Fünf Länderminister wollen EEG beibehalten und dafür an einem Strang ziehen Erneuerbare & Ökologie 25. September 2012 (WK-intern) - Die Minister von fünf Bundesländer haben heute in Berlin ihre gemeinsame Position zur Energiewende vorgestellt. Umweltsenator Joachim Lohse hat heute (24.09.2012) in Berlin gemeinsam mit seinen Ministerkolleginnen und -kollegen aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein vor der Bundespressekonferenz in Berlin den Willen der Länder zur Energiewende bekräftig und von der Bundesregierung einen klaren Kurs verlangt: „Die Länder stehen zur Energiewende. Der Bund aber bremst und handelt insgesamt plan- und kraftlos“, so Lohse. Insbesondere fordern die grünen Energieminister, das Erneuerbare Energien Gesetz beizubehalten. Sie erteilten einer Quotenregelung, wie sie von der FDP ins Spiel gebracht wird, eine deutliche Absage. "Das EEG
Die Grünen: FDP betreibt systematische Destabilisierung der Erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 25. September 201217. Oktober 2012 (WK-intern) - Die FDP strebt ein Quotenmodell als Ersatz für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) an. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Detlef Matthiessen: Kaum ist die weltgrößte Windmesse in Husum erfolgreich abgeschlossen, verkündet die FDP in Berlin die Abkehr vom EEG. Das ist ein weiterer Schritt zur systematischen Destabilisierung der Energiewende. Nach den FDP-Vorgaben könnte vielleicht die sehr kostengünstigen Onshore-Windenergieerzeugung an besonders guten Standorten überleben. Der Rest würde abgewürgt. Das vom Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, vorgeschlagene Quoten-Modell ist mehr Planwirtschaft als freie Marktwirtschaft. Brüderle & Co suchen verzweifelt und glauben ein Thema gefunden zu haben, um die FDP vor
Union und FDP blasen zum Angriff auf die Energiewende Bayern Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien 17. September 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Ludwig Wörner: Dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand passt offenbar nicht zur Ideologie der FDP Die Bayerische Staatsregierung will im Bundesrat auf Vorschlag von Wirtschaftsminister Martin Zeil einen Antrag zur Senkung der Stromsteuer stellen. Damit soll nach den Worten des Ministers der Anstieg der EEG-Umlage ausgeglichen werden. Dazu Ludwig Wörner, der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Außer Ankündigungen von Steuersenkungen und Angriffen auf das EEG ist von diesem Minister in der Energiepolitik wohl nichts mehr zu erwarten.“ Wörner weist darauf hin, dass der durchschnittliche Strompreis für einen Privathaushalt im Jahr 2000 bei 14 Cent lag, wovon die EEG-Umlage 0,2 Cent ausmachte. Heute liegt
Altmaier auf Bremserkurs bei den Erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie 17. September 2012 (WK-intern) - Bundesregierung will Ausbauziele für Erneuerbare Energien zurückschrauben Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hält die wiederholten Aussagen maßgeblicher Regierungsvertreter, den Ausbau Erneuerbarer Energien verlangsamen und bisherige Ausbauziele zurückschrauben zu wollen, für alarmierend. Nach den wiederholten Attacken von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat auch Bundesumweltminister Peter Altmaier in jüngster Zeit mehrfach vor einem zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien gewarnt. Zuletzt forderte er eine Begrenzung des Zubaus von regenerativen Kraftwerken in der heutigen Ausgabe des ZDF-Morgenmagazins. „Die Regierungskoalition bekommt offenbar immer mehr Angst vor der eigenen Courage. Galt der mehrheitliche Wille der Bevölkerung für einen schnellen Umstieg auf Erneuerbare Energien unter dem Eindruck von
Grüne und ENERCON wollen Windenergie-Ausbau an Land dynamisch fortsetzen Niedersachsen Techniken-Windkraft Windenergie 15. September 2012 (WK-news) - Spitzenpolitiker der Grünen sprachen mit ENERCON Geschäftsführung über Energiewende Die Umsetzung der Energiewende und die anhaltende Diskussion über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) standen im Mittelpunkt bei einem Besuch von spitzenpolitikern von Bündnis 90/Die Grünen am Donnerstag (13. September) bei ENERCON in Aurich. Dabei tauschten der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin, und die niedersächsische Landesvorsitzende der Partei, Anja Piel, mit der ENERCON Geschäftsführung ihre Ansichten über den Umbau des Energiesystems in Deutschland und die Rolle der Onshore-Windenergie aus. ENERCON Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig war sich mit Grünen-Fraktionschef Trittin einig, dass die derzeit in der Bundesregierung überlegte Verlangsamung des Windenergie-Ausbaus das Gelingen der Energiewende gefährde.
Deutsche Akademie der Technikwissenschaften fordert Neuausrichtung der Energiepolitik Erneuerbare & Ökologie 14. September 2012 (WK-intern) - Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, bedarf es einer grundlegenden energiepolitischen Wende. Zu diesem Ergebnis kommt eine Position, die acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften am 13. September 2012 in Berlin vorgestellt hat. Die Akademie empfiehlt, den EU-Emissionsrechtehandel als Leitsystem der Förderung einer kohlenstoffärmeren Energieversorgung zu revitalisieren sowie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schnellstmöglich durch eine marktbasierte Förderung zu ersetzen. Diese Maßnahmen müssen in die globale Klimaschutzstrategie eingebettet werden, um einen nachhaltigen Erfolg bei der Bekämpfung des Klimaproblems zu ermöglichen. Der aktuelle energiepolitische Rahmen und insbesondere das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) setzen nicht die richtigen Investitions- und Innovationsanreize für einen kosteneffizienten Ausbau der erneuerbaren Energien
Bundestag: Opposition dringt auf sozialverträgliche Energiewende Behörden-Mitteilungen 13. September 2012 Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat die Bedeutung der deutschen Energiewende für die internationale Umweltpolitik betont. Bei der Vorstellung seines Haushaltsentwurfs für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Einzelplan 16) am Dienstag, 11. September 2012, im Bundestag sagte Altmaier, dass die Energiewende in Deutschland, der drittgrößten Industrienation, eine Erfolgsgeschichte werden müsse: "Wenn wir zeigen, dass wir wettbewerbsfähig sind, dann wird es viele Länder geben, die uns nachahmen", sagte Altmaier. Man müsse von Deutschland aus, "einen Club der Staaten bilden, die sich erneuerbaren Energien verpflichtet fühlen", fügte er hinzu. Zur Umsetzung seiner umweltpolitischen Ziele stehen dem Minister nach der jetzigen Planung 54,73 Millionen Euro
Umweltverbände: Schluss mit der Angstmacherei bei der Energiewende Erneuerbare & Ökologie 9. September 2012 (WK-news) - Erneuerbare-Energien-Gesetz mit Augenmaß umbauen Vor mehr als 30 Jahren haben die deutschen Umweltverbände zusammen mit dem Öko-Institut eine Energiewende vorgeschlagen. Dieses Konzept für eine sichere und umweltverträgliche Energieversorgung wurde lange Zeit bekämpft oder lächerlich gemacht. Erst durch die Katastrophe von Fukushima wurde das Thema verbal akzeptiert, von den großen Energieunternehmen und den ihnen verbundenen Vertretern in Wirtschaft und Politik wird es jedoch massiv bekämpft. Dabei profitieren von der Energiewende alle, da Risiken und Kosten der Kernkraft entfallen, der Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen sinkt und Deutschland unabhängiger von Energieimporten aus dem Ausland wird. Arbeitsplätze werden geschaffen und neue Technologien entwickelt. Mit Horrorzahlen über die
VDMA: Die Energiewende nicht kaputt reden Erneuerbare & Ökologie 29. August 2012 (WK-intern) - VDMA Power Systems: Energiewende nicht kaputt reden, sondern zukunftsfähiges EEG 2.0 und Energiemarktdesign 2.0 gestalten Frankfurt – Fakt ist: Die Energiewende ist unumkehrbar und für die deutsche Industrie eine der größten Herausforderungen der Nachkriegszeit. Fakt ist aber nach Meinung des VDMA auch: „Business as Usual“ beim Neubau von erneuerbaren und konventionellen Kraftwerken sowie beim Netz- und Speicherausbau kann und darf es nicht mehr geben. Es müssen jetzt die Weichen gestellt werden, um die nächste Stufe der Energiewende zu zünden. Dabei geht es um die systemische Integration der erneuerbaren Energien in den Energiemarkt und die beschleunigte Umsetzung der notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetze
Eurosolar: Minister Altmaier plant Angriff auf EEG und die Windkraft an Land News allgemein 17. August 2012 (WK-news) - Nachdem die aktuelle Bundesregierung mit den drastischen Kürzungen der letzten Jahre die Solarwirtschaft an den Abgrund geführt hat, kündigt Bundesumweltminister Peter Altmaier in seinem 10-Punkte-Programm nun den Angriff auf die Onshore-Windkraft an. "Gegen diesen Angriff werden wir uns mit großer Entschlossenheit stemmen", erklärt der Vorsitzende der EUROSOLAR-Sektion Deutschland Dr. Axel Berg. Vor dem Hintergrund gerade beschlossener überteuerter Geschenke an die Offshore-Windkraft und damit vor allem an die großen Energiekonzerne, die nun die privaten Stromkunden schultern müssen, sei es nur noch zynisch, wenn der Umweltminister behauptet, er wolle die Kosten der Energiewende im Griff behalten. Wenn er das wirklich wollte, müsste er
VDMA: Öko-Energieumlage nicht abschaffen, sondern EEG konsequent weiter entwickeln Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 15. August 2012 (WK-intern) - Der VDMA fordert eine konsequente Weiterentwicklung des EEG. Frankfurt - Die von der Textilindustrie geforderte Abschaffung der Öko-Energieumlage oder gar ein Kippen des ganzen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), wie es sich die FDP wünscht, ist nach Ansicht des VDMA grundlegend falsch und unter Umständen sogar gefährlich. Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems, plädiert für Besonnenheit: „Das EEG darf nicht voreilig und abrupt novelliert werden, die Diskussion für eine fundierte Novelle muss aber jetzt starten und im geregelten Verfahren umgesetzt werden.“ Der VDMA ist dabei, Vorschläge vorzubereiten und Antworten zu finden auf die dringenden Fragen zur Integration der erneuerbaren Energien in den Strommarkt und
BWE: Lindners EEG-Ausstiegsforderung nichts anderes als Populismus Erneuerbare & Ökologie 14. August 201218. Oktober 2012 (WK-intern) - Die Forderung Christian Lindners nach einem Ausstiegsgesetz aus dem EEG in diesem Herbst und ähnlichen Andeutungen seines Parteivorsitzenden Rösler im heutigen Focus sagen mehr über den Zustand der FDP als über die tatsächliche Lage der Energiewende aus. „Es ist überraschend, zu welchem Zick-Zack-Kurs die FDP im Bereich der Energiepolitik im Stande ist. Dass der eigene Koalitionsvertrag ganz klar den Erhalt des EEG festlegt, scheint für das Spitzenpersonal der FDP unerheblich“, kritisiert der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers. Genauso unerheblich ist offensichtlich, dass die Regierung, der die FDP angehört, gerade erst das EEG novelliert hat: „Verlässliche Rahmenbedingen für