Faserverbundwerkstoffe machen Autos leichter und effizienter Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 29. Januar 2012 Technology Briefing - an der Empa: Faserverbundwerkstoffe - Ohne Leichtbau fährt sich‘s schwerer. Autos aus Stahl leiden unter Gewichtsproblemen, Segelyachten aus Stahl fehlt jede Chance auf einen Sieg. Faserverbundwerkstoffe sind eine Alternative – und verbreiten sich schon heute rasant in der Transporttechnik. Das «Technology Briefing» der Empa bot einen Rundblick durch die Szene und einen Ausblick auf kommende Entwicklungen. Wer sich für Innovationen im Automobilbau interessiert, der hätte denken können, dass BMW und VW bei Kohlenstofffaserstrukturen die Nase deutlich vorne haben. Beide Firmen erwarben vergangenes Jahr Anteile am Zulieferer SGL Carbon. Doch die Konkurrenz schläft nicht; Wettbewerber wie die Daimler AG sind
Auftakt auf Schloss Wissen: Mega-Forschungsprojekt „Funktionale Oberflächen“ startet Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 27. Januar 201226. Januar 2012 Das Technologie-Verbundprojekt Funktionale Oberflächen ist das größte Forschungsprojekt in der Geschichte der Hochschule Niederrhein. Entsprechend groß fällt die Auftaktveranstaltung aus: Politiker, Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft aus dem Gebiet der Region Rhein-Maas begehen am 1. Februar auf Schloss Wissen bei Weeze den offiziellen Start des deutsch-niederländischen Interreg IV A-Projekts. Das Forschungs- und Transferprojekt wird mit 4,77 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln gefördert. Neben der Hochschule Niederrhein als Hauptpartner des Verbundes sind die Fachhochschulen Münster und Gelsenkirchen, zwei weitere Forschungseinrichtungen, Technologiedienstleister und 34 überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region beteiligt. Die Auftaktveranstaltung am 1. Februar ist daher ein großes Netzwerktreffen,
DLR 2012 – Forschung ist wichtige Investition für die Zukunft Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 26. Januar 2012 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird auch im Jahr 2012 als eine der führenden Forschungseinrichtungen Europas seine wissenschaftlichen Arbeiten an den zentralen Fragen zum Erhalt der Umwelt, Mobilität, Energieversorgung und Sicherheit ausrichten. Dabei steht das Verknüpfen von Ergebnissen der Grundlagenforschung mit innovativen Anwendungen im Mittelpunkt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DLR leisten für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland - und auch für Europa - einen entscheidenden Beitrag. „Gerade in einer wirtschaftlich angestrengten Situation ist es wichtig, Forschung und Innovation mit Nachdruck zu stärken, um die Basis von Industrienationen in Europa wieder zu stabilisieren“, erklärt Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender
SGL Group begrüßt Wahl des Clusters M•A•I Carbon unter die Gewinner der Spitzenclusterinitiative Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 25. Januar 2012 • Region München-Augsburg-Ingolstadt auf dem Weg zum europäischen Kompetenzzentrum der Carbonfasertechnologie. Wiesbaden, 25. Januar 2012. Die SGL Group – The Carbon Company - ist Gründungspartner der Spitzencluster-initiative M•A•I Carbon, die zu den fünf Gewinnern der dritten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehört. Dr. Gerd Wingefeld, Mitglied des Vorstands der SGL Group: „Mit der Förderung der Carbonfasertechnologie im Rahmen von M•A•I Carbon wird eine wichtige Querschnittstechnologie für den Innovationsstandort Deutschland gestärkt. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung wollen wir mit allen Partnern im Cluster die Herstellung von Bauteilen aus Carbonfaserverbundwerkstoffen zur Serienreife entwickeln und die Region München-Augsburg-Ingolstadt
Neues Centrum für industrielle Biotechnologie in Lübeck Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 25. Januar 201224. Januar 2012 Biotechnologie der FH Lübeck erhält neues Zuhause. Im Rahmen zur offiziellen Einweihung am 20.1.2012 bekamen die Wissenschaftler um den Leiter des Centrums Industrielle Biotechnologie (CIB), Prof. Dr. Uwe Englisch, den Schlüssel für ihr neues Zuhause überreicht. Damit erhält auch die interdisziplinäre und angewandte Forschung um die Naturstoffchemie und Biotechnologie an der Fachhochschule ein zentrales Forschungsgebäude. Der Auftakt zur Einweihung erfolgte mit der Übergabe des symbolischen Schlüssels durch Hans-Adolf Bilzhause, Geschäftsführer Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH). Die GMSH hatte die offizielle Bauleitung beim CIB und konnte das Gebäude noch im vergangenen Jahr formal übergeben. „Das Raumkonzept des neuen Biotechnikums wurde auf die speziellen Bedürfnisse der
Bio-Ökonomie erforscht energetische Nutzung von Non-Food Biomasse Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 25. Januar 201224. Januar 2012 Excellenzforschung am Standort Leipzig - DBFZ, UFZ und HHL begleiten den Spitzencluster BioEconomy. Die Initiative „BioEconomy“ ist einer der fünf Gewinner des dritten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Spitzcluster-Wettbewerbes und konzentriert sich auf die integrierte stoffliche und energetische Nutzung von Non-Food Biomasse zur Erzeugung von Werkstoffen, Chemikalien, Energieträgern und Produkten aus neuen Materialien. Dafür verbindet der Cluster alle für die Bio-Ökonomie relevanten Industriebereiche wie die chemische Industrie, die Papier- und Zellstoffindustrie, die Land- und Forstwirtschaft, die Energiewirtschaft sowie den Maschinen- und Anlagenbau in Mitteldeutschland und bildet eine noch nicht dagewesene Verknüpfung von Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zahlreiche große Industriekonzerne
Kryogene Treibstoffe ermöglichen eine hohe Energieausbeute bei CO²-freier Verbrennung Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 24. Januar 2012 Leichte Tanks für schnelles Reisen. Kryogene Treibstoffe sind für die Luft- und Raumfahrt von steigendem Interesse. Sie ermöglichen eine hohe Energieausbeute bei CO²-freier Verbrennung. Damit in einigen Jahren die Vision vom CO²-freien Fliegen Realität werden kann, startet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als Koordinator ab dem 24. Januar 2012 in Bremen das EU-geförderte Projekt CHATT (Cryogenic Hypersonic Advanced Tank Technologies). Klimafreundlich und schnell Zukünftige Luftfahrtzeuge sollen umweltfreundlicher sein und kein klimaschädliches CO2 ausstoßen. Ein Weg, um dieses Ziel zu erreichen, ist das heute übliche Kerosin durch einen neuen, kryogenen Treibstoff zu ersetzen. Dafür sind besonders flüssiger Wasserstoff oder flüssiges Methan
Steht der Wachstumskapitalismus vor dem Ende? Wenn ja, wie geht es weiter? Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Januar 2012 Das Ende des Kapitalismus Denkens. Soziologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena begehen Festtag am 26. Januar und starten das DFG-Forschungskolleg „Postwachstumsgesellschaften“ Krise allerorten: Das Klima erwärmt sich unaufhaltsam, die Ressourcen werden knapp, in der Gesellschaft verschärfen sich soziale Ungleichheiten. Steht der Wachstumskapitalismus vor dem Ende? Und wenn ja, wie geht es weiter? Diesen Fragen gehen Soziologen der Universität Jena mit der neuen DFG-Kollegforscher(innen)gruppe „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“ nach, die ihre Arbeit am Donnerstag (26. Januar) mit einem „Festtag der Jenaer Soziologie“ aufnimmt. „Es spricht vieles dafür, dass der Prozess der Selbststabilisierung der Gesellschaft durch immerwährendes materielles Wachstum nicht mehr funktioniert“, sagt Prof. Dr.
Spitzencluster-Wettbewerb, 5 Wegbereiter für künftigen Wohlstand Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Januar 2012 Die Gewinner der letzten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs stehen fest / Schavan: „Regionale Innovationen bringen Wertschöpfung für Deutschland.“ Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel hat heute in Berlin die fünf Gewinner der dritten und abschließenden Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt gegeben. Die unabhängige Jury unter Vorsitz von Andreas Barner, dem Sprecher der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim GmbH, wählte folgende Spitzencluster aus: - BioEconomy Cluster, Sachsen-Anhalt, Sachsen - Cluster für Individualisierte ImmunIntervention (CI3), Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg - Elektromobilität Süd-West, Baden-Württemberg - it‘s OWL - Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe, Nordrhein-Westfalen - M A I Carbon, Bayern Die ausgewählten Cluster erhalten vom BMBF über fünf Jahre
Berufsbegleitender Master Regenerative Energien – Bewerbungen noch bis 15. Februar 2012 möglich Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 20. Januar 2012 Zum Sommersemester 2012 bietet die HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) erstmalig den weiterbildenden, berufsbegleitenden Masterstudiengang „Regenerative Energien“ an. Er gibt Ingenieur/-innen, die bereits Berufserfahrung gesammelt haben, die Möglichkeit zur Weiterbildung auf dem Gebiet der regenerativen Energien. Der HAWtech-Master „Regenerative Energien“ ist in Deutschland einmalig. Er findet an den sechs Hochschulen der HAWtech statt: an der FH Aachen, an der HTW Berlin, der HS Darmstadt, der HTW Dresden, der HS Esslingen und der HS Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Die sechs im Bereich der Ingenieurwissenschaften führenden Hochschulen engagieren sich seit 2009 als HAWtech für eine enge Zusammenarbeit in Lehre, Forschung, Technologietransfer
Neue Master-Abschlüsse im Bereich der zukunftsorientierten Ingenieurtechnologien Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 20. Januar 201219. Januar 2012 Weiterführende Studiengänge „Energieeffizienz Technischer Systeme“ und „Computer Aided Development“ zum Sommersemester 2012 Ab Sommersemester 2012 ergänzt der Fachbereich Technik der Fachhochschule Brandenburg (FHB) sein Studienangebot um die beiden dreisemestrigen Master-Studiengänge „Computer Aided Development“ und „Energieeffizienz Technischer Systeme“. Zugangsberechtigt für beide Master-Studiengänge sind grundsätzlich alle Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Fachrichtungen, die bereits über einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss verfügen. Beide Studiengänge orientieren sich inhaltlich an den aktuellen technologischen Bedürfnissen der regionalen Unternehmen, um je einen Beitrag für die Verbesserung der Energie- und Ressourcenoptimierung im Rahmen wirtschaftlichen Handelns zu leisten. Somit schärft sich das Profil der Nachhaltigkeit an der FHB weiter. Der Master „CADEV – Computer Aided
Tiefe Temperaturen verstärken Ozonabbau über der Arktis Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 20. Januar 201219. Januar 2012 Ungewöhnlich kalte Temperaturen verursachten im Winter 2010/2011 die bislang massivste Zerstörung der Ozonschicht über der Arktis: Die Mechanismen, die zum ersten Ozonloch über dem Nordpol führten, haben Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des KIT untersucht. Demnach kann eine weitere Abkühlung der Ozonschicht den Einfluss ozonzerstörender Stoffe wie etwa Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW) verstärken, sodass mit einem wiederholten Auftreten eines Ozonlochs über der Arktis zu rechnen ist. Vor knapp einem Jahr beobachteten die Wissenschaftler des IMK gemeinsam mit Kollegen aus Oxford, dass die Ozonzerstörung über der Arktis erstmals Ausmaße erreicht hatte, die mit denen des Ozonlochs über dem Südpol vergleichbar sind.