Werbung Planwirtschaft: Regierung will Transformation durch Innovationen und Investitionen beschleunigen Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 30. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung (WK-intern) – Die Bundesregierung hat gestern den Jahreswirtschaftsbericht 2026 vorgelegt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der Jahreswirtschaftsbericht macht deutlich: Innovation und Investition müssen verlässlich angereizt werden. Der Investitionsbedarf im Energiesektor ist hoch, Erzeugung und Infrastruktur müssen gleichermaßen adressiert werden. Wir haben die Entscheidung zum Zubau gesicherter Leistung ausdrücklich begrüßt, richtig ist auch die Aufrechterhaltung des Erneuerbaren-Ziels. Entscheidend wird sein, auch die Gigawatt-Ziele beizubehalten, denn am erheblichen Ausbaubedarf Erneuerbarer Energien ändert sich nichts. Berücksichtigt man die Volllaststunden der Erneuerbaren, so erreicht man mit den jetzigen Ausbauzielen den gewünschten Anteil von 80 Prozent Erneuerbaren in 2030 – bei einem angenommenen Stromverbrauch von 620 TWh. Der Jahreswirtschaftsbericht ordnet auch die zentralen Handlungsfelder zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Hier wird deutlich: Energiepreise werden zwar als struktureller Wettbewerbsnachteil adressiert, Bürokratieabbau, Infrastrukturmodernisierung und Innovationsförderung werden aber stärker priorisiert. Die weitere Optimierung der Systemkosten im Energiesektor bleibt trotzdem Daueraufgabe. Besonderes Augenmerk gilt der Förderung von Innovationen. Es ist gut, dass die Mittel zur Stärkung von Innovationen, wie beispielsweise in Wasserstoff, aufgestockt werden sollen. Wichtig bleibt dabei jedoch, dass die Mittel leicht zugänglich sind. Es darf nicht passieren, dass Mittel aufgrund von zu hohen bürokratischen Hürden nicht abgerufen werden. Zu hohe bürokratische Hürden können die Förderung von Innovationen konterkarieren.“ PM: BDEW PB: Kerstin Andreae (ehemalige deutsche Politiker*innen (Bündnis 90/Die Grün*innen) und Lobbyist*innen), Vorsitzend*innen der BDEW-Hauptgeschäftsführung – Portrait Kerstin Andreae / © BDEW/Horn Weitere Beiträge:CSU-Politiker Peter Ramsauer stellte gestern Atomausstieg wieder in FrageKampagne: Geld für Erneuerbare Energie statt für EURATOMVerlässliche Instrumente statt prozentuale Zielvorgaben für Erneuerbare Energien