Repowering, Demontage und Recycling in der Windindustrie – eine nachhaltig lösbare Gemeinschaftsaufgabe Techniken-Windkraft 17. September 2019 (WK-intern) - Aufgrund des Wegfalls der EEG-Vergütung nach 20 Jahren wird ein deutlich ansteigendes Rückbauvolumen von alten Windenergieanlagen in den kommenden Jahren erwartet. Allein für Deutschland lassen sich bis zum Jahr 2025 voraussichtlich 16.000 MW von derzeit rund 59.400 MW, also 25 % der installierten Windenergieleistung, beziffern. Verbunden mit diesem Rückbau sind sowohl organisatorische, logistische als auch technische Herausforderungen abzuarbeiten, die die Anlagen sowie auch die Windenergiestandorte betreffen. Im Sinne einer fortdauernden guten Partnerschaft zwischen Kommunen und Betreibern soll dies nachhaltig geschehen. Dies ist auch wichtig für die Akzeptanz der Windenergie vor Ort. Das ist immer dann der Fall, wenn alte
Flugsicherung weist Kritik des Windenergiegipfels zurück Techniken-Windkraft 14. September 2019 (WK-intern) - Beim Windenergiegipfel Anfang September in Berlin haben Vertreter der Windenergiebranche erneut die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH als Hindernis für die Errichtung von Windenergieanlagen kritisiert. Die DFS weist die erhobenen Vorwürfe zurück. Der notwendigen Abwägung zwischen dem Ausbau erneuerbarer Energien und den Sicherheitsinteressen der Luftverkehrsbranche wird diese Kritik nicht gerecht. „Wir blockieren nicht die Energiewende – das Gegenteil ist der Fall: Wir unterstützen den Ausbau der Windenergie, wo immer es möglich ist. Innerhalb unserer Anlagenschutzbereiche wird keine Windenergieanlage generell von uns abgelehnt“, sagt Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung (DFS), die Angriffe der Windbranche beim vom
Erster Hubschrauberflug zum Heliport Eemshaven Techniken-Windkraft 14. September 2019 (WK-intern) - Die offizielle Eröffnung des Heliports in Eemshaven findet am Freitag, den 13. September statt. Der niederländische Wirtschaftsminister Eric Wiebes landet gegen 16.00 Uhr mit dem Hubschrauber am Heliport Eemshaven und wird anschließend die feierliche Eröffnung durchführen. Mit der Inbetriebnahme des Heliports wird die Position des Standortes Eemshaven im Offshore-Windsektor weiter gestärkt. Die dort abgefertigten Hubschrauber werden hauptsächlich für die Wartung von Windenergieanlagen auf hoher See eingesetzt. Foto: EMS-Gruppe / AG „EMS“-Vorstand Dr. Bernhard Brons, der Niederländische Minister für Wirtschaft und Klima der Eric Wiebes und Cas König von Groningen Seaports enthüllten eine Hinweistafel und eröffneten damit den Heliport. Groningen Seaports
Highspeed-Premiere im Sven Wingquist Test Center: Prüfstands-Koloss bringt Nautilus auf Touren Techniken-Windkraft 10. September 2019 (WK-intern) - Der Hauptwellenprüfstand im Sven Wingquist Test Center ist der erbarmungsloseste Großlager-Folterknecht der Welt: Vor Kurzem hat der SKF Koloss erstmals ein Nautilus-Lager mit einem Außendurchmesser von 4 Metern auf eine Drehzahl von 30 min-1 beschleunigt. Damit war der Test fast viermal härter als die Realität. Das Vier-Meter-Lager, das die SKF Ingenieure am Main Shaft Test Rig (MSTR) befestigt hatten, wiegt allein rund 14 Tonnen. Für die Montage des „Nautilus“ genannten SKF Großlagers an den Prüfstandsadaptern benötigten die Techniker zwei weitere Tonnen an mächtigen Schrauben. In Summe brachte der gesamte Testaufbau dadurch gut 80 Tonnen auf die Waage. Das massive Setup
Premiere: VSB Technik repariert erstmals Generator in luftiger Höhe Techniken-Windkraft 9. September 2019 (WK-intern) - Die VSB Technik GmbH, ein Unternehmen der VSB Gruppe, hat als erster unabhängiger Instandhalter für Windenergieanlagen einen Generator direkt auf einer ENERCON Anlage instand gesetzt. Die VSB Technik hat sich auf die Reparatur von ENERCON Generatoren spezialisiert und erstmals einen Generator vor Ort auf einer E-66 instand gesetzt. Die PARTZSCH Windgeneratoren Service GmbH ergänzt dabei mit ihrem Leistungsspektrum das Know-how der VSB Technik GmbH im Bereich Generatorreparatur. In einem ganzheitlichen Konzept werden die Fachkompetenzen beider Unternehmen so gebündelt, dass Kosten und Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert werden können. „Wir freuen uns, dass wir nach einem Jahr Vorarbeit unter Beweis
DEKRA auf der Messe „Husum Wind“ 2019 – Weiterbetrieb auf dem Prüfstand Techniken-Windkraft 6. September 2019 (WK-intern) - Im Jahr 2020 wird für zahlreiche Windenergieanlagen die Betriebserlaubnis auslaufen. Der Grund ist, dass viele Anlagen im Zuge des Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG) mit Start zum Jahr 2000 auf eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt wurden. DEKRA unterstützt Betreiber, die Anlagen weiterhin sicher nutzen zu können, sofern dies wirtschaftlich sinnvoll und technisch möglich ist. Windenergieanlagen werden in der Regel für eine Entwurfslebensdauer von 20 Jahren ausgelegt und auf Basis einer Typenprüfung genehmigt. Um nach dem Erreichen dieses Alters nicht den Betrieb einstellen zu müssen, muss ein Gutachten den sicheren Weiterbetrieb der Anlage attestieren. Windenergieanlagen haben in der Regel eine Reserve
Software „Windenergie 4.0“: SKF und Boralex optimieren Instandhaltungsprozesse Techniken-Windkraft 5. September 2019 (WK-intern) - SKF und Boralex arbeiten derzeit an einem „Wind Reliability Dashboard“, das Informationen aus den verschiedensten Quellen verarbeiten kann. Beispielsweise integriert das System sowohl Zustandsüberwachungsinfos als auch Produktionsdaten von Ersatzteilen. So hilft es den Betreibern von Windenergieanlagen, deren Effizienz zu optimieren, die Zuverlässigkeit zu steigern und die Vorhersagbarkeit von Fehlern zu verbessern. SKF und Boralex, Frankreichs größter unabhängiger Onshore-Windenergieversorger und außerdem Markführer in Kanada, entwickeln gerade ein Dashboard, das zur Effizienzsteigerung von Windenergieanlagen beitragen soll. Ziel ist es, laufende Kosten zu minimieren und den Betreibern detaillierte Entscheidungsgrundlagen für eine längerfristige Planung zu liefern. Zu diesem Zweck erfasst das System u.
Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung: Neue Testinstallation der Transponder BNK Technologie in Betrieb genommen Techniken-Windkraft Windenergie 5. September 2019 (WK-intern) - Im Raum Bremen konnte die bisher bundesweit größte Installation an transponderbasierten Verkehrsempfängern zum Zwecke der bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen installiert werden. Auf sieben Anlagen des Herstellers Enercon, wurden Verkehrsempfänger in Betrieb genommen, die den umliegenden Flugverkehr über ein ausgeklügeltes Sensorsystem erfassen und auswerten. Als Partner unterstützt wpd windmanager das Pilotprojekt mit der Nutzung von sieben auserwählten Windparks, die alle beim Bremer Unternehmen in der kaufmännischen und technischen Betriebsführung sind. Zur Erhöhung der Sicherheit und Schaffung von Redundanz werden neben der Auswertung von Signalen von Transpondern auch weitere Signale genutzt. Die hochmoderne Auslegung des Systems erlaubt die genaue Lokalisierung des
WVW: Hohe Abstandsforderungen zwischen WKA und Wohnbebauung blockieren den erforderlichen Ausbau Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 5. September 2019 (WK-intern) - Trotz eines faktischen Stillstands beim Ausbau der Windenergie in Deutschland – im ersten Halbjahr 2019 wurden nur 81 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 271 Megawatt installiert, der Markt ist um 90% eingebrochen! – werden die vielfältigen Probleme der Windenergie nicht gelöst. Stattdessen werden hauptsächlich von Vertretern der Unionsparteien hohe Abstände zwischen Windenergieanlagen und Wohngebieten gefordert. Im Gespräch ist die 10fache Anlagenhöhe, was bei modernen Windenergieanlagen einem Abstand von 2.000m bis 2.400m entspricht. Eine Anwendung dieser Vorschläge würde die Errichtung von Windenergieanlagen auf heutigen Potenzialflächen nahezu vollständig unmöglich machen und den Ausbau der Windenergie damit deutschlandweit zum Erliegen bringen. Dies ist
OELCHECK-Analysensets für Kühl- und Frostschutzmittel Techniken-Windkraft 4. September 2019 (WK-intern) - Als führendes Labor analysieren wir in Europa die Qualität von Schmierstoffen und erstellen dafür treffsichere Diagnosen. Mit der Untersuchung von Kühl- und Frostschutzmitteln bieten wir als erstes Labor in Deutschland unseren Kunden einen weiteren, vollkommen neuen Service! Wässrige Kühlmittel sind für den sicheren Betrieb von Motoren und vielen anderen Anlagen immens wichtig. Nicht ohne Grund haben führende Motorenhersteller detaillierte Vorschriften für Kühlmittel und Kühlwässer formuliert. Ihre regelmäßige Kontrolle wird zunehmend wichtiger. Mit den neuen Analysen von OELCHECK sind Sie dabei auf der sicheren Seite! OELCHECK untersucht auch Kühlmittelgemische und -konzentrate auf Glykolbasis, Frostund Korrosionsschutz sowie Heiz- und Ansetzwasser.
184 m hoher Messmast für die Verifikation von LiDAR- und SoDAR-Geräten Techniken-Windkraft Windenergie 4. September 2019 (WK-intern) - Die moderne Technik macht’s möglich – mit Nabenhöhen von 170 m und mehr und entsprechend großem Rotordurchmesser lassen sich auch die windärmeren Standorte im Binnenland erschließen. Standorte, die bisher wegen mäßiger Windverhältnisse nicht rentabel waren rücken nun mehr und mehr in den Fokus der Planer und Projektierer, und stellen diese vor ein ganz anderes Problem – die Windmessung in diesen Höhen. Messmasten sind in dieser Größenordnung meistens schlicht zu teuer und die Umsetzung dauert zu lange. LiDAR-Geräte bieten hier eine praktikable Alternative, sie messen bis in 200 m Höhe und können ohne großen Aufwand vor Ort installiert werden.
Windkraftanlage – 20 Jahre – und was dann? Techniken-Windkraft Windenergie 3. September 2019 (WK-intern) - Die drei Unternehmen der Energiebranche präsentieren auf der Branchenmesse Husum Wind gemeinsam Lösungen für die Zeit nach Auslaufen der EEG-Förderung Mannheim, Wörrstadt, Hannover (iwr-pressedienst) - Am 1. Januar 2021 fallen bundesweit knapp 6.000 Windräder aus der EEG-Vergütung. Für die Betreiber dieser Windenergieanlagen stellt sich bereits heute die Frage, wie es nach Ende der Garantievergütung weitergeht. Bei der Suche nach der richtigen Entscheidung unterstützen die beiden erfahrenen Projektentwickler und Betriebsführer juwi und Windwärts die Anlagenbetreiber. Gemeinsam mit ihrem Mutterkonzern, dem Mannheimer Energieunternehmen MVV, haben juwi und Windwärts passgenaue Lösungen für Standorte erarbeitet, die Windparks auch ohne EEG-Vergütung wirtschaftlich machen.