Experten aus der Heizungsindustrie sehen deutliche Verfehlung im geplanten Wärmepumpenhochlauf Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 20. September 2023 Spitzenverbände fordern Nachbesserung von Politik beim Wärmepumpenhochlauf Praxisferne Politiker*innen haben das Wärmeziel aus den Augen verloren Geltende Förderungen von Wärmepumpen bleiben im Gesetzestext ausgespart Nachfrage nach Wärmepumpen ist massiv eingebrochen (WK-intern) - Die Spitzenverbände der Heizungsindustrie BDH und des Sanitär, Heizung, Klima Fachhandwerks ZVSHK machten deutlich, dass man trotz aller bereits unternommenen Anstrengungen der Branche das gesteckte Ziel deutlich verfehlen werde, sollte die Politik nicht umgehend nachsteuern. Die langwierige Debatte rund um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Verunsicherung der Menschen über die künftig geltenden Förderkonditionen haben die Nachfrage nach Wärmepumpen stark einbrechen lassen. Das belegen auch die stark rückläufigen Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
BEE: WÄRMEWENDE BRAUCHT KLARHEIT Dezentrale Energien Technik Verbraucherberatung 18. Juli 2023 URTEIL ZUM GEG – WÄRMEWENDE BRAUCHT KLARHEIT FÜR BRANCHE, HANDWERK UND BÜRGERINNEN UND BÜRGER Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat entschieden, dass die für die letzte Sitzungswoche vor der Sommerpause geplanten Lesungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) nicht mehr durchgeführt werden können. Demnach müssen zwischen der Vorlage des Änderungsantrags am 04.07.2023 und der 2. Lesung zwei Wochen liegen. Dazu Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE): „Das Urteil des BVerfG zu Anhörungsfristen ist nachvollziehbar und zu akzeptieren. Schon in der Vergangenheit waren Fristen für Stellungnahmen häufig zu knapp angesetzt. In der Sache hat das BVerfG jedoch nicht entschieden, so dass ein möglichst zügiges Verfahren
Energiepreise bedrohen Existenzen – Versprochene Energiehilfen noch immer nicht verfügbar Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 14. Juli 2023 Versprochene Energiehilfen nach einem halben Jahr immer noch nicht verfügbar Fehlende Richtlinien sind unerklärbar 10 % der blaugelben Betriebe in ihrer Existenz bedroht Konkrete Maßnahmen statt Ankündigungs-Politik (WK-intern) - St. Pölten - Vor über einem halben Jahr, am 22. Dezember 2022, wurden seitens der Bundesregierung weitere Unterstützungsmaßnahmen für die hohen Energiekosten versprochen. Diese dringend notwendige Hilfe für Betriebe fehlt bis heute, was für Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, unerklärbar ist: „Sowohl die Rahmenbedingungen für den Energiekostenzuschuss 2 als auch für die wichtige Pauschalförderung von Ein-Personen- und Kleinst-Unternehmen sollten bereits seit einigen Wochen veröffentlich sein. Bis jetzt gibt es allerdings immer noch keine Richtlinien. Das bedeutet,
Netzagentur veröffentlicht Festlegung der Höchstwerte für Freiflächen-Solaranlagen für 2023 Behörden-Mitteilungen Solarenergie 23. Januar 2023 Die Bundesnetzagentur hat heute die Höchstwerte für die Ausschreibungen des Jahres 2023 für Freiflächen-Solaranlagen auf 7,37 ct/kWh festgelegt. (WK-intern) - „Mit der Erhöhung des Höchstwerts für Freiflächensolaranlagen sorgen wir auch in diesem Segment für stabile Bedingungen, um die notwendigen Ausbauziele erreichen zu können“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Den Bietern sollten mit dem neuen Wert auskömmliche Gebote möglich sein. Die Bundesnetzagentur sorgt für verlässliche Rahmenbedingungen für die Energiewende.“ Anpassungen an gestiegene Gestehungskosten Die neue Festlegung gilt für Freiflächen-Solaranlagen („Solaranlagen des ersten Segments“). Mit den Anpassungen der Höchstwerte reagiert die Bundesnetzagentur auf die gestiegenen Kosten im Bereich von Errichtung und Betrieb der Anlagen sowie
Energiewende: Energiewirtschaft fordert mit Positionspapier von der Politik endlich energische Schritte Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Wasserstofftechnik 7. Mai 2022 Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Energiewirtschaft fordert von der Politik endlich energische Schritte, um die Energiewende voranzubringen (WK-intern) - Sieben in Niedersachsen engagierte Unternehmen der Energiebranche legen gemeinsames Positionspapier vor. Über die Herausforderungen, die Energiewende und die Klimaschutzziele des Landes für die Energiewirtschaft veröffentlicht die ARGE ein gemeinschaftliches Positionspapier zur Energietransformation und Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern Zeit ist aufgrund des fortschreitenden Klimawandels Mangelware. Deshalb teilen die Unternehmen gemeinsam der Politik mit, welche Schritte ihrer Ansicht nach zügig unternommen werden müssen, damit die Energiewende gelingt. Der völkerrechtswidrige russische Angriff auf die Ukraine zeigt die Notwendigkeit einer Beschleunigung der Energiewende Konkret: Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt, deren Detailtiefe reduziert und Offshore-Bauzeitenfenster verlängert
IGW stellt Sofortprogramm Windkraft vor Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 15. März 2022 Windräder statt Gaskraftwerke (WK-intern) - Mehr Windstrom als gesamter Stromverbrauch in Österreich möglich „Mit einem Ausbau der Windkraft auf lediglich 2 Prozent der Landesfläche kann 80 Mrd. kWh Windstrom erzeugt werden. Das ist mehr Strom, als Österreich derzeit verbraucht“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Von der Energiemenge ist dies etwa der gesamte Gasverbrauch in Österreich. Damit dies auch möglich wird, müssen vor allem die Bundesländer jetzt aktiv werden und die Rahmenbedingungen ändern, neue Flächen für den Windkraftausbau ausweisen und sich offensiv für die Windkraft einsetzen. „Das Ende von Erdöl und Erdgas muss jetzt erfolgen“, fordert Moidl. Der Ausbau der Windkraft in Österreich
Mehr Fläche für Windkraft: Neue Festlegungen für Region Hannover Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. März 2022 Der Anteil der Windenergie am Stromverbrauch soll verfünffacht werden (WK-intern) - Region Hannover leitet das öffentliche Beteiligungsverfahren ein Der Anteil der Stromproduktion aus Windenergie beträgt aktuell etwa zehn Prozent am Gesamtstromverbrauch in der Region Hannover. Um Kohle, Gas und Heizöl bis möglichst zum Jahr 2035 durch ausschließlich klimafreundliche, erneuerbare Energien zu ersetzen, ist die fünffache Menge an Windstrom – neben dem Ausbau der Fotovoltaik – nötig. „Um Platz für neue oder leistungsstärkere Anlage zu schaffen, müssen wir jetzt potenziell geeignete Standorte und Flächen festlegen“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Wir haben das Ziel im Blick. Aber damit die Energiewende wirklich zu meistern ist, brauchen
IGW: Erneuerbare Energiekraftwerke senken den Strompreis immer weiter Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 18. Oktober 2021 St. Pölten - Mehr als ein Drittel des Stroms in der EU wird bereits durch erneuerbare Energien erzeugt. 18,5 Mrd. Kosteneinsparung in nur drei Monaten durch Windkraft, PV, Biomasse und Wasserkraft (WK-intern) - In den letzten drei Monaten hat dieser saubere Strom Europa 18,5 Mrd. Euro an Kosten erspart. „Europa täte gut daran, sich rasch von den Erdgas-, Erdöl und Kohle zu verabschieden und den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv voranzutreiben“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Bei den jetzigen Energiepreisen sieht man sehr deutlich, wie wichtiges es ist, die erneuerbaren Energien auch zur Stabilisierung der Strompreise zur Verfügung zu haben. Je mehr Erneuerbare,
Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ist teurer als aus fossilen Energieträgern Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 19. Mai 2021 SWM Chef zum aktuellen Entwurf der EEG-Verordnung "Grünen Wasserstoff" technologieneutral definieren (WK-intern) - Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung begrüßt, dass mit dem heutigen Entwurf der EEG-Verordnung ein erster Ansatz vorliegt, wann Wasserstoff als 'grüner Wasserstoff' anzusehen ist. Er kritisiert allerdings die engen Rahmenbedingungen, die der Gesetzgeber vorsehen will: "Die Erzeugung von Wasserstoff und im Speziellen von grünem Wasserstoff ist derzeit nicht wettbewerbsfähig gegenüber fossilen Energieträgern. Sie bedarf neben einer ausreichenden Förderung und den richtigen Rahmenbedingungen vor allem auch eines erheblichen Mehrausbaus erneuerbarer Energien, über die bestehenden Ausbauziele hinaus. Der jetzt vorliegende Entwurf der EEG-Verordnung greift allerdings schon bei den richtigen Rahmenbedingungen
Soziale und ökologische Arbeits- und Wirtschaftspolitik fordern die Grünen aus Bayern Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. April 2021 Lettenbauer: „Arbeitswelt braucht vieles, vor allem bessere Politik“ (WK-intern) - Die Parteivorsitzende der bayerischen GRÜNEN Eva Lettenbauer setzt die Zukunft der bayerischen Wirtschaft auf die politische Agenda. Zum Tag der Arbeit skizziert sie die notwendigen Maßnahmen für eine soziale und ökologische Arbeits- und Wirtschaftspolitik: „Bayerische Arbeitnehmer*innen und Unternehmer*innen haben in den vergangenen Jahrzehnten eine kräftige Wirtschaft aufgebaut. Jetzt ist es die Aufgabe, sie zukunftsfest zu machen. Wir Grüne läuten eine Politik ein, die Unternehmen dabei unterstützt, in Einklang mit Klima und Gesellschaft zu arbeiten. Menschen und Mittelstand sind viel weiter als CSU und Co. Viele haben längst erkannt: Ökologie und Fairness sichern den
Offshore-Wind-Branche definiert Handlungsfelder für die Politik Finanzierungen Offshore Produkte Technik Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Januar 2021 Impuls für die Offshore-Wind-Wertschöpfungskette dringend erforderlich Kein Zubau im zweiten Halbjahr 2020. Insgesamt 1.501 Anlagen mit einer Leistung von 7.770 MW am Netz – Offshore-Wind liefert sauberen, sicheren und kostengünstigen Strom vom Meer Schnellstmögliche Ausschreibung von potenziell nutzbaren Flächen erforderlich, um frühere Bauaktivitäten zu ermöglichen und so vorhandenes Innovationspotenzial, Beschäftigung und die Wertschöpfungskette in Deutschland zu erhalten Positive Marktdynamik durch die EU-Strategie für erneuerbare Offshore-Energie nutzen, Investitionsschub auslösen! (WK-intern) - Heute wurden die Ausbauzahlen für die Offshore-Windenergie 2020 durch die deutsche Offshore-Windbranche vorgestellt. Demnach gingen im vergangenen Jahr 32 Anlagen mit einer Leistung von 219 MW erstmalig ans Netz. Insgesamt speisen damit in der deutschen Nord- und
Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 7. Januar 2021 BDEW zum BMVI-Referentenentwurf Schnellladegesetz – SchnellLG (WK-intern) - Das Bundesverkehrsministerium hat am 28. Dezember 2020 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge (Schnellladegesetz – SchnellLG) vorgelegt und um Stellungnahme bis 5. Januar 2021 gebeten. Der BDEW hat trotz der kurzen Frist dazu Stellung genommen. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Ladeinfrastrukturbetreiber brauchen attraktive und stabile Rahmenbedingungen, damit sie den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranbringen und die anstehenden Investitionen stemmen können. Wiederholte Anpassungen der Rahmenbedingungen bremsen dagegen den Ausbau. Mit dem Schnellladegesetz soll ein flächendeckender, über den aktuellen Bedarf hinausgehender und vorauseilender Ausbau von öffentlich zugänglichen Schnellladepunkten durch die Einführung