Werbung Kopernikus-Symposium 2026: Strategien und Technologien für eine erfolgreiche Energietransformation Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 15. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Nach fast zehn Jahren Laufzeit befinden sich die Kopernikus-Projekte im Endspurt. (WK-intern) – Als eine der bislang größten deutschen Forschungsinitiativen zur Energie-wende hat das Bundesforschungsministerium die Initiative mit insgesamt rund 400 Millionen Euro gefördert. Mehr als 160 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft haben ein starkes Netzwerk und Strahlkraft quer durch Deutschland und darüber hinaus gebildet. Ihre wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse präsentieren die Kopernikus-Projekte im Rahmen eines Abschlusssymposiums am Dienstag und Mittwoch, 16. und 17. Juni, in Augsburg im Kongress am Park. Die Transformation des Energiesystems gehört zu den drängendsten und komplexesten Aufgaben unserer Zeit. „Mit Forschung und Innovation stärken wir Deutschlands technologische Führungsposition und sichern langfristig unsere Unabhängigkeit “, sagt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. „Das schützt das Klima, schont Ressourcen und stärkt darüber hinaus die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz unseres Landes. Die Kopernikus-Projekte stehen exemplarisch dafür, wie strategische Forschungsförderung Zukunftstechnologien zur Marktreife führt und Deutschland als Vorreiter positioniert. Durch ihren interdisziplinären Ansatz haben sie den Technologietransfer bereits mitgedacht und konkrete Antworten auf die Herausforderungen der Energiewende entwickelt – sowohl in Form praxisnaher Lösungen als auch durch fundierte Handlungsempfehlungen. Das sind Erfolgsgeschichten, auf die wir mit unserer Hightech Agenda Deutschland zielen.“ Die Bundesforschungsministerin wird das Symposium eröffnen. Im Anschluss diskutieren die Kopernikus-Projektsprecher gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft den Stand der Energiewende in Deutschland und Europa. „Im Angesicht fossiler Importabhängigkeiten verstärken geopolitischen Umbrüche sowie steigende öffentliche und private Investitionsbedarfe den politischen Handlungsdruck“, erklärt Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Sprecher des Projekts Ariadne. „Dabei können nur verlässliche politische Rahmenbedingungen, fundierte Forschung zu klimaneutralen Technologien und gesellschaftlich tragfähige Lösungen die europäische und die deutsche Energieversorgung unabhängiger machen.“ Übergang von der Theorie zur Praxis möglich machen Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, wie die Transformation vor Ort gelingen kann. „Im Kopernikus-Projekt ENSURE arbeiten wir daran, unsere Energienetze flexibler und resilienter zu machen“, erläutert Prof. Dr. Stefan Niessen, Sprecher des Kopernikus-Projekts ENSURE, Siemens AG und Technische Universität Darmstadt. „Zukunftsfähige Stromnetze sind eine Voraussetzung dafür, dass die Dekarbonisierung unserer Gesellschaft überhaupt gelingen kann und damit zentral für die Umsetzung der Transformation vor Ort.“ In vielen Bereichen sind treibhausgasneutrale stoffliche Energieträger für den Übergang von der Theorie zur Praxis nötig. Auch diese stehen bei der Veranstaltung auf der Tagesordnung. „Da-mit wir den erzeugten Strom aus Erneuerbaren Energien in allen Sektoren effizient einsetzen können, brauchen wir Power-to-X-Technologien und intelligente Speichermöglichkeiten“, sagt Prof. Dr.-Ing. habil. Roland Dittmeyer, Sprecher des Kopernikus-Projekts P2X und Institutsleiter am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). „Beim Kopernikus-Symposium 2026 haben wir die Möglichkeit, unsere technologischen Errungenschaften der vergangenen zehn Jahre einem breiten Publikum zugänglich zu machen.“ Die Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe bleibt auch nach Kopernikus bestehen Ein Highlight der Veranstaltung wird ein „Gallery Walk“ sein, in dem die vier Kopernikus-Projekte die Meilensteine ihrer Forschungs- und Kommunikationsarbeit präsentieren. Zahlreiche Exponate geben Besuchenden die Gelegenheit, jahrelange Forschungsarbeit hautnah zu erkunden. Außerdem wird eine Podcast-Aufnahme mit der Journalistin und Content Creator Marisa Becker und den vier Projektsprechern stattfinden. Schauplatz dafür ist die leuchtende „Kopernikus Babbel Bubble“, ein mobiler Dialograum für die Energiewende, den die vier Projekte gemeinsam mit der Designmetropole Aachen erschaffen haben. Am zweiten Tag stehen die Schlüsselerkenntnisse und zentralen Aufgaben für die Zukunft im Mittelpunkt. Weil die Energiewende auch nach Ende der Projektlaufzeiten eine Herausforderung bleibt, soll nicht bloß über die Vergangenheit resümiert, sondern der Blick gezielt in die Zukunft geworfen werden. „Die Transformation unseres Energiesystems ist eine sektorübergreifende Gemeinschaftsaufgabe, bei der neben dem Einsatz von Technologien zur Flexibilisierung des industriellen Energiebedarfs, regulatorische Fragen, sowie die Entwicklung und die Implementierung weiterer zukunftsfähiger Technologien Hand in Hand miteinander gehen“, betont Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer, Sprecher Kopernikus-Projekt SynErgie und Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. „Als Kopernikus-Projekte war es unser Ziel, diese Aufgabe bestmöglich zu navigieren. Die Ergebnisse zeigen wir beim Abschluss-Symposium in Augsburg.“ Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm auf dem Kopernikus-Symposium finden Sie unter https://kopernikus-symposium.de/. Weitere Details zu den Projekten unter www.kopernikus-projekte.de. PM: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) PB: Kopernikus-Symposium 2026: Strategien und Technologien für eine erfolgreiche Energietransformation / ©: PIK Weitere Beiträge:Elektrische Spannung aus Elektronenspin - Batterie der Zukunft?H-TEC SYSTEMS stellt modularen Wasserstoff-Elektrolyseur für Großprojekte ab 10 MW vorPerowskit-Solarzellen-Vakuumverfahren kann zur Marktreife führen