Neue Modellierungsstudie belegt: Hochgebirgsflora reagiert verzögert auf den Klimawandel Forschungs-Mitteilungen 7. Mai 2012 (WK-intern) - Bestandsaufnahmen spiegeln nicht das volle Ausmaß des rezenten Klimawandels wider: Dies belegt eine Modellierungsstudie am Beispiel der Hochgebirgsflora der Alpen. Ein Team europäischer WissenschafterInnen um Stefan Dullinger vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie der Universität Wien stellt aktuell in der Fachzeitschrift „Nature Climate Change“ ein neues Modell zu den Dynamiken von Wanderungsprozessen von Alpenpflanzen vor. Als Reaktion auf die Erwärmung des Klimas ist eine Verschiebung der Verbreitungsgrenzen von Pflanzenarten in Richtung der Pole bzw. in höhere Lagen der Gebirge zu erwarten. Bisherige Prognosen solcher Arealschiebungen gehen von Voraussetzungen aus, die in vielen Fällen nicht zutreffen. Vorhersagen bezüglich des zu erwartenden
EmpaNews – 5. April 2012 Fokus: Forschung am Holz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. Mai 20124. Mai 2012 (WK-news) - Seit 75 Jahren betreibt die Empa Holzforschung. Seit den Anfängen hat sich einiges getan: Holz ist nicht mehr nur ein interessantes Baumaterial – auch seine Mikrostruktur birgt vielerlei nutzbare Eigenschaften und Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung. Empa-Forscher und Forscherinnen suchen nach neuen Chancen für Produkte aus Schweizer Holz. In der aktuellen Ausgabe finden Sie eine Auswahl von spannenden Geschichten zu diesem Thema. Dabei geht es um Zerstörungsprüfungen an schweren Holzträgern, aber auch um mikrofeine Zellulosestrukturen mit sensationellen Eigenschaften, um enzymatische Veränderungen an Holzoberflächen – und um einen Professor, der chemische Methoden bei lebendigen Bäumen abschaut. Viel Vergnügen beim Lesen! Quelle: Empa
Weiterentwicklung von Lithium-Ionen-Batterien startet an der Universität Münster Forschungs-Mitteilungen 5. Mai 20124. Mai 2012 (WK-intern) - BMBF-Projekt zur Weiterentwicklung von Lithium-Ionen-Batterien startet an der Universität Münster MEET-Batterieforschungszentrum der Universität Münster startet Projekt zur Entwicklung neuartiger Hochenergiekathodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien Neue Nachwuchsforschergruppe erhält 2,5 Millionen Euro vom BMBF Das MEET-Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat seit diesem Monat eine weitere Nachwuchsforschergruppe: Mit 2,5 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Vorhaben - genannt „KaLiPat“ - zur Entwicklung neuartiger Hochenergiekathodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien. „Die momentan verwendeten Kathodenmaterialien stellen den Flaschenhals in Hinblick auf Kosten und Kapazität der Lithium-Ionen-Technologie dar. Dieser Herausforderung stellen wir uns, indem wir an einer neuen, preisgünstigeren und langlebigeren Generation von Kathoden arbeiten“,
Pressekonferenz 2012 des Deutschen Wetterdienstes zur Klimaänderung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Mai 20124. Mai 2012 (WK-news) - Ergebnisse der Klimaforschung müssen Teil des Verwaltungshandelns werden Berlin – „Der langfristige Trend zu steigenden Temperaturen ist in Deutschland und weltweit ungebrochen. Kein Land wird von den Folgen des Klimawandels verschont bleiben und kein Land kann diese Herausforderung alleine stemmen. Es kommt deshalb darauf an, weltweit und in Deutschland das Thema Klimawandel zu institutionalisieren. Die Ergebnisse der Klimaforschung müssen bei Bund, Ländern und Kommunen umfassend in Entwicklungspläne und gesetzliche Regelungen einfließen. Wenn dies gelingt, haben wir eine Grundlage gelegt, um die Folgen des Klimawandels in Deutschland erfolgreich zu bewältigen.“ Das erklärte der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Dr. Paul Becker, auf
Hochwarmfeste Legierungen steigern Energieeffizienz Forschungs-Mitteilungen 4. Mai 20123. Mai 2012 (WK-intern) - Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert ein neues Helmholtz-Kolleg am KIT: In der Research School „Integrated Materials Development for Novel High Temperature Alloys“ befassen sich Nachwuchsforscher mit neuartigen hochwarmfesten Legierungen. Diese Materialien zeichnen sich durch hohen Schmelzpunkt und niedriges Gewicht aus. Sie ermöglichen Turbinen mit höherem Wirkungsgrad, etwa in Gaskraftwerken oder Flugzeugen. Indem sie die Energieeffizienz steigern, leisten die neuen Legierungen einen Beitrag zur Energiewende. Angesichts des weltweit steigenden Energiebedarfs und zunehmender Treibhausgasemissionen bedarf es neuer Materialien zur Energieumwandlung, auch für konventionelle Technologien. Bei ihrer Entwicklung sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefragt, die interdisziplinär denken und arbeiten. Diesen Erfordernissen entspricht das Helmholtz-Kolleg „Integrated Materials Development for
Video: Rückgang von Meereis in der Arktis ist kein Zufall Forschungs-Mitteilungen News allgemein Ökologie Videos 3. Mai 201210. September 2012 Vorwort WK: Eine ganz andere Überlegung zum Abtauen der Pole und der Klimaerwärmung: Der Ausstoß von radioaktiven Partikeln ist weltweit nachweisbar, auch auf den Eisflächen von Arktis und Antarktis. Jedes dieser Partikel gibt Wärme an seine Umgebung ab. Betrachten wir den Ort der größten Schmelze, so liegt dieser nahe dem Permafrostboden von Sibirien, das ist theoretisch nicht nachvollziehbar, wenn es am CO2 Ausstoß liegen sollte. Es ist jedoch leicht erklärlich, wenn wir die sibirischen Flüsse und Ströme zurückverfolgen, an denen zahlreiche Atomkraftwerke kühlen. Im nördlichen Eismeer gammelt zudem die russische Atomflotte leise vor sich hin. Die Ausläufer des Golfstromes treiben die tödlich
Kontaminationsmessungen auf AKW-Anlagen mit fliegendem 3D-Augen Forschungs-Mitteilungen 3. Mai 20122. Mai 2012 (WK-intern) - Fliegende 3D-Augen Ob als Einsatzhelfer bei Großveranstaltungen oder als hochauflösende 3D-Vermesser von Straßenzügen: Intelligente Schwärme aus Flugrobotern eignen sich als universelles Werkzeug für Polizei, Krisenmanager oder Städteplaner. Für einwandfreie Flugmanöver ohne Kollisionen sorgt ein spezieller 3D-Sensor von Fraunhofer-Forschern. Wie auf Kommando steigt das Team langsam laut surrend in die Luft. Gut zwei Dutzend Flugroboter fliegen über der Menschenmenge aus Tausenden von Fußballfans. Aufgebrachte Rowdys haben das Spielfeld gestürmt und bengalische Feuer gelegt. Es kommt zu Schlägereien, Rauch verhindert die Sicht, es herrscht Chaos. Nur der Flugroboter-Schwarm behält die Übersicht. Die unbemannten Flugroboter sind eine Art Mini-Hubschrauber mit einer Spannweite von etwa zwei
Energie aus Temperaturunterschieden, Licht oder Vibrationen Forschungs-Mitteilungen 3. Mai 20122. Mai 2012 (WK-intern) - Energiepotenzial analysieren Sensoren, Funksender und GPS-Module haben einen geringen Stromverbrauch.Wenige Milliwatt genügen für ihren Betrieb. Energie aus der Umwelt – etwa aus Temperaturunterschieden, Licht oder Vibrationen – kann den Bedarf möglicherweise decken. Ob das Energiepotenzial ausreicht, ermittelt ein neuartiges Messgerät. Mit hoher Geschwindigkeit rast der Güterzug durch die Landschaft, die Waggons rattern über die Gleise. Unsanft werden sie hin- und hergeschüttelt. Je unebener die Schienen, desto stärker fallen die Stöße aus. Diese Vibrationen liefern Energie, mit der sich elektronische Kleingeräte aufladen lassen: Beispielsweise erhalten Sensoren, die die Kühltemperatur überwachen oder GPS-Empfänger, die die Position der Waren orten, auf diese Weise Strom. Vibrationen
Einweihung einer weltweit einzigartigen Prüfanlage für Faserverbundwerkstoffe Forschungs-Mitteilungen Windenergie 2. Mai 2012 (WK-intern) - TU Hamburg: Einweihung einer weltweit einzigartigen Prüfanlage für Faserverbundwerkstoffe Flugzeuge, Windkraftanlagen und Autos effizienter machen Eine Großanlage an der TU Hamburg ermöglicht erstmals in einem universitären Umfeld mechanische Tests an größeren Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen unter komplexen realitätsnahen Bedingungen. Die mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Hochleistungs-Prüfanlage ist in ihrem Leistungsspektrum weltweit einmalig. Künftig können dort beispielsweise Bordküchen von Flugzeugen und Flugzeugrumpfsegmente jenen Belastungen und Vibrationen ausgesetzt werden, die im realen Flugbetrieb herrschen – und weit darüber hinausgehen. Das in Hexapod-Bauweise (Hexa, griech:.sechs; pod, griech.: Fuß) errichtete Prüfgerät wurde mit 2,8 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), 440 000 Euro von
Fachtagung zu -Klimaschutz und Elektromobilität- der HAW Hamburg E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 28. April 201227. April 2012 (WK-intern) - Elektromobilität gilt als emissionsfreie Antriebstechnologie mit besten Zukunftsaussichten. Welche Marktperspektive sie in Deutschland hat und wie Hamburg in dem Bereich aufgestellt ist, sind einige der Themen bei der Fachtagung „Klimaschutz und Elektromobilität“ am 16. Mai 2012. Veranstaltet wird die Tagung von der HAW Hamburg im Rahmen des EU-Projektes North Sea Region Electric Mobility Network (E-Mobility NSR) mit Unterstützung der Handelskammer Hamburg. Anmeldungen sind bis zum 10. Mai möglich. Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist es, Deutschland zum Leitmarkt der Elektromobilität zu machen. In den letzten Jahren wurden daher acht Modellregionen gefördert, in denen die Technologie umfassend erprobt wurde - darunter auch
Biotechnologiekonferenz der IHK Nord zeigt den Weg in die bio-basierte Wirtschaft Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 27. April 201227. April 2012 (WK-news) - Moderne Biotechnologien sind in unserem Alltag in Medizin, Ernährung und Umwelt unverzichtbar. Ziel der Bioökonomie ist eine auf biologischen Prozessen basierende Wirtschaftsweise. Angesichts dieser Herausforderung diskutieren 150 Teilnehmer auf der zweitägigen 3. IHK Nord-Biotechnologiekonferenz am 26. und 27. April 2012 in Fleesensee, Göhren-Lebbin, mit Branchenexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, wie erneuerbare biologische Ressourcen entwickelt und genutzt werden können. Schwerpunkt der Konferenz ist die industrielle Biotechnologie, die sich für ihre Verfahren an biochemischen Werkzeugen aus der Natur bedient, bei denen lebende Zellen als Zellfabriken eingesetzt werden, um be-stimmte Produkte im Industriemaßstab herzustellen. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Produktion von Insulin
Studenten an der TU-Hamburg entwickeln E-Rennwagen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 27. April 2012 (WK-intern) - Hamburger TU-Studenten bauen Elektroauto An der TU Hamburg konstruieren und bauen 50 Studierende einen Rennwagen mit Elektroantrieb, der erste der Hansestadt. In ihrem dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichteten Konzept werden die angehenden Ingenieure in erheblichem Umfang von Forschern des neuen TU-Kompetenzfeldes Green Technologies unterstützt. Außerdem fördern mehr als 50 Unternehmen mit Sponsoring, Fahrzeugteilen und Know-how das zukunftsweisende Projekt, allen voran der Chipspezialist NXP, Hauptsponsor von e-gnition Hamburg. Deutschland strebt eine Spitzenposition im Markt für Elektromobilität an. Auch Hamburg plant die technologische Wende im Straßenverkehr durch sukzessiven Aufbau einer vom Öl befreiten Mobilität im Straßenverkehr. Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, geruchlos, sicher und