Oberpfaffenhofen: Europäisches Satellitennavigationssystem Galileo setzt Probebetrieb fort Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Juli 2019 Der Probebetrieb (Initial Services) des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo ist erfolgreich wiederhergestellt. (WK-intern) - Galileo war von einem technischen Zwischenfall im Zusammenhang mit seiner Infrastruktur am Boden betroffen. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der global verfügbaren Galileo-Navigations- und Zeit-Dienste, mit Ausnahme des Galileo Such- und Rettungs-Service. Der sogenannte Search-and-Rescue-Dienst, der für die Lokalisierung und Hilfe von Menschen in Not-Situationen wie im Meer oder auf Bergen verwendet wird, war davon nicht betroffen und blieb betriebsbereit. Der technische Zwischenfall entstand durch eine Fehlfunktion der Anlagen in den Galileo-Kontrollzentren, die die Zeit und Bahnvorhersagen berechnen und für das Prozessieren der Navigationsnachricht verwendet werden. Die Störung
DLR stärkt Technologiestandort Deutschland mit sieben neuen Instituten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 28. Juni 2019 Spitzen-Forschung für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen: Quantentechnologie, Weltraumwetter, Speichertechnologie für nachhaltige Energieversorgung, Sicherheit an Land, zu Wasser und in der Luft sowie unbemannte Luftfahrtsysteme (WK-intern) - Bundesregierung investiert jährlich 63 Millionen Euro in die neuen DLR-Einrichtungen in Hannover, Ulm, Oberpfaffenhofen, Neustrelitz, Cottbus und Zittau, Rhein-Sieg-Kreis und Cochstedt Internationale Gutachter bestätigen wissenschaftliche Konzeption Digitalisierung, Klimawandel und technologische Disruption prägen unsere Zukunft. Hier setzt die interdisziplinäre Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an. Mit dem Aufbau von sieben neuen Instituten und Einrichtungen stärkt das DLR den Technologiestandort Deutschland und schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze. Der Senat des DLR hat der Gründung am 27. Juni 2019
Neues Pilotprojekt mit Bayreuther Forschern suchen Lösungen für Nachhaltige Energieversorgung im ländlichen Afrika Dezentrale Energien Solarenergie Technik 4. Mai 2019 In Namibia, im Südwesten Afrikas, hat mehr als die Hälfte der ländlichen Bevölkerung keinen Zugang zu Elektrizität. (WK-intern) - Es fehlt eine bedarfsgerechte Infrastruktur für die Energieversorgung. Diese Situation auf der Basis erneuerbarer Energien nachhaltig zu verbessern, ist das Ziel des Projekts PROCEED des Bayerischen Forschungsinstituts für Afrikastudien (BRIAS). In dem neuen Vorhaben kooperiert der Lehrstuhl für Sozial- und Bevölkerungsgeographie der Universität Bayreuth mit Partnern an der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm. Die Forschungsarbeiten werden in den nächsten drei Jahren vom BMBF mit rund 1,23 Millionen Euro gefördert. Um die Energieversorgung in abgelegenen Gebieten Namibias zu sichern und auszubauen,
Bereits 555 Standortvorschläge für E-Ladesäulen bei enercity-Vorfahrer-Challenge E-Mobilität 23. April 2019 Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt entwickelt enercity Hannover zur E-Mobilitätshauptstadt. (WK-intern) - Ende März rief enercity alle 13 Stadtbezirke Hannovers zum Wettbewerb „Vorfahrer-Challenge“ um mehr E-Mobilität auf. Interessierte können ihren individuellen Wunschstandort auf einer Online-Map von Hannover abgeben. Über das Osterwochenende sind inzwischen über 555 konkrete Adressen für öffentliche E-Ladestationen in Hannover benannt worden. Täglich kommen neue Vorschläge auf der Plattform enercity.de/vorfahren hinzu und bei ingesamt vier “Vorfahrer-Dialogen“ (Termine siehe unten) bekommen Hannovers Bewohner aus erster Hand Information zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. Dort können sie direkt ihre Wünsche und Standortvorschläge für Hannovers Ladeinfrastruktur in die weiteren Planungen einbringen. Rund 600
Kommunen treiben Elektromobilität voran E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 27. März 2019 Für zwei Drittel der Kommunen in Deutschland hat Elektromobilität einen hohen Stellenwert, über 80 Prozent sind aktiv, weitere zehn Prozent planen Aktivitäten. (WK-intern) - Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von 540 deutschen Kommunen ab 5.000 Einwohnern. Die Befragung setzt die Reihe der früheren Städtebefragungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur aus den Jahren 2011 und 2014 fort und erfasst die Aktivitäten der Kommunen im Bereich Elektromobilität. Die aktuelle Befragung aus dem Winter 2017/18 ist die bisher umfassendste. Sie wurde durch die NOW GmbH koordiniert und im Rahmen der Begleitforschung Vernetzte Mobilität durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung durchgeführt. Die
Forschung: Stromsicherheit neu denken – Einsparpotenzial Lastspitzenreduktion Forschungs-Mitteilungen Technik 9. März 2019 Für Industriebetriebe und gewerbliche Stromverbraucher ist das Thema Lastspitzenreduktion (engl. Peak Shaving) von betriebswirtschaftlicher Bedeutung. (WK-intern) - Die dabei angestrebte Glättung der Lastprofile erfordert aber oft unerwünschte Eingriffe in die Produktion und aufwendige Veränderungen an der Infrastruktur. Technologische Fortschritte und sinkende Preise ermöglichen mittlerweile den rentablen Einsatz elektrischer Batteriespeicher. So können elektrische Lastspitzen auf Verbraucherseite verringert werden, ohne in Fertigungsabläufe einzugreifen. Im Rahmen des bayerischen Energieforschungsprojekts SEEDs zeigt das Fraunhofer IISB in Erlangen, wie sich stationäre Batteriesysteme in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen. Aktuell reduziert ein skalierbares Batteriesystem mit 60 kWh Speicherkapazität die Lastspitzen im Institutsnetz um ca. 10 %. Die gewohnten Betriebsabläufe wurden
Überschüssiger Solar- & Windstrom sollte in Power-to-X-Projekte fließen Forschungs-Mitteilungen Produkte Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. März 2019 Nutzen statt Abregeln – IKEM-Vorschlag einer Experimentierklausel kann Innovationspotenziale heben und Sektorenkopplung beschleunigen (WK-intern) - In einem Gutachten im Auftrag des Landeministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern erarbeitete das IKEM (Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität) sogenannte Experimentierklauseln, die die Rahmenbedingungen für Sektorenkopplungsvorhaben verbessern sollen. Unter dem Begriff „Anlagenkopplung“ schlägt das IKEM regulatorische Änderungen vor, um Power-to-X-Projekte (P2X) wirtschaftlich und kurzfristig umsetzbar zu machen. "Unter dem Schlagwort „Nutzen statt Abregeln“ werben die Erneuerbaren seit Jahren dafür, das klimapolitische Potenzial und die industriepolitischen Chancen einer über alle Sektoren getragenen modernen Energiewirtschaft zu heben. Einer erfolgreichen Sektorenkopplung stehen allerdings weiterhin die Probleme durch die
Offshoreunternehmen EMS Maritime aus Emden wird Betreiber des neuen Heliports im Eemshaven Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Dezember 2018 EMO wird der Betreiber des neu angelegten Heliports im Groninger Eemshaven. (WK-intern) - Bereits am 18.12.2018 erfolgte die Unterzeichnung der Verträge für den langjährigen Betrieb. Groningen Seaports bleibt der Eigentümer der angelegten Infrastruktur, die für eine einwandfreie Funktion des Heliports erforderlich ist. EMO wird diesen Heliport betreiben und, abhängig von den Entwicklungen am Markt, noch ein paar kleinere Gebäude auf dem Gelände errichten. Die offizielle Eröffnung wird voraussichtlich im nächsten Sommer stattfinden. Infrastruktur Die angelegte Infrastruktur - darunter ein Start- und Landeplatz - befindet sich im nordwestlichen Teil des Eemshaven, in Nähe der Fährverbindung nach Borkum. Das gesamte Gelände erstreckt sich über eine Fläche von etwa
IMMAC Research veröffentlicht umfassende Marktstudie zum Energiemarkt Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Technik 12. November 2018 Im Zuge der Expansion in die USA wurde vom Research Team der IMMAC eine umfassende Studie zum Energiemarkt erstellt. (WK-intern) - Prognosen gehen für den Zeitraum von 2014 bis 2035 von rund 22,5 Billionen US-Dollar an benötigten globalen Investitionen in die Öl- und Gasindustrie aus, um den bestehenden Produktionsrückgang zu kompensieren und neue Quellen für den zukünftigen Bedarf zu erschließen. Die Erschließung neuer Fördergebiete und die damit einhergehende Infrastruktur erfordert einen hohen Kapitaleinsatz. Insbesondere der US-amerikanische Energiemarkt gilt daher als Wachstumsmarkt, der viele Investitionsmöglichkeiten u.a. in den Bereichen der Förderung und des Transports sowie der Verarbeitung von Rohstoffen bietet. Seit rund zwei Jahren blickt
Drohnen auf See: Unbemannt sicher und präzise auf Schiffen starten und landen Forschungs-Mitteilungen Offshore Technik 23. Oktober 2018 Die globalen Seewege stellen das Rückgrat des Welthandels dar und sind zugleich eine hochsensible Infrastruktur. PB: superARTIS bei der Landung auf einem Schiff / © DLR (WK-intern) - Ob Extremwetter, Havarie oder als Ziel krimineller Handlungen - Schiffe sind vielen Risiken ausgesetzt. Bei einer potenziellen Gefahrenlage ist es unerlässlich, schnell einen Überblick zu gewinnen. Die nötige Reaktionsgeschwindigkeit können unbemannte Luftfahrzeuge bieten, die schiffgestützt eingesetzt werden, das heißt direkt von einem Schiff aus starten, um automatisiert Lagebilder aus der Luft zu erstellen. Im Projekt Maritimer RPAS-Betrieb (MaRPAS) forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinem Kooperationspartner der Bundespolizei See seit 2016 an
Open Data in der Lehre – neues E-Learning-Angebot vermittelt Umgang mit offenen Geodaten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 9. Oktober 2018 Pünktlich zum Start des neuen Semesters geht auch das E-Learning-Angebot „OpenGeoEdu“ online – mitentwickelt vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). Videobild: Offene Daten (WK-intern) - Der Kurs richtet sich an Studierende raumbezogener Studiengänge wie Geografie, Raum-, Stadt- oder Umweltplanung, Geodäsie oder Land- und Forstwirtschaft. Aber auch Beschäftigte in Wissenschaft, Planung und Verwaltung können mit dem frei zugänglichen Online-Angebot ihr Wissen zum Umgang mit offenen Geodaten auffrischen und vertiefen. Amtliche Vermessungsdaten, Satellitendaten, kommerzielle Programme für die Auto-Navigation, Open Street Map, Standortdienste in smarten Telefonen – die Fülle an Geodaten scheint schier unerschöpflich. Zum Teil lassen sie sich als offene Daten kostenfrei und ohne Einschränkungen nutzen.
Wasserelektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis von regenerativ erzeugtem Strom E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 23. September 2018 Neue Studie: Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie Pressebild: Roadmap zur Industrialisierung der Wasserelektrolyse. / © Fraunhofer ISE (WK-intern) - Die Wasserelektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis von regenerativ erzeugtem Strom entwickelt sich immer mehr zu einer Kerntechnologie der Energiewende. Der steigende Anteil volatilen Wind- und Solarstroms kann in Form von Wasserstoff saisonal gespeichert, rückverstromt oder zu Kraftstoffen und chemischen Grundstoffen weiterverarbeitet werden. Allein für Deutschland wird bis 2050 eine installierte Anlagenleistung im dreistelligen Gigawattbereich prognostiziert, unter der Maßgabe, dass die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) haben das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, das