Werbung Windenergie braucht belastbare Elektroinfrastruktur: Kabelverlegesysteme für On- und Offshore-Anlagen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Oktober 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Wind, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Vibrationen und mechanische Belastungen stellen die elektrotechnische Infrastruktur von Windenergieanlagen vor hohe Anforderungen. (WK-intern) – Bei Offshore-Anlagen kommen salzhaltige Luft und die dauerhaft korrosive maritime Umgebung hinzu. Vom Fundament über Turm und Gondel bis zum Umspannwerk verbinden Energie-, Steuerungs- und Datenleitungen die unterschiedlichen Bereiche der Anlage. Bei Offshore-Windparks kommen die sogenannten Transition Pieces hinzu. Sie bilden den Übergang zwischen der Tragstruktur im Wasser und dem Turm und führen wichtige technische Installationen. Damit Leitungen unter diesen Bedingungen dauerhaft sicher geführt und befestigt werden können, kommt den eingesetzten Kabelverlegesystemen eine zentrale Bedeutung zu. Je nach Anlagenbereich müssen sie hohe statische und dynamische Lasten aufnehmen, korrosiven Einflüssen widerstehen und sich an die jeweilige Konstruktion anpassen lassen. Gleichzeitig spielen eine effiziente Montage und flexibel konfigurierbare Systeme eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für große Windparks, in denen vergleichbare Strukturen in großer Zahl installiert werden. Vom Turm bis zum Umspannwerk Die Anforderungen an Kabelverlegesysteme unterscheiden sich danach, in welchen Bereichen sie innerhalb eines Windparks eingesetzt werden. Im Turm müssen Leitungen über große vertikale Distanzen geführt und zuverlässig befestigt werden. In Transition Pieces treffen begrenzter Installationsraum und hohe mechanische Anforderungen aufeinander. In Umspannwerken wiederum kommen alle Hoch- und Mittelspannungsleitungen sowie Steuerungs- und Datenkabel zusammen. In Umspannwerken können beispielsweise hochbelastbare Profile von Niedax als Tragkonstruktion für Kabelverlegesysteme eingesetzt werden. Sie sind in Standardabmessungen und projektspezifischen Längen erhältlich und lassen sich dadurch an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten anpassen. Für die horizontale Kabelführung stehen unter anderem ROS-Kabelrinnen zur Verfügung. Flexible Längen und Verbinder sowie verschiedene Standardlochungen ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Installationssituationen. Das kann insbesondere bei komplexen Leitungsverläufen und projektspezifischen Konstruktionen die Planung und Montage erleichtern. Korrosionsschutz für Offshore-Anwendungen Besonders Offshore-Anlagen stellen hohe Anforderungen an die Beständigkeit der verwendeten Materialien. Salzhaltige Luft und Feuchtigkeit wirken dort dauerhaft auf die elektrotechnischen Komponenten ein. Ein geeigneter Korrosionsschutz ist deshalb eine wesentliche Voraussetzung für einen langfristigen, zuverlässigen Betrieb. Für diese Bereiche bietet Niedax unter anderem Kabelverlegesysteme aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) an. Ein Beispiel ist die UL-Kabelleiter. Das korrosionsbeständige GFK-System lässt sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen und eignet sich insbesondere für Umgebungen, in denen Feuchtigkeit und salzhaltige Luft metallische Konstruktionen dauerhaft beanspruchen. Darüber hinaus besitzt GFK ein geringeres Eigengewicht als vergleichbare Konstruktionen aus Stahl. Dies kann die Handhabung und Montage erleichtern – ein wichtiger Aspekt in Bereichen, in denen Bauteile über größere Höhen oder durch begrenzte Installationsräume bewegt werden müssen. Schnelle Montage und sichere Verbindungen Neben der Materialauswahl und der flexiblen Kabelführung gewinnt auch der Montageaufwand an Bedeutung. Werden Kabel über längere Strecken geführt, beeinflussen das Gewicht der Systeme, die Anzahl der Verbindungselemente und die erforderlichen Installationsschritte den Aufwand vor Ort. Hier setzt beispielsweise die Niedax-Gitterrinne MTC an. Durch ihr geringes Gewicht und den integrierten Stoßstellenverbinder ist sie auf eine schnelle Installation über längere Strecken ausgelegt. Die einzelnen Rinnenlängen lassen sich ohne zusätzliche Schraubverbinder zusammenfügen. Unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten und Formteile unterstützen zugleich eine flexible Anpassung an den jeweiligen Leitungsverlauf. Die reduzierte Zahl zusätzlicher Verbindungselemente kann insbesondere bei wiederkehrenden Installationen innerhalb großer Windparks Vorteile bieten. Montageabläufe lassen sich vereinfachen und die Zahl der vor Ort benötigten Einzelkomponenten reduzieren. Heavy-Duty-Systeme für hohe Lasten Andere Bereiche der Windenergieinfrastruktur erfordern Kabelverlegesysteme, die besonders hohe mechanische Belastungen aufnehmen können. Für solche Anwendungen kommt unter anderem die Crafty MF von Niedax Gouda Holland infrage. Die geschweißte Heavy-Duty-Kabelleiter wurde für Anwendungen in der mittleren und schweren Industrie entwickelt. Ihre robuste Konstruktion ist auf die Führung hoher Kabellasten ausgelegt. Je nach projektspezifischen Anforderungen stehen unterschiedliche Werkstoff- und Oberflächenausführungen zur Verfügung. Dadurch lässt sich das System sowohl an die mechanische Belastung als auch an die jeweiligen Umgebungsbedingungen anpassen. Zulässige Belastungen und Stützabstände richten sich nach der jeweiligen Produktausführung und den jeweiligen Projektanforderungen. Systemkompetenz für komplexe Windenergieprojekte Die elektrotechnische Installation eines Windparks lässt sich nicht durch die Auswahl einzelner Produkte abdecken. Kabelrinnen, Kabelleitern, Tragprofile, Befestigungen, Verbinder und Formteile müssen aufeinander sowie auf den jeweiligen Anlagenbereich abgestimmt sein. Gleichzeitig unterscheiden sich die Anforderungen innerhalb eines Projekts deutlich – beispielsweise zwischen Turm, Transition Piece und Umspannwerk. Bei komplexen Windenergieprojekten kommt es deshalb auf ein durchgängiges Systemkonzept an. Ebenso wichtig ist ein erfahrener Projektpartner, der frühzeitig in die Planung eingebunden wird und die Abläufe des Sektors kennt. So lassen sich technische Auslegung, projektspezifische Anpassungen, Produktverfügbarkeit und Montage von Beginn an aufeinander abstimmen. „In der Windenergiebranche sind hochwertige und projektspezifisch ausgelegte Kabelverlegesysteme entscheidend, die effizient montiert werden können und verlegte Kabel langfristig schützen“, sagt Thibault Vancoppenolle, Key Account Manager Wind & Energy bei der Niedax Group. „Mit fast 20 Jahren Erfahrung in diesem Markt kennen wir die Anforderungen solcher Projekte genau. Dieses Know-how bringen wir von der Beratung und Planung bis zur konkreten Systemauslegung ein, um Lösungen zu entwickeln, die passgenau auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt sind.“ Das Bildmaterial können Sie sich hier herunterladen. Als Bildquelle geben Sie bitte die Niedax Group an. ÜBER DIE NIEDAX GROUP Die Niedax Group ist einer der weltweit führenden Anbieter von Kabelverlegesystemen. Sie ist an 81 Standorten, davon 25 Produktionsstätten, in über 30 Ländern präsent. 2.800 Mitarbeitende sind zurzeit für die Gruppe tätig. Das Produktportfolio umfasst weit über 50.000 Artikel im Bereich der Elektroinstallation. Sie kommen vor allen Dingen in öffentlichen Bauten, Tunneln, Infrastrukturprojekten, Industrie- und Automobilwerken, maritimen Anlagen sowie im Energiesektor und Schiffbau zum Einsatz. Die Niedax Group befindet sich seit ihrer Gründung im Jahr 1920 in Familienbesitz und hat ihren Hauptsitz in Linz am Rhein (Rheinland-Pfalz). Weitere Informationen finden Sie unter www.niedax-group.com. PM: Niedax GmbH & Co. KG PB: Windenergie braucht belastbare Elektroinfrastruktur / ©: Niedax GmbH & Co. KG Weitere Beiträge:Vindnytt - Die wichtigsten Nachrichten über die Windenergie - März 2018OutSmart at OMWINDENERGY DüsseldorfStandorteignungsbewertung: TÜV Rheinland hat für Siemens Gamesa zwei neue Projektaufträge erfolgreic...