Werbung Bundesweites Verbundprojekt unterstützt Kommunen beim Ausbau erneuerbarer Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels KEA-BW übernimmt die Verbundkoordination In dem Projekt BEEKOMM entwickeln mehrere Landesenergieagenturen Unterstützungsangebote für Kommunen. Sie sollen den Ausbau erneuerbarer Energien fachlich, organisatorisch und kommunikativ vorantreiben. Das Bundesumweltministerium fördert BEEKOMM mit rund 13 Millionen Euro. (WK-intern) – Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium das Verbundprojekt „BEEKOMM – Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien in Kommunen“. Ziel des Projekts ist es, Städte, Gemeinden und Landkreise dabei zu unterstützen, den Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik fachlich, organisatorisch und kommunikativ voranzutreiben. Im Mittelpunkt stehen dabei eine frühzeitige Information sowie die Durchführung von Dialogformaten zur Erhöhung der Akzeptanz erneuerbarer Energien vor Ort. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW) leitet und koordiniert das bundesweite Verbundprojekt. Das Projekt startete am 1. Mai 2026 und läuft bis Ende April 2030. Mit insgesamt rund 13,4 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium das Projekt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. Viele Kommunen stehen beim Ausbau erneuerbarer Energien vor komplexen Herausforderungen – etwa durch begrenzte personelle Ressourcen, hohe fachliche Anforderungen oder Konflikte vor Ort. Genau hier setzt BEEKOMM an: Durch frühzeitige Information, geeignete Beteiligungsformate und individuelle Unterstützung sollen Prozesse beschleunigt und die Akzeptanz für Projekte der Energiewende gestärkt werden. „Die Ausbauziele für erneuerbare Energien können nur erreicht werden, wenn Kommunen die notwendige Unterstützung erhalten – fachlich, organisatorisch und kommunikativ. Mit BEEKOMM bündeln die beteiligten Partner ihre Erfahrungen und entwickeln gemeinsam praxisnahe Unterstützungsangebote für Städte und Gemeinden in ganz Deutschland“, sagt Prof. Dr.-Ing. Martina Hofmann, Geschäftsführerin der KEA-BW. Frühe Beteiligung für eine schnellere Energiewende vor Ort Im BEEKOMM-Projekt arbeiten daher erstmals mehrere Landesenergieagenturen und vergleichbare Einrichtungen bundesweit eng zusammen, um Kommunen bei der Energiewende fachlich, organisatorisch und kommunikativ zu begleiten. Das Projekt setzt über vier Jahre auf einen bundesweiten Erfahrungsaustausch. Beteiligte Partner sind die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW), die LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen), die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV), die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN), die NRW.Energy4Climate GmbH, die saarländische IZES gGmbH, die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH sowie die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA). Ziel ist es, Kommunen zu befähigen, Erneuerbare-Energien-Projekte schnell, professionell und unter aktiver Beteiligung der Bürgerschaft umzusetzen bzw. zu begleiten. Neben dem bundesweiten Erfahrungsaustausch sollen verbundübergreifend Informationen und Materialien erarbeitet werden, die allen zur Verfügung stehen. Dazu gehört vor allem, regionale Ansprechpersonen zu etablieren, die die vorhandenen Akteure und Multiplikatoren vor Ort in ihrer Arbeit unterstützen. In Baden-Württemberg zählen zu den Akteuren insbesondere die regionalen Klimaschutz- und Energieagenturen. Energieagenturen der Länder unterstützen kommunale Projekte Im Mittelpunkt des Projekts stehen insbesondere der Aufbau eines bundesweiten Netzwerks der beteiligten Landesenergieagenturen, die Entwicklung und Anwendung gemeinsamer Materialien im Rahmen eines Schulungs-Baukastens und die Qualifizierung kommunaler Akteurinnen und Akteure. Darüber hinaus plant das Netzwerk die Unterstützung bei Dialog- und Beteiligungsprozessen sowie die aufsuchende Begleitung von Kommunen bei Erneuerbare-Energien-Projekte in Kooperation mit Akteuren vor Ort. Infokasten Nationale Klimaschutzinitiative Seit 2008 initiiert und fördert das Bundesumweltministerium mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ob in Städten, Gemeinden und Landkreisen, in Bildungseinrichtungen und Unternehmen: Die vielfältigen Fördermöglichkeiten unterstützen die Menschen vor Ort dabei, ein lebenswertes Jetzt und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Infokasten Über die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) ist die zentrale Kompetenzstelle des Landes für Klimaschutz und Energiewende auf kommunaler Ebene. Sie unterstützt Kommunen sowie weitere Akteurinnen und Akteure dabei, ihren Energieverbrauch zu senken, erneuerbare Energien auszubauen und nachhaltige Lösungen für Wärme, Mobilität sowie den Schutz von Gewässern und Böden umzusetzen. Als Landesenergieagentur berät die KEA-BW Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Partner zu Fragen der Energieeffizienz, der kommunalen Wärmeplanung und der nachhaltigen Mobilität. Darüber hinaus unterstützt sie Energieversorger, Netzbetreiber sowie Flächeneigentümerinnen und Flächeneigentümer beim Ausbau der erneuerbaren Energien – insbesondere von Windenergie und Photovoltaik. Im Auftrag der Landesregierung entwickelt die KEA-BW zudem Programme, Projekte und Informationsangebote für Kommunen und begleitet deren Umsetzung. Um möglichst viele Städte, Gemeinden und Landkreise zu erreichen, arbeitet sie eng mit den regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen in Baden-Württemberg zusammen. Die KEA-BW wurde 1994 gegründet und ist seit 2017 eine hundertprozentige Tochter des Landes Baden-Württemberg. An den Standorten Karlsruhe und Stuttgart arbeiten heute über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.kea-bw.de PM: KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) PB: KEA-BW Weitere Beiträge:Vancouver soll die erste Stadt der Welt ohne Fossile Energie werdenWegbereiter der Energiewende - Neue Zertifizierung von TÜV SÜDTHEnergy schließt die Finanzierungslücke für mittelgroße, netzferne Wind- und Solar-Kraftwerke