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Energiewende-Puzzle: Wenn PV, Wärmepumpe und E-Auto nicht dieselbe Sprache sprechen

Solar- und Kleinwindanlage machen Menschen unabhängiger / Foto: HB
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Die Bausteine für die private Energiewende sind verfügbar: PV-Anlage auf dem Dach, Wärmepumpe im Keller, Speicher in der Garage und ein E-Auto davor.

  • „Brennpunkt“ des Energie-Netzwerks fokus.energie e.V. am Montag, 2. März 2026

(WK-intern) – Doch in der Praxis herrscht oft digitale Funkstille zwischen den Komponenten.

Unterschiedliche Hersteller und fehlende Standards verhindern dabei ein intelligentes Zusammenspiel.

Wie „Dynamisches Lastmanagement“ trotzdem gelingen kann, zeigt das kostenfreie Experten-Format „Brennpunkt“ des Energie-Netzwerks fokus.energie e.V. am Montag, 2. März 2026, um 16 Uhr in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe.

Die Krux mit „Insel-Lösungen“: Wenn Technik sich selbst im Weg steht

Wer heute sein Gebäude energetisch saniert, kauft oft Stück für Stück: Erst Photovoltaik, später Wallbox, dann Wärmepumpe. Das Ergebnis ist eine „heterogene Systemlandschaft“, ein technisches Puzzle, bei dem die Teile leider oft nicht zusammenpassen. Ohne „Home Energiemanagement“ (HEMS) wird dadurch wertvolles Potenzial verschenkt. Wenn die Sonne brennt, das Auto aber nicht lädt und die Wärmepumpe erst nachts anspringt, bleibt nicht nur wertvolle Energie, sondern auch bares Geld auf der Strecke!

Fünf Experten, fünf Perspektiven: Licht im System-Dickicht

Der „Brennpunkt“ bringt Licht in den aktuellen Stand der Dinge: Dazu lädt das Netzwerk fokus.energie e.V. gemeinsam mit der Handwerkskammer Karlsruhe und der Elektro-Innung Karlsruhe zu einer hochkarätigen und informativen Runde. 

  • Nach inhaltlicher Einführung ins Thema durch Peter Oesterlin, Obermeister der Elektro-Innung Karlsruhe, und Hilmar F. John, Geschäftsführer fokus.energie, beleuchten fünf Experten die Problematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln: 
  • Steffen Häusler vom „Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg“ berichtet über Erfahrungen zum dynamischen Lastmanagement aus der Praxis,
  • Vanessa Herhoffer von der „Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH“ zeigt auf, wie „Home Energiemanagement“ (HEMS) in organisch wachsenden Systemen funktioniert.
  • Dazu präsentiert Fabian Kern vom „FZI Forschungszentrum Informatik“ Studienergebnisse zum Zusammenspiel von Smart Metern, „HEMS“ und flexiblen Anlagen – und
  • Nikolaus Starzacher von „Countrol GmbH“ befasst sich mit der Sicht des Messstellenbetreibers, ob Smart Metering aktuell eher Katalysator oder Bremsklotz ist.
  • Abgerundet werden die Impulse durch Jan Wachter vom KIT, Institut für Automation und angewandte Informatik: Er gibt exklusive Einblicke in das Lastmanagement der Musterhäuser im „Living Lab Energy Campus“.
  • Abschließend besteht bei einer Podiumsdiskussion die Gelegenheit, auch mit den Vortragenden direkt ins Gespräch zu kommen.

Herstellerübergreifend in die Zukunft: Integration als Standard

Lösungen für die Praxis sind gefragt: Wie gelingt die herstellerübergreifende Steuerung? Die „Brennpunkt“-Veranstaltung bietet Antworten für Fachplaner, Installateure und Energieberater, richtet sich aber ebenso an interessierte Anwender. Ziel ist es, Impulse für eine bessere Systemintegration zu geben und marktfähige Lösungen zu diskutieren.

Infos: Montag, 2. März 2026, 16 bis etwa 19 Uhr in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Registrierung jedoch aufgrund der begrenzten Kapazitäten zwingend erforderlich; Anmeldung unter https://eveeno.com/101460749.

Über fokus.energie e.V.: Das Netzwerk ist die zentrale Drehscheibe für Energie-Innovationen in der Region Karlsruhe, verbindet Wirtschaft, Wissenschaft, Startups und Handwerk. Mehr dazu unter https://www.fokusenergie.net

PM: fokus.energie e.V. 

Wenn PV, Wärmepumpe und E-Auto nicht dieselbe Sprache sprechen / Foto: HB








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