und das damit verbundene Umdenken bilden die Voraussetzung für dauerhafte und wirkungsvolle Verhaltensänderungen – und damit für eine substanzielle Reduzierung klimaschädlicher Emissionen im Verkehrsbereich.“ (WK-intern) - Mehr Informationen zur Nominierung findet man unter: http://kommunen.klimaschutz.de/projekte/projekt-des-monats/archiv/flensburg-oktober-2014.html . PM: Klimapakt