Erneuerbarer Diesel spart CO2-Emissionen einer Großstadt ein E-Mobilität Ökologie Technik 7. Februar 2019 Erneuerbarer Diesel des finnischen Hersteller Neste hat im vergangenen Jahr dazu beigetragen, den CO2-Ausstoß im weltweiten Straßenverkehr um 7,9 Millionen Tonnen zu verringern. (WK-intern) - Diese Einsparung entspricht den durchschnittlichen jährlichen Emissionen von 880.000 Deutschen, also ungefähr der kombinierten Bevölkerung von Frankfurt und Offenbach am Main. Der positive Klimaeffekt ist vergleichbar mit der Stilllegung von etwa drei Millionen Personenkraftwagen für ein Jahr. Die Zahlen nannte das Unternehmen gestern bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse 2018. „Es wird viel darüber diskutiert, wie man theoretisch in Zukunft Emissionen in Transport und Verkehr reduzieren könne. Genau das leisten qualitativ hochwertige Erneuerbare Kraftstoffe bereits heute - zuverlässig jeden
Entwicklung und Erprobung eines flexiblen Bedarfsbussystems im Nahverkehr Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 27. Januar 2019 Reallabor Schorndorf geht zu Ende und zieht positive Bilanz Nach rund drei Jahren endet das Forschungsprojekt Reallabor Schorndorf. Im Mittelpunkt standen Entwicklung und Erprobung eines flexiblen Bedarfsbussystems gemeinsam mit den Akteuren vor Ort. (WK-intern) - Die Projektergebnisse liefern neue wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis, um zukunftsweisende Mobilitätskonzepte für den öffentlichen Nahverkehr erfolgreich zu gestalten und umzusetzen. Busfahren nach Bedarf statt nach Fahrplan – im europaweit einmaligen Forschungsprojekt Reallabor Schorndorf haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit den Bürgern der Stadt Schorndorf ein flexibles und bedarfsgerechtes Bussystem entwickelt und in der Praxis getestet. Von März bis Dezember
Anteil erneuerbarer Energien sinkt bei Strom, Verkehr, Wärme und der Gesamtenergiebilanz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 29. Dezember 2018 Energiebilanz im Rückwärtsgang – Handlungen sind Gebot der Stunde (WK-intern) - In Katowice hat sich Österreich in die Reihen jener Staaten gestellt, die einen ambitionierten Klimaschutz fordern. Die aktuelle Energiebilanz der Statistik Austria zeigt, wie dringend ein engagiertes und ambitioniertes Handeln erforderlich ist. In allen relevanten Bereichen ist der Anteil erneuerbarer Energien im letzten Jahr gesunken. „Diese Zahlen sind wirklich erschreckend und weisen zurück ins Erdölzeitalter“, ärgert sich Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und hofft auf die Umsetzung vieler angekündigter Maßnahmen der Regierung im neuen Jahr. Erst kürzlich hat die Statistik Austria die Energiebilanz für das Jahr 2017 veröffentlicht. „Die Zahlen sind insofern
Aus organischen Abfällen Bio-Sprit gewinnen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 3. November 2018 Bio-Sprit aus dem Container (WK-intern) - Aus organischen Abfällen, die bisher nicht verwertet wurden, lässt sich Bio-Sprit gewinnen. Eine Technologie dafür haben Forscherinnen und Forscher im EU-Projekt BIOGO entwickelt. Mehr als vier Milliarden Tonnen Rohöl werden jedes Jahr gefördert. Strom aus Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken reicht nicht aus, um fossile Energieträger zu ersetzen. Damit lässt sich im günstigsten Fall der Energiebedarf aller Elektroautos decken und der Wasserstoff für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen herstellen. Doch dann fehlt immer noch Benzin für die Verbrennungsmotoren, die noch Jahrzehnte in Betrieb sein werden. Eine nachhaltige Mobilität ist nur möglich, wenn es gelingt, Benzin durch alternative Treibstoffe zu ersetzen. Eine
Ultraleichte und belastbare HighEnd-Kunststoffe ermöglichen den energieeffizienten Verkehr Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Oktober 2018 Gleich drei Projekte, die das Potenzial von Kunststoffen für verschiedenste Anwendungen in den Mittelpunkt stellen, sind am 19. Oktober 2018 am Standort Senftenberg der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg mit einem Kick-Off-Meeting gestartet. PB: FE-Modell für funktionalisirte Polymergarne. / Abbildung: BTU Cottbus–Senftenberg (WK-intern) - Der Anteil von Kunststoffen in Kraftfahrzeugen, Zügen und Flugzeugen wächst. Kunststoffe als Konstruktionswerkstoff senken das Gewicht von Fahrzeugen und helfen somit, Energie und Treibstoff zu sparen. Die Nachfrage nach Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften steigt. Welche aktuellen Technologien derzeit an der BTU Cottbus-Senftenberg erforscht werden, das stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr.-Ing. Matthias Ziegenhorn und Prof. Dr.-Ing. Ralph Schacht aus den
Wasserelektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis von regenerativ erzeugtem Strom E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 23. September 2018 Neue Studie: Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie Pressebild: Roadmap zur Industrialisierung der Wasserelektrolyse. / © Fraunhofer ISE (WK-intern) - Die Wasserelektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis von regenerativ erzeugtem Strom entwickelt sich immer mehr zu einer Kerntechnologie der Energiewende. Der steigende Anteil volatilen Wind- und Solarstroms kann in Form von Wasserstoff saisonal gespeichert, rückverstromt oder zu Kraftstoffen und chemischen Grundstoffen weiterverarbeitet werden. Allein für Deutschland wird bis 2050 eine installierte Anlagenleistung im dreistelligen Gigawattbereich prognostiziert, unter der Maßgabe, dass die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) haben das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, das
Durch unrealistische EU-Klimaziele drohen Steuerzahlern Milliardenlasten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 18. September 2018 Agora: Steuerzahlern drohen Milliardenlasten, weil Deutschland seine Klimaschutzziele verfehlt (WK-intern) - Deutschland hat sich in Abstimmung mit den anderen EU-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, die CO2-Emissionen von Gebäuden, Verkehr und Landwirtschaft deutlich zu mindern. Die europarechtlich verbindlichen Ziele werden ohne Trendumkehr in jedem der kommenden Jahre weit verfehlt werden. Um die Defizite auszugleichen, muss Deutschland bis 2030 für bis zu 60 Milliarden Euro Emissionsberechtigungen von anderen EU-Ländern zukaufen. Sinnvoller wäre es, Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland voranzubringen und so auch Wachstum und Innovationen zu fördern. Die bisherigen Klimaschutzanstrengungen Deutschlands reichen nicht aus, um die Klimaschutzziele für 2020 sowie für die Jahre von 2021 bis 2030 in den Bereichen
Sauberer Strom ist nicht genug Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Juni 2018 Mehr Klimaschutz in Industrie, Verkehr und Gebäuden für Pariser Ziele nötig (WK-intern) - Schwer vermeidbare Rest-CO2-Emissionen aus dem nicht-elektrischen Energieverbrauch sind das größte Hindernis für das Erreichen der vor drei Jahren in Paris vereinbarten Klimaziele zur Begrenzung der Erwärmung auf weniger als 2°C oder sogar auf nur 1,5°Celsius. Neben dem konsequenten Umstieg auf eine emissionsfreie Stromversorgung müssen deutlich größere Anstrengungen unternommen werden, um auch im Industrie-, Verkehrs- und Gebäudesektor weitestgehend aus der Nutzung fossiler Energieträger auszusteigen. Aufgrund der selbst bei einer ehrgeizigen globalen Klimapolitik ab 2020 verbleibenden fossilen Rest-Emissionen sind so genannte negative Emissionen durch Technologien notwendig, die der Atmosphäre CO2 entziehen, um
Zum heute vorgelegten Klimaschutzbericht der Bundesregierung Ökologie Technik 14. Juni 2018 Zum heute vorgelegten Klimaschutzbericht der Bundesregierung erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne) (WK-intern) - „Dass die Klimaschutzziele für das Jahr 2020 verfehlt werden, ist keine Überraschung mehr. Vor allem in den Sektoren Wärme und Verkehr kommt die Energiewende bisher nur langsam voran. Hier brauchen wir nun klare Impulse, die über das vage Bekenntnis, die Lücke schnell zu schließen, hinausgehen. Ein Schlüssel liegt in der Sektorenkopplung – dem Einsatz von erneuerbarem Strom auch für das Heizen und Fahren. Dieser Weg verspricht nicht nur mehr Klimaschutz sondern ebnet auch neuen Technologien einen Weg in den Markt und fördert damit insgesamt die Innovationskraft
Bundeskabinett beschließt dritten Klimaschutzbericht Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 13. Juni 2018 Schätzung geht von etwa 32 Prozent CO2-Minderung bis 2020 aus (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den Klimaschutzbericht 2017 beschlossen. Demnach steuert Deutschland beim Klimaschutz bis 2020 derzeit auf eine CO2-Minderung von etwa 32 Prozent gegenüber 1990 zu, so die Schätzung der Bundesregierung. Angestrebt war ursprünglich ein Ziel von 40 Prozent, so dass die Handlungslücke voraussichtlich rund 8 Prozentpunkte beträgt – oder umgerechnet 100 Millionen Tonnen CO2. Ohne das 2014 beschlossene Aktionsprogramm Klimaschutz wäre die Lücke mit 12 Prozentpunkten noch deutlich größer. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "In der Klimapolitik hat es in den vergangenen Jahrzehnten Versäumnisse gegeben, die man nicht in kurzer Zeit wiedergutmachen kann.
Energiewirtschaft Spitzenreiter bei CO2-Einsparungen in Deutschland Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 13. Juni 201813. Juni 2018 BDEW Kongress 2018: Debatte über Klimaschutz und neue Energiewelt (WK-intern) - Klimaschutzbericht der Bundesregierung zeigt Nachholbedarf der Sektoren Verkehr und Landwirtschaft Energiebranche investiert in Digitalisierung, Erneuerbare Energien und dezentrale Stromerzeugung „Die Energiebranche hat in den letzten Jahren einen rasanten Transformationsprozess vollzogen und massiv in Erneuerbare Energien, Digitalisierung und dezentrale Stromerzeugung investiert. Dieses hohe Tempo zahlt sich jetzt aus: Die Energiewirtschaft ist klar auf der Zielgeraden für die Klimaziele 2020 und erreicht nach Prognosen der Bundesregierung knapp 40 Prozent CO2-Minderung gegenüber 1990. Reflexartig die Versäumnisse anderer Sektoren bei der Energiewirtschaft abzuladen, ist aber nicht akzeptabel. Die Unternehmen der Energiewirtschaft stehen für eine sichere Stromversorgung
dena-Leitstudie unterstreicht wachsende Rolle von Gas im Energiesystem der Zukunft Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 4. Juni 2018 Plädoyer für technologieoffenen und kosteneffizienten Klimaschutz (WK-intern) - Die heute von der Deutschen Energie-Agentur (dena) vorgestellte Leitstudie "Integrierte Energiewende" gibt Handlungsempfehlungen für die politischen Rahmenbedingungen der Energiewende. Die Studie zeigt: Die Klimaziele 2050 sind mit einem technologieoffenen Ansatz mit Gas deutlich günstiger zu erreichen als mit einer forcierten Elektrifizierung. Die Ergebnisse kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS: "Ohne Wettbewerb im Markt ist die Energiewende zum Scheitern verurteilt, denn die deutlich höheren Kosten einer Vollelektrifizierung ohne zusätzlichen Nutzen wird die Gesellschaft nicht akzeptieren. Und es wird deutlich: Nur mit Gas gelingt die Energiewende." Bis 2050 will die Bundesregierung die deutschen CO2-Emissionen um