Werbung Aktuell steigende Öl- und Gaspreise sind ein Weckruf für mehr Elektrifizierung Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. September 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Die aktuelle Debatte über steigende Gas- und Ölpreise zeigt: Deutschland importiert nicht nur fossile Energieträger, sondern auch deren Preis- und Inflationsrisiken. (WK-intern) – Geopolitische Konflikte erhöhen nicht nur die Energiekosten für Haushalte und Unternehmen, sondern riskieren zusätzliche Inflation, indem sich höhere Energiepreise entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf Produkte, Dienstleistungen und Mobilität auswirken. Aus Sicht von Vattenfall liegt die Antwort darauf in einem schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien, der Netze, Flexibilität und der Speichermöglichkeiten sowie einer konsequenten Elektrifizierung von Wärme, Verkehr und Industrie. Denn jede vermiedene Kilowattstunde fossiler Energie reduziert die Abhängigkeit von volatilen Weltmärkten und stärkt die Preisstabilität, Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Resilienz im Inland. „Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr, wie stark Deutschland und Europa von internationalen Energie- und Rohstoffmärkten abhängig bleibt“, sagt der Deutschlandchef von Vattenfall, Robert Zurawski. „Solange wir fossile Energieträger importieren müssen, importieren wir auch geopolitische Risiken und deren Auswirkungen auf die Preise.“ Der europäische Referenzpreis für Erdgas (TTF, Frontjahr) ist seit Ende August um rund ein Fünftel gestiegen und hat zeitweise den höchsten Stand seit Anfang 2023 erreicht. Gleichzeitig legte der internationale Referenzpreis für Rohöl deutlich zu. Mit konkreten Folgen: Während steigende Gaspreise die Kosten für Millionen Haushalte beim Heizen beeinflussen, wirken sich hohe Ölpreise unmittelbar auf Benzin- und Dieselpreise aus. Zudem droht eine höhere Inflation, da höhere Energiepreise auch auf Produktionsprozesse, Vorprodukte, Transport und Dienstleistungen durchschlagen – ein Risiko, vor dem aktuell auch die Europäische Zentralbank (EZB) warnt[1] . Nach Schätzungen der Europäischen Kommission importiert die Europäische Union rund 90 Prozent ihrer fossilen Energieträger. Deutschland gibt jährlich rund 80 Milliarden Euro für den Import von Erdöl, Erdgas und Kohle aus. „Hohe fossile Abhängigkeiten machen Wirtschaft und Verbraucher anfällig für globale Krisen und Preisschwankungen“, ist Zurawski überzeugt. Die aktuelle Situation ist jedoch nicht mit der Energiekrise 2022 vergleichbar. Europa verfügt heute über mehr LNG-Kapazitäten und deutlich mehr erneuerbare Stromerzeugung, die sich beim Strom bereits preisdämpfend bemerkbar macht. Für viele Haushalte und Unternehmen stehen aktuell bezahlbare und planbare Energiekosten im Mittelpunkt. Langfristige Strom- und Gasverträge können kurzfristige Preisschwankungen abfedern. Energieeffizienz und Energiesparen helfen, den Verbrauch und damit die Kosten zu senken. Elektrifizierung reduziert Preisrisiken Aus Sicht von Vattenfall verringert die Elektrifizierung von Wärme, Verkehr und Industrie die langfristige Abhängigkeit von volatilen Öl- und Gasmärkten. Sie bietet einen entscheidenden Vorteil: Erneuerbare haben keine Brennstoffkosten. „Jede zusätzliche Wärmepumpe, jedes Elektrofahrzeug und jeder elektrifizierte Industrieprozess reduziert den Bedarf an fossilen Brennstoffen und damit die Anfälligkeit gegenüber globalen Preisschocks“, betont Zurawski. Auch der Umbau des Energiesystems kostet Geld. Doch während die meisten Ausgaben für fossile Energien Jahr für Jahr ins Ausland gehen, fließen Investitionen in erneuerbare Energien, Netze und Speicher zu einem großen Teil in die heimische Wertschöpfung. Würde die Elektrifizierung den fossilen Energiebedarf in Deutschland um ein Viertel senken, könnten bei gleichbleibenden Preisen fossile Importausgaben von rund 20 Milliarden Euro jährlich vermieden werden – mehr als das Doppelte des aktuellen staatlichen Energieentlastungspakets aus Netzentgelt-Zuschuss und Abschaffung der Gasspeicherumlage. „Elektrifizierung ist deshalb längst nicht mehr nur eine Frage des Klimaschutzes. Sie ist auch ein wichtiger Baustein für Preisstabilität, Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas.“, betont der Deutschlandchef von Vattenfall. Zugleich stärkt Elektrifizierung die Resilienz des Energiesystems. In Kombination mit einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien, leistungsfähigen Stromnetzen und zusätzlichen Speicherlösungen entsteht eine Energieinfrastruktur, die weniger von Importen und geopolitischen Spannungen abhängig ist und gleichzeitig klimafreundlicher und wirtschaftlicher arbeitet. Vattenfall investiert dafür entlang der gesamten Wertschöpfungskette in die Energiewende – vom Ausbau der Offshore-Windenergie über Batteriespeicher und Pumpspeicherkraftwerke bis hin zu Lösungen für die Dekarbonisierung von Wärme und Verkehr. Mit dem Offshore-Windpark Nordlicht entsteht derzeit eines der größten Windkraftprojekte Deutschlands. Nach Inbetriebnahme soll das Projekt jährlich rund sechs Terawattstunden Strom liefern – das entspricht umgerechnet etwa dem Stromverbrauch von zwei Millionen Wärmepumpen oder zwei Millionen Elektroautos im Jahr. [1] Schnabel warnt vor Energiepreisen: EZB lässt Zinspfad vorerst offen PM: Vattenfall Aktuell steigende Öl- und Gaspreise sind ein Weckruf für mehr Elektrifizierung / Foto: HB Weitere Beiträge:Ultra-Fast Ladestation für Elektrofahrzeuge - DELTA SMART-CITYAuf der Light + Building 2026 demonstriert Beckhoff vom 8. bis 13. 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