EU-Umweltminister fordern mehr Engagement der Landwirtschaft für die Artenvielfalt Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. Dezember 201120. Dezember 2011 NABU kritisiert Verwässerung der Beschlüsse durch Deutschland! Brüssel/Berlin – Der NABU hat die Beschlüsse des gestrigen EU-Umweltministerrats zur Rettung der biologischen Vielfalt als wichtiges Signal für die laufenden EU-Reformen begrüßt. Gleichzeitig kritisiert der Verband die Bundesregierung aber dafür, konkrete Reformempfehlungen an die Agrarpolitik verhindert zu haben, obwohl viele andere Mitgliedstaaten sich dafür stark gemacht hatten. „Es sieht nicht gut aus, wenn Deutschland den Reformwillen anderer Länder bremst“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Vor dem Hintergrund der laufenden Verhandlungen für den EU-Haushalt 2014-2020 hält es der NABU dennoch für wichtig, dass sich die Umweltminister im Namen ihrer Regierungen jetzt grundsätzlich positioniert haben. Bundesumweltminister Norbert
TU Berlin: Wer E-Mobilität bejaht, kauft sich noch lange kein Elektroauto E-Mobilität 13. Dezember 201112. Dezember 2011 Verkehrsplaner untersuchen, welche Erwartungen die Nutzer an einen mit Strom betriebenen Pkw haben. Um Elektromobilität in nachhaltige Verkehrskonzepte zu integrieren, bedarf es mehr, als die Technik immer weiter zu verbessern. Eine wichtige Komponente in dem vielfältigen Geflecht von Voraussetzungen und Bedingungen für den Erfolg der E-Mobilität ist der Nutzer. Aus diesem Grunde wurde am Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend und Dr. Oliver Schwedes untersucht, welche Erwartungen Autofahrerinnen und Autofahrer an die Nutzung und Alltagstauglichkeit eines Elektroautos knüpfen. „Wir haben in Berlin und Nordrhein-Westfalen gewerbliche Nutzerinnen und Nutzer befragt, die im Rahmen einer Pilotstudie vom Energiekonzern RWE
Neues Weserkraftwerk startet Stromproduktion Erneuerbare & Ökologie 30. November 2011 Am Mittwoch, den 30. November 2011, um 11.40 Uhr hat in Bremen das neue Weserkraftwerk den Probebetrieb aufgenommen. Bei einem Festakt am Weserwehr startete der sechsjährige Oscar aus Bremen unter den Augen von Umweltsenator Dr. Joachim Lohse, swb-Vorstand Dr. Torsten Köhne und ENERCON Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig eine der beiden Turbinen per symbolischem Knopfdruck. Nach Abschluss einer mehrwöchigen Testphase wird die zweite Turbine noch in diesem Jahr dazu geschaltet werden. Ein entsprechendes Wasserangebot vorausgesetzt, soll das hochmoderne Wasserkraftwerk einen Jahresenergieertrag von 42 Millionen Kilowattstunden erzeugen – umweltfreundlicher Strom, genug für rund 17.000 Bremer Haushalte. Die Baukosten belaufen sich auf 56,5 Millionen
Deutschland darf die europäische Bodenrahmenrichtlinie nicht länger blockieren Mitteilungen Ökologie 21. Oktober 2011 Der Deutsche Naturschutzring (DNR), der SPD-Europaabgeordnete und Vorsitzender des EU-Umweltausschusses Jo Leinen und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) haben heute vor einer Veranstaltung in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, ihre Blockade eines umfassenden europäischen Bodenschutzrechts aufzugeben und sich für die Wiederaufnahme von Verhandlungen der EU-Bodenrahmenrichtlinie einzusetzen. Verbindliche Zielvorgaben und Bodenschutzstandards, die möglichst über die deutschen Bodenschutzregelungen hinausgehen, seien überfällig. „1998 hat die deutsche Umweltministerin Angela Merkel eine Initiative zur besseren Berücksichtigung von Bodenschutzbelangen auf EU-Ebene gestartet, heute blockiert sie als Bundeskanzlerin den Vorschlag für eine EU-Bodenrahmenrichtlinie“, betonte DNR-Vizepräsident Hartmut Vogtmann. Deutschland ist Spitzenreiter beim Flächenverbrauch in Europa. Zwischen
Biozidverordnung nimmt nächste Hürde Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. Oktober 2011 Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am 4. Oktober der überarbeiteten Biozidverordnung zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Abstimmung im Parlamentsplenum im kommenden Jahr. Bei der Gesetzgebung geht es um die Zulassung von Biozidprodukten und aktive Stoffe in diesen Produkten. Biozide sind Substanzen, die zum Beispiel in Hygieneprodukten enthalten sind und gesundheitsgefährende Organismen - wie Keime - abtöten. Die neuen Vorschläge für die Verordnung umfassen ein breites Spektrum an Bioziden, allerdings keine, die der Rechtssprechung eines anderen Ressorts unterliegt, zum Beispiel Pestizide in der Landwirtschaft. Aus Sicht der Mitglieder des Umweltausschusses sind die Kriterien der Verordnung nun so streng, dass
Algen als nachhaltige Energiequelle Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. September 2011 Biomasse aus Algen hat das Potenzial, nachhaltige Energie zu liefern und erheblich dazu beizutragen, das Klimagas CO2 zu reduzieren. In dem neuen EU-Projekt „EnAlgae“ („Energetic Algae“) bündeln 19 Partner ihre Kompetenzen, um die Entwicklung einer algenbasierten Biomasseproduktion in Nordwesteuropa voranzutreiben. Als einer der deutschen Partner wirkt das KIT federführend bei einer Nachhaltigkeitsanalyse für verschiedene Produktionsverfahren. Das Projekt ist auf vier Jahre ausgelegt und wird mit insgesamt 14 Millionen Euro gefördert. Algen können bis zu fünf Prozent des Sonnenlichts in chemische Energie umwandeln – Raps und Mais demgegenüber nur etwa ein Prozent – und dabei große Mengen CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen.
EU will ressourcenschonend werden Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. September 2011 Die EU-Kommission hat am 20. September ihren Fahrplan für ein ressourcenschonenendes Europa vorgelegt. Damit will sie aufzeigen, wie der Ressourcenverbrauch gemessen und vom Wirtschaftswachstum entkoppelt werden kann. Fortschritte hin auf dem Weg zu einem nachhaltigen Niveau des europäischen Ressourcenverbrauchs sollen mit einem „vorläufigen Leitindikator“ gemessen werden, der von einer „Anzeigetafel“ weiterer Indikatoren ergänzt werden soll. Als Leitindikator hat die Kommission Ressourcenproduktivität gewählt - also das Verhältnis von BIP zur Masse des domestischen Materialverbrauchs. Der Indikator soll perspektivisch verbessert werden und dann auch den Rohstoffverbrauch außerhalb der EU berücksichtigen. Umweltverbände haben den Leitindikator scharf kritisiert: „In der Güterproduktion Material effizienter zu nutzen, reicht
Forschung will wichtigen Beitrag zur Gesundheits-, Umwelt- oder beispielsweise Energieforschung leisten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Solarenergie 16. September 2011 Universität Göttingen beteiligt sich an neuem Virtuellen Institut der Helmholtz-Gemeinschaft Röntgenphysiker der Universität Göttingen sind an einem neuen Virtuellen Institut zur Nano-Bildgebung der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt. Wissenschaftler aus den Bereichen Röntgenphysik, Biophysik und Chemie werden dort gemeinsam hochauflösende bildgebende Verfahren für biologische und chemische Prozesse entwickeln und auf aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen anwenden. Pressemitteilung Nr. 202/2011 Einblick in die Dynamik der Nanowelt Universität Göttingen beteiligt sich an neuem Virtuellen Institut der Helmholtz-Gemeinschaft (pug) Röntgenphysiker der Universität Göttingen sind an einem neuen Virtuellen Institut zur Nano-Bildgebung der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt. Wissenschaftler aus den Bereichen Röntgenphysik, Biophysik und Chemie werden dort gemeinsam hochauflösende bildgebende Verfahren für biologische und chemische Prozesse
Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Erneuter Rechtsbruch beim Klimaschutz: Krimi beim Autokältemittel geht weiter Autohersteller umgehen gezielt EU-Richtlinie zur Abschaffung extrem klimaschädlicher Kältemittel in Autoklimaanlagen – Trickserei bei Anträgen auf Typgenehmigung: 2011 nur zwei Genehmigungen für neue Fahrzeugtypen in ganz Europa – DUH und VCD nennen Verzögerungstaktik zu Lasten der Umwelt skandalös – Zukünftig geplanter Chemiecocktail 1234yf von DuPont und Honeywell gefährdet Autofahrer bei Fahrzeugbränden durch lebensgefährliche Flusssäure – Neun von zehn Autokäufern fordern verlässliche Angaben über Spritmehrverbrauch durch Autoklimaanlagen Frankfurt am Main, 14. September 2011: Die Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus, mit der die EU die Klimaschädlichkeit von Autoklimaanlagen eindämmen will. Dabei
Prinz Charles, durch seine Familie größter Aktionär bei BP, wird neuer WWF-Präsident Mitteilungen Ökologie Wirtschaft 12. September 2011 Der „Prince of Wales“ übernimmt die Präsidentschaft beim WWF-Gründerverband Großbritanniens An dem „Prince of Wales“ scheiden sich die Geister, in der Öffentlichkeit wird er seit vielen Jahren als ein Vorreiter in Umweltfragen dargestellt, doch durch sein Familien-Vermögen ist er natürlich größter Aktionär bei BP OIL, einem Konsortium aus weltweiten Energie Riesen, die allein in Deutschland nicht nur an Aral, Veba-Öl, Ruhrgas und Sinnes beteiligt sind. Wo, fragen sich die Betroffenen war der „Prince of Wales“ bei der Ölkatastrophe Deepwater Horizon und wie hat er dort der Umwelt, im Meer und an Land geholfen? Der Ölfluss, der monatelang den Golf von Mexiko verschmutzt hat,
NRW: Windenergie an der Stromversorgung soll von 3% bis 2020 auf mindestens 15% steigen Erneuerbare & Ökologie Nordrhein-Westfalen Windenergie Windparks 12. September 2011 Presseinformation des Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Die Landesregierung hat sich ehrgeizige Ziele beim Ausbau der Windenergie gesetzt: Der Anteil der Windenergie an der Stromversorgung soll von heute 3 Prozent bis 2020 auf mindestens 15 Prozent steigen. Zentraler Bestandteil der Strategie ist das so genannte Repowering, der Austausch von alten Anlagen durch neue und höhere. „Der Windenergieerlass der Landesregierung ermöglicht den Bau höherer und leistungsfähigerer Anlagen. Durch Repowering können wir unsere Ziele erreichen und den Zubau neuer Anlagen begrenzen. Dies ist durch Gutachten belegt. Unser vorrangiges Ziel ist es, die bestehenden Alt-Anlagen durch neue zu
Preis für Verdienste für einen nachhaltigen Einsatz von Kunststoffen und Kunststoffabfällen geht an Dr. Edmund Dolfen Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Ökologie Tagungen 10. September 201110. September 2011 Kunststoff-Nachhaltigkeitspreis 2011 geht an den FKuR-Gründer Dr. Edmund Dolfen ist Träger des Kunststoff-Nachhaltigkeitspreises 2011, der anlässlich des Kolloquiums Zukunft Kunststoff-Verwertung am 6. September 2011 in Krefeld von der BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung und Fraunhofer UMSICHT verliehen wurde. Die Auszeichnung würdigt Einsatz und überragende Verdienste für einen nachhaltigen Einsatz von Kunststoffen und Kunststoffabfällen. Noch im vergangenen Jahr hieß der traditionsreiche Preis »Kunststoffrecycler des Jahres«. Seit diesem Jahr zeichnen BVK und Fraunhofer UMSICHT Pionierarbeiten im Bereich von Kunststoffen und Nachhaltigkeit aus, die nicht mehr ausschließlich im Recycling liegen müssen. Mit Edmund Dolfen wurde in diesem Jahr ein Preisträger geehrt, der Tradition und