Werbung Bundeswirtschaftsministerin Reiche beim IEA-Ministertreffen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Veranstaltungen Verbraucherberatung 19. Februar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Es geht der Ministerin um die Bezahlbarkeit von Energiesicherheit, Nachhaltigkeit und Rohstoffe (WK-intern) – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nimmt am 18. Februar am Ministertreffen der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris teil. Das regelmäßig stattfindende Treffen dient der strategischen Ausrichtung der Organisation für die kommenden zwei Jahre. Im Zentrum stehen dieses Jahr zentrale Themen und Trends der globalen Energiemärkte sowie energiepolitische Chancen und Herausforderungen mit Blick auf Energiesicherheit, Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit der Energiesysteme. Neben den 32 Mitgliedsländern der IEA nehmen auch Assoziierungs-, Beitritts- sowie weitere Gastländer, mehrere Dutzend Energieunternehmen und Ausrüstungshersteller, sowie internationale Organisationen an Teilen des Ministertreffens teil. Bundeswirtschaftsministerin Reiche: Energiesicherheit ist eine Frage strategischer Souveränität. Wer seine Energieversorgung resilient, bezahlbar und nachhaltig aufstellt, stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit und seine Sicherheit zugleich. Die gezielte Zerstörung der ukrainischen Energieinfrastruktur zeigt, wie verletzlich Systeme sind und wie entschlossen wir sie schützen und modernisieren müssen. Deutschland unterstützt die Ukraine beim Wiederaufbau eines widerstandsfähigen, dezentralen Energiesystems und setzt sich zugleich für resiliente Lieferketten bei kritischen Rohstoffen ein. Bundeswirtschaftsministerin Reiche wird beim IEA Ministertreffen unter anderem an einem High-Level Dialogue zur Unterstützung des Energiesektors der Ukraine teilnehmen und ein Gespräch mit dem ukrainischen Energieminister Schmyhal führen. Russland zerstört im gegenwärtigen vierten Kriegswinter gezielt und in bisher nicht gekanntem Ausmaß die ukrainische Energieinfrastruktur. Stellenweise liegen dadurch Wärme- und Wasserversorgung brach und es droht eine humanitäre Krise. Außerdem ist der notwendige Fortlauf der ukrainischen Verteidigungsproduktion bedroht. Die IEA unterstützt im Auftrag ihrer Mitglieder die Ukraine sowohl bei der akuten Krisenbewältigung als auch dabei, die Resilienz und Dezentralisierung des Systems zu stärken. Deutschland ist der wichtigste bilaterale Partner der Ukraine im Energiebereich. Die Bundesregierung unterstützt das Land mit verschiedenen Maßnahmen dabei, die Energieinfrastruktur zu reparieren und zu stabilisieren. Geplant ist auch, dass die Energieministerinnen und Energieminister mit einem gemeinsamen Statement zu kritischen Rohstoffen deren Rolle für Energiesicherheit und Energiewende betonen und den Auftrag an die IEA stärken, die Mitgliedsländer zu unterstützen, resiliente und sichere Lieferketten für kritische Rohstoffe sicherzustellen. Darüber hinaus sollen Vereinbarungen für grenzüberschreitende Kooperationen im Wasserstoff- und Strombereich getroffen werden. Weiterführende Informationen Artikel–Energiewende Unsere Energiewende: sicher, sauber, bezahlbar Öffnet Einzelsicht Artikel–Erneuerbare Energien Erneuerbare Energien Öffnet Einzelsicht Artikel–Klimaneutral werden – wettbewerbsfähig bleiben Öffnet Einzelsicht PM: Bundeswirtschaftsministerium PB: Katherina Reiche / c: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Weitere Beiträge:EEX erreicht deutliche Volumensteigerung, von 52 Prozent, in Strom und EmissionsrechtenKosten für Stabilisierung des Stromnetzes 2015 deutlich gesunkenSinkende Strompreise: Unternehmen profitieren vom Ausbau Erneuerbarer Energien