KfW IPEX-Bank beteiligt sich an Finanzierung für nachhaltige Stahlproduktion in Schweden Kooperationen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 22. Januar 2024 H2 Green Steel Innovative Stahlerzeugung mit grünem Wasserstoff Leuchtturmprojekt zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie Zulieferung von Spitzentechnologie aus Deutschland (WK-intern) - Die KfW IPEX-Bank beteiligt sich als Teil eines internationalen Bankenkonsortiums mit einem Kredit von 187,5 Mio. EUR an der Finanzierung eines hochmodernen integrierten Flachstahlwerks, das derzeit in Boden im nördlichen Schweden entsteht. Das Werk, das von H2 Green Steel errichtet wird, setzt ein innovatives Verfahren auf Basis selbstproduzierten grünen Wasserstoffs und Strom aus erneuerbaren Energien ein. Dabei wird Stahl mit bis zu 95% weniger Emissionen erzeugt als bei konventioneller Stahlproduktion. Die Mittel dienen zum großen Teil der Finanzierung der Zulieferungen von SMS group, das bedeutende Teile der
Wirtschaftsvereinigung Stahl: Gefährlicher Abwärtstrend setzt sich durch viel zu hohe Energiepreise fort Aktuelles Finanzierungen Mitteilungen Offshore Produkte Technik Windenergie 21. August 2023 Rohstahlproduktion in Deutschland im Juli 2023 bricht ein (WK-intern) - Auch im Juli 2023 ist die Rohstahlerzeugung in Deutschland weiter zurückgegangen. Gerade die bereits heute schon relativ emissionsarme, aber stromintensive Elektrostahlherstellung verzeichnet mit -17,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut deutliche Produktionsrückgänge. Im bisherigen Jahresverlauf liegt die Rohstahlproduktion knapp 5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Negativtrend aus dem ersten Halbjahr setzt sich somit weiter fort. Belastend wirken weiter eine schwache industrie- und Baukonjunktur sowie die im internationalen Vergleich hohen Strompreise. Wirtschaftsvereinigung Stahl Die Wirtschaftsvereinigung Stahl ist die politische Stimme der stahlproduzierenden Unternehmen in Deutschland. Diese haben sich zum Ziel gesetzt, ihren Stahl bis
Weltweit größte Wasserstoff-Direktreduktionsanlage zur Herstellung von grünem Eisen eröffnet Ökologie Technik Wasserstofftechnik 12. August 202312. August 2023 Die Dekarbonisierung der Stahlindustrie ist nicht nur weltweit, sondern auch hierzulande eine der größten Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel. (WK-intern) - Allein in Deutschland werden jährlich rund 55 Millionen Tonnen Kohlendioxid bei der Stahlherstellung emittiert. Das entspricht rund sechs Prozent der bundesweiten Gesamtemissionen. Dem „HyIron“-Konsortium, ein Zusammenschluss von Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Namibia, ist ein großer Schritt gelungen, um eine Lösung für die Vermeidung der bei der Stahlherstellung anfallenden Treibhausgasemissionen anbieten zu können. Neben der TS Elino GmbH und der CO2GRAB GmbH (beide aus dem Raum Aachen) zählen mit der LSF Energy aus Paderborn auch Unternehmen aus NRW zu dem „HyIron“-Verbund. Mit
Weltweit größte Wasserstoff-Direktreduktionsanlage zur Herstellung von grünem Eisen wird eingeweiht Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 4. August 2023 Niedersachsens Umwelt und Energieminister*in Christian Meyer eröffnet in Lingen die weltweit größte Wasserstoff-Direktreduktionsanlage zur Herstellung von grünem Eisen, die mit Know-how von Firmen aus Nordrhein-Westfalen entwickelt worden ist. (WK-intern) - Das HyIron-Konsortium, dem unter anderem die NRW-Firmen TS-Elino GmbH (Düren), CO2GRAB GmbH (Würselen) und LSF Energy (Paderborn) angehören, lädt am 11. August zur Eröffnung der ersten Direktreduktionsanlage für „grünes Eisen“ in Lingen ein. Das Land Niedersachsen hat die Pilotanlage im Rahmen des Förderprojektes „GEiSt – Grünes Eisen für die Stahlindustrie“ unterstützt Die Dekarbonisierung der Stahlindustrie gehört zu den größten Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel. Allein in Deutschland werden jährlich rund 55 Mio.
Wasserstoffeinsatz in der Stahlindustrie Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 30. September 2022 NWR legt Handlungsempfehlungen zu Forschungs- und Entwicklungsbedarfen vor (WK-intern) - Der Nationale Wasserstoffrat hat am 16. September 2022 ein neues Papier veröffentlicht, welches die Forschungs- und Entwicklungsbedarfe für den Wasserstoffeinsatz in der Stahlindustrie aufzeigt und konkrete Handlungsempfehlungen gibt. Zentral sind dabei u. a. der flexible H2-Einsatz in den Direktreduktionsanlagen sowie Materialfragen. Die Stahlindustrie steht vor der großen Herausforderung, fossile Eingangsstoffe und Energieträger auf klimaneutrale Alternativen umzustellen. Der Einsatz von Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen, z. B. in Form von wasserstoffreichen Gasen im Hochofenprozess sowie in der wasserstoffbasierten Direktreduktion des Eisenerzes. Diese Transformation der Stahlindustrie, die damit verbundenen Investitionen, aber auch die
Stahlindustrie fordert schnelles Tempo bei Eindämmung der Energiekosten Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 10. September 2022 Treffen der EU-Energieminister in Brüssel (WK-intern) - Statement Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl „Die Zukunft des Industriestandortes Deutschland wird immer stärker durch die explodierenden Kosten für Gas und Strom gefährdet. Dies trifft die Betriebe der Stahlindustrie zu einer Zeit, in der sie alle Kraft für ihre Transformation hin zur Klimaneutralität brauchen. Daher ist es zu begrüßen, dass Europäische Kommission und Mitgliedsstaaten kurzfristige Initiativen zur Eindämmung der Energiekosten auf den Weg bringen wollen. Es muss verhindert werden, dass die akute Krise zu dauerhaften Schäden an der energieintensiven industriellen Basis in Deutschland führt. Gerade mit Blick auf energieintensive Industrien wie die Stahlindustrie müssen die
Wettbewerbsfähigkeit: Stahlindustrie fordert Preisdeckel für Gas und Strom Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 5. September 2022 Explodierende Energiekosten: Entlastungspaket nicht ausreichend (WK-intern) - Das am Wochenende vom Koalitionsausschuss beschlossene Entlastungspaket gibt aus Sicht der Stahlindustrie keine ausreichenden Antworten, wie die massiven Auswirkungen der explodierenden Energiekosten am Industriestandort Deutschland bewältigt werden sollen. „Die erheblich angestiegenen Erdgas- und Strompreise führen in der Stahlindustrie gegenüber dem Frühjahr letzten Jahres zu einer Steigerung der Energiekosten um auf das Jahr gerechnet mehr als 10 Milliarden Euro. Dies ist eine dramatische Belastung für die Stahlproduktion in Deutschland und bedroht ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. „Wir müssen verhindern, dass die akute und tiefgreifende Krise zu dauerhaften Schäden am industriellen Fundament
Die neue Gas-Steuer, genannt Gas-Umlage, zwingt die Industrie in die Knie Mitteilungen Technik 5. August 2022 Mehrkosten dürfen nicht zu einer existentiellen Bedrohung für die Stahlindustrie führen (WK-intern) - Kabinettsbeschluss zur Gas-Umlage Das Bundeskabinett hat am 4. August 2022 eine Verordnung für eine Gas-Umlage auf den Weg gebracht. Dazu erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Die extremen Preissteigerungen auf den Energiemärkten setzen die Stahlindustrie in Deutschland schon seit einiger Zeit erheblich unter Druck. Eine hohe Gas-Umlage würde die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und auch die stahlbasierten Wertschöpfungsketten zusätzlich belasten.“ Durch die massiven Energiepreissteigerungen entstehen der Stahlindustrie im Vergleich zum Vorjahr aktuell Mehrkosten von rund 7 Milliarden Euro pro Jahr. Bei einer Gas-Umlage in Höhe von 5 Cent käme
Stahlindustrie warnt vor den Folgen eines Erdgasembargos für die Versorgung mit Industriegütern Mitteilungen Technik 23. März 2022 Die Stahlindustrie in Deutschland unterstützt die Politik der Bundesregierung, sich schnellstmöglich aus der Energieabhängigkeit von Russland zu lösen, alternative Versorgungswege zu etablieren und den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. (WK-intern) - Sie steht auch hinter den eingeführten Wirtschaftssanktionen. Zugleich warnt die Stahlindustrie ausdrücklich vor den Folgen eines insbesondere auf Erdgas ausgerichteten Embargos. Ohne Erdgas aus Russland wäre eine Stahlproduktion zurzeit nicht möglich. Die Stahlindustrie ist mit 40 Millionen Tonnen Rohstahlproduktion der größte Hersteller in der EU und der achtgrößte Produzent weltweit. Stahl ist zudem der Basiswerkstoff und Ausgangspunkt nahezu aller industriellen Wertschöpfungsketten. Ein unmittelbarer Importstopp von russischem Gas würde daher nicht nur
Studie: EU-Kommission gefährdet Stahlindustrie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 14. März 2022 Pläne der EU-Kommission zu CO2-Grenzausgleich und Emissionsrechtehandel gefährden klimaneutrale Zukunft der Stahlindustrie in Deutschland (WK-intern) - Die Pläne der EU-Kommission zu einem CO2-Grenzausgleich und zum europäischen Emissionsrechtehandel stellen den Erfolg der Transformation der Stahlindustrie hin zur Klimaneutralität massiv in Frage. So lautet ein zentrales Ergebnis der Studie „Transformationspfade der Stahlindustrie in Deutschland“, die von der Prognos AG im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Stahl erstellt wurde. Mit dem Abbau der freien Zuteilung bis 2035 und der Einführung eines nicht wirksamen CO2-Grenzausgleichs würden Produktionskapazitäten in beträchtlichem Maße verloren gehen. Die Produktion wie die CO2-Emissionen verlagerten sich damit ins Ausland. Selbst bei idealtypischen Bedingungen drohen 40.000 Arbeitsplätze
Förderung für die Zukunft der grünen Stahlindustrie – HySteel Fachkommission legt Ziele für 2022 fest Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 29. Januar 2022 Die DWV-Fachkommission HySteel traf sich am 27.01. zur alljährlichen Mitgliederversammlung. (WK-intern) - Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr galt es vor allem die Weichen für die Umsetzung der Ziele für das Jahr 2022 zu stellen und das gemeinsame Vorgehen festzulegen. Mit dabei war als Ehrengäst*innen J. Geier (MdEP), Vorsitzend*innin der Europa-SPD und Mitglied des EP-Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. In ihrer Begrüßung verweist es auf die zukünftige Wichtigkeit des Energieträgers Wasserstoff für die Stahlindustrie: "Unser Ziel muss sein, vorrangig erneuerbaren Wasserstoff zu vernünftigen Preisen in ausreichenden Mengen zu produzieren. Nur so kann es gelingen, die Industrie für die Transformation aufzustellen und Arbeitsplätze
Nachhaltige Wasserstoffinfrastruktur gelingt nur mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Windenergie 3. November 2020 EWE-Chef Dohler: Nachhaltige Wasserstoffinfrastruktur gelingt nur mit Ausbau der Erneuerbaren (WK-intern) - Oldenburger Energiedienstleister plant Kooperation mit niederländischem Gasnetzbetreiber Gasunie Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kann nach Auffassung von EWE-Chef Stefan Dohler nur gelingen, wenn gleichzeitig Erneuerbare ausgebaut werden. Das sagte Dohler im Vorfeld des Treffens am Dienstag (3.11.) des niedersächsischen Wasserstoffnetzwerks im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Einen verstärkten Ausbau der Erneuerbaren gibt es laut Dohler allerdings nur dann, wenn die Bevölkerung umdenkt. "Gerade erst an diesem Montag hat es wieder Proteste gegen einen Atommülltransport gegeben. Wenn wir die vermeiden wollen, müssen wir akzeptieren, dass mehr Windräder in