Werbung Der Energie-Turbo läuft – Niedersachsen deutlich vorn Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 7. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels AUSSCHREIBUNGSERGEBNIS DER BUNDESNETZAGENTUR ZEIGT GROSSES ANGEBOT, WINDENERGIE SENKT DIE STROMPREISE (WK-intern) – Niedersachsen liegt bei den von der Bundesnetzagentur erteilten Ausschreibungen zum Gebotstermin 1.Februar erstmals deutlich vorn. Mit einem Zuschlagsvolumen von fast einem Gigawatt belegt Niedersachsen dabei den Spitzenplatz unter den Bundesländern – mit einem bemerkenswerten Vorsprung von 296 MW auf den Zweitplatzierten Nordrhein-Westfalen. Im Vorjahr war noch Nordrhein-Westfalen auf Platz 1. „Die Zahlen zeigen: Unser Energie-Turbo für die Erneuerbaren läuft unaufhörlich“, so Niedersachsens Energieminister Christian Meyer. „Mit der Task Force Energiewende haben wir die Genehmigungszeit für neue Windräder auf nur noch 10,6 Monate verkürzt. Mit dem Beteiligungsgesetz und der Wertschöpfungsabgabe sorgen wir für hohe Akzeptanz. Mit einer Rekordzahl von 807 genehmigten Windrädern in 2025 haben unsere Kommunen und die Branche Großartiges geleistet. Dieser Windenergie-turbo darf jetzt aber nicht durch den von Bundesministerin Reiche geplanten Erneuerbaren-Stopp abgewürgt werden. Die Unternehmen haben rechtskräftige Genehmigungen und brauchen Planungs- und Investitionssicherheit. Daher ist die Bundesregierung gut beraten, jetzt kein neues Stoppschild und eine Reiche-Delle beim Erneuerbaren Ausbau zu verursachen.“ Die Ausschreibung der Bundesnetzagentur war auch deutlich überzeichnet. Ausgeschrieben waren 3.445 MW Wind an Land, von 924 Geboten mit einer Leistung von 7.858 MW haben am Ende 439 einen Zuschlag erhalten – davon 96 Angebote mit 957 Megawatt aus Niedersachsen. Hinter Niedersachsen folgen Nordrhein-Westfalen (mit rund 661 MW) und Sachsen-Anhalt (mit gut 438 MW) auf den Plätzen zwei und drei. Mit durchschnittlich 5,54 ct/kWh liegt der Gebotspreis deutlich unter der zurückliegenden Ausschreibung von 6,06 ct/kWh. Das geringste Gebot lag deutschlandweit bei 5,19 ct/kWh, das höchste bei 5,64 ct/kWh. Energieminister Meyer: „Das zeigt, wie günstig Windstrom ist. Er senkt den Strompreis, ist die günstigste Stromerzeugungsform und muss daher ausgebaut werden. Und wenn wir jetzt auch noch endlich den Netz- und Speicher-Turbo zünden, sinken die Kosten weiter.“ Der Minister begrüßt daher, dass der erfolgreiche gemeinsame Bundesratsantrag Bayerns und Niedersachsen für mehr Windenergie durch eine zügige Sonderausschreibung von 12 weiteren Gigawatt Windstrom von der Bundesregierung in ihrem Klimaschutzprogramm aufgegriffen wurde. Meyer: „Die Antwort auf die steigenden Kosten für die fossilen Energiequellen Öl, Gas und Kohle ist der Ausbau der heimischen Erneuerbaren Energien. Wind- und Sonnenstrom werden immer günstiger und senken für Haushalte und Wirtschaft dauerhaft die Strompreise. Und auch bei Speichern erleben wir eine echte Effizienzrevolution. Bei den geplanten 12 GW Sonderausschreibungen für Windkraft rechnet selbst die Bundesregierung mit 0,6 ct/kWh geringeren Stromkosten dauerhaft für alle. Darum ist genau richtig, weiter auf Windkraft zu setzen. Und zwar bundesweit. Niedersachsen macht es vor: Bei uns profitieren die Menschen vor Ort schon jetzt von der durch das Land eingeführten Akzeptanzabgabe und Beteiligung. Erneuerbare Energien sind unser Wachstumsmotor im Ländlichen Raum und stärken gerade die energieintensive Industrie. Die Bundesregierung ist hier gut beraten nicht zu bremsen, sondern den kostengünstigen Ausbau von Energienetzen und -speichern zu beschleunigen. Windkraft schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze – und sie ist entscheidend für den Klimaschutz. Es ist gut, dass die Bundesregierung 12 GW Sonderabschreibungen im Rahmen ihrer Klimastrategie abgekündigt hat. Das muss jetzt schnell über die Bühne gehen, denn es gibt ausreichend genehmigte aber noch nicht bezuschlagte Anlagen. Zudem brauchen wir schnell sinnvolle Regelungen für das Förderregime nach 2026, damit die Branche weiß, worauf sie sich einstellen kann“ Auch bei der Realisierung geht es in Niedersachsen weiter voran. Im ersten Quartal 2026 wurden laut Marktstammdatenregister 53 große Windkraftanlagen mit einer Leistung von gut 302 MW (deutschlandweit 195 Anlagen mit 1.028 MW) installiert, Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es rund 271 MW (deutschlandweit 1.025 MW) bei 52 Anlagen. „Wir sind und bleiben also auf Kurs, wie die Ausschreibung zeigt: Mit fast einem Gigawatt wurde allein in dieser ersten Runde Zweidrittel dessen bezuschlagt, was wir mit 1,5 Gigawatt als jährlichen Netto-Zubau planen“, so der Energieminister. „Das zeigt: Der Wind-Turbo läuft und läuft in Niedersachsen. Nun ist es wichtig, dass die alle bisherigen und neu bezuschlagten Anlagen zeitnah gebaut und ans Netz gehen können realisiert werden. Das macht uns unabhängiger von Importen schädlicher fossiler Energien wie Öl und Gas und sichert uns günstigen und sauberen Strom.“ PM: Niedersachsen PB: Norderney: Neue interaktive Erlebniswelt im Watt Welten Besucherzentrum (von links: Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Wattenmeer; Dr. Valeria Bers, Leitung Watt Welten, Christian Meyer, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz; Johann Saathoff, MdB; Saskia Buschmann, MdL; Frank Ulrichs, Bürgermeister von Norderney) Weitere Beiträge:GP JOULE powert auf der EES EUROPE RESTART 2021 in MünchenVestas hat einen Service- und Wartungsvertrag in Kanada über weitere 10 Jahre verlängertZukunft studieren: Neuer Master-Studiengang Renewable Energy (M.Eng.)