Feldtest: In Bestandsgebäuden funktionieren Wärmepumpen zuverlässig und sind klimafreundlich Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 28. Juli 2020 Feldtest des Fraunhofer ISE abgeschlossen (WK-intern) - Elektrische Wärmepumpen stellen im Neubau inzwischen die dominierende Heiztechnologie dar. Doch auch in Bestandsgebäuden funktionieren die Wärmeerzeuger zuverlässig und sind ökologisch vorteilhaft. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. Die Ergebnisse des Abschlussberichts liegen nun vor. In dem Projekt »WPsmart im Bestand« untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 56 bestehende Gebäude mit Wärmepumpen. Die Geräte funktionierten meist einwandfrei, beim Betrieb kam es nur selten zu Störungen. Die auf Basis der Messungen errechneten CO2-Emissionen lagen im Vergleich zu Erdgas-Brennwertheizungen um 19 bis 57 Prozent niedriger. Wie auch im Neubau wird die Effizienz maßgeblich
Wärmepumpen mit einem Anteil von rund 46 Prozent erneut das beliebteste Heizungssystem Dezentrale Energien Geothermie Ökologie Technik Veranstaltungen 27. Mai 2020 Mit einem Anteil von rund 46 Prozent vergrößerte das klimaschonende Heizungssystem nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes seinen Vorsprung vor dem fossilen Energieträger Gas bei genehmigten Wohngebäuden. (WK-intern) - Bei den 2019 genehmigten Wohngebäuden sind Wärmepumpen mit einem Anteil von rund 46 Prozent erneut das beliebteste Heizungssystem. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 119.457 Wohngebäude genehmigt. Davon werden 54.768 Gebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet. 8.744 Gebäude (7,3 Prozent) nutzen dabei Erdwärme, während 46.024 Gebäude (38,5 Prozent) andere Umweltwärme, aus Wasser und vor allem Luft, zum Heizen nutzbar machen. Wie schon im Vorjahr ist die Wärmepumpe damit mit einem Anteil von 45,8 Prozent das
Internationales Geothermiezentrum wird zentraler Bestandteil das Fraunhofer-Instituts Forschungs-Mitteilungen Geothermie 12. Januar 2020 Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte hat das Internationale Geothermiezentrum (GZB) der Hochschule Bochum vorzuweisen, das im letzten Jahr bereits sein 15-jähriges Bestehen gefeiert hat: (WK-intern) - Über 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen und entwickeln hier mittlerweile an Wissens- und Könnenswertem rund um die Nutzung von Erdwärme. Dieses Wachstum und die steigende Bedeutung seiner Arbeit in Zeiten des drohenden Klimawandels für die Versorgung mit regenerativer, CO2-neutraler Energie sieht die Hochschule als Anlass, der Entwicklung des Geothermiezentrums in Bochum eine neue Richtung zu geben: Zum 1. Januar 2020 wurde das Geothermiezentrum zentraler Bestandteil eines neuen Instituts der Fraunhofer-Gesellschaft. War das Geothermiezentrum der Hochschule Bochum bislang eine wissenschaftliche Einrichtung
Liebe Leser, helft das Leibniz Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) zu erhalten! Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Technik 4. April 2019 Die Pläne der Leibnitz-Gemeinschaft, die Finanzierung des Leibnitz-Institut für angewandte Geophysik einzustellen, schädigen nachhaltig die Geothermie-Forschung und die Klimaschutzziele der Bundesrepublik. (WK-intern) - Der Bundesverband Geothermie appelliert an das Land Niedersachsen und die Bundesregierung, die Forschungseinrichtung am GeoZentrum Hannover zu erhalten. „Mit der Empfehlung, die Mittel für das Leibnitz-Institut für angewandte Geophysik zu streichen, wird nicht nur die Forschung für Tiefe Geothermie abgeschafft, sondern vor allem die Wärmewende im Rahmen der Energiewende mit Tiefer Erdwärme abgewürgt“, erklärt Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie e.V. Das deutschlandweit führende Institut ist darüber hinaus an nahezu allen Geothermie-Projekten des Landes beteiligt und entwickelt maßgeblich das
Geothermie-Bohrungen: Hochleistungslaser lässt Hartgestein bröckeln Forschungs-Mitteilungen Geothermie Technik 26. Januar 2019 Erdwärme ist eine erneuerbare Energiequelle, emissionsarm und kann im Energiemix einen Teil der Grundlast übernehmen. (WK-intern) - Wird tief in die Erdkruste gebohrt, steigt die Temperatur pro 100 Meter um etwa drei Grad an. Allerdings treffen die Bohrer bei tiefen Geothermiebohrungen auf unterschiedliche Materialien, darunter Hartgesteine. Diese lassen sich nur mit geringen Vortriebsraten bohren und verschleißen die Bohrkrone schnell. Das führt zu hohen Kosten, die Investoren oft davon abhalten, Geothermieprojekte tatsächlich umzusetzen. Das Fraunhofer IPT hat gemeinsam mit Partnern im Forschungsprojekt LaserJetDrilling ein Verfahren zum laserunterstützten mechanischen Bohren in Hartgestein entwickelt. Bei dem neu entwickelten Verfahren haben die Forscher den mechanischen Bohrer um einen
Geothermie soll zukunftsfähige Wärmeversorgung in NRW sichern Geothermie Veranstaltungen 28. November 2018 Dammermann: „Für eine sichere und zukunftsfähige Wärmeversorgung in NRW wollen wir die enormen Potenziale der Geothermie stärker nutzen.“ Christoph Dammermann, Staatssekretär im Wirtschafts- und Digitalministerium Nordrhein-Westfalen, eröffnet den Geothermiekongress 2018 in Essen. Der DGK 2018 bietet über 170 Vorträge in 21 Foren, 8 Workshops und zahlreiche Side-Events. Der Bundesverband Geothermie ruft mit europäischen Partnerverbänden die Europäische Union und die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten zu einer verstärkten Nutzung der Geothermie auf. (WK-intern) - Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie und der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Wirtschafts- und Digitalministerium, Christoph Dammermann, eröffneten heute den diesjährigen Geothermiekongress. „In Nordrhein-Westfalen könnte rund die Hälfte der benötigten Raumwärme aus Erdwärme gewonnen
Vielversprechende Projektergebnisse bei der Geothermie in Bayern Geothermie 2. Oktober 2018 Geothermie in Bayern weiter auf Erfolgskurs Pressebild: Thermalwasser-Becken in Garching an der Alz nach der Erschließung der ersten Bohrung / © Silenos Energy GmbH (WK-intern) - Vielversprechende Projektergebnisse in jüngster Zeit werden die Versorgung mit geothermischer Energie in Bayern deutlich ausweiten. Bereits heute produzieren sechs Geothermiekraftwerke in Bayern Strom aus tiefer Geothermie, vier von ihnen liefern gleichzeitig Wärme. Allein der regenerativen Fernwärmeversorgung dienen in Bayern 16 Anlagen. Holzkirchen plant, im Dezember mit der Wärmeversorgung zu beginnen. Erfolgreiche Tiefbohrungen haben die Projekte in Bruck bei Garching (Alz) und München-Sendling bereits niedergebracht. Neben dem Projekt Dorfen, das momentan die erste Bohrung abteuft, sind weitere in Planung. Der
Erdwärme für Heizzwecke – Sondenbohrungen bis 100 m in den Grund Geothermie Ökologie 19. Juli 2018 Die Nutzung der Erdwärme für Heizzwecke hat große Bedeutung. (WK-intern) - Denn anders als Heizsysteme auf Basis der Verbrennung von Energieträgern und anders als Solar- oder Windenergie und auch im Gegensatz zur Atomenergie, ist die Ausbeutung von Erdwärme absolut schadstofffrei. Sie ist nicht an Wetter oder Jahreszeiten gebunden. Erdwärmesonden werden von Parhammer Brunnen und Erdwärme GmbH üblicherweise auf Tiefen von 50 – 100 m eingebaut. Man spricht bis 400 Meter Tiefe von oberflächennaher Geothermie. Die in Mondsee ansässige Parhammer Brunnen und Erdwärme GmbH gilt als fachlich kompetentes Unternehmen in der Bohrtechnik. Das Leistungsspektrum des Unternehmens ist vielfältig und umfasst u.a. Brunnenbohrungen, Sondenbohrungen für
Ohne deutlich mehr Wärmepumpen gelingt die Energiewende nicht Dezentrale Energien News allgemein Ökologie Technik 5. Juni 2018 In einer umfangreichen Leitstudie hat die Deutsche Energieagentur (dena) untersucht, wie die Energiewende umgesetzt werden kann. (WK-intern) - Klar ist, dass im Gebäudesektor Wärmepumpen eine zentrale Rolle spielen müssen. Bis 2050 muss Deutschland seinen Ausstoß von Treibhausgasen um mindestens 80 Prozent, besser jedoch um 95 Prozent, reduzieren. Damit dies gelingen kann, ist eine deutliche Beschleunigung des Wärmepumpen-Ausbaus nötig. Zu diesem Ergebnis kommt die heute veröffentlichte dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“. Bis 2050 muss demnach der Wärmepumpen-Bestand je nach Szenario auf rund sieben bis 17 Millionen Anlagen anwachsen. Das bedeutet, dass künftig mindestens ein Drittel aller Gebäude durch klimafreundliche Erd- oder Umweltwärme beheizt würden. BWP-Geschäftsführer Dr. Martin
erdwärmeLIGA: Brandenburg zum fünften Mal Meister bei eingebauten Geothermieanlagen Geothermie 9. Mai 2018 In Brandenburg wurden im vergangenen Jahr erneut die meisten oberflächennahen Geothermieanlagen pro Kopf eingebaut. (WK-intern) - Mit 214 Punkten und einer Gesamtleistung von 5.329 Kilowatt bei 2,5 Millionen Einwohnern lässt es wie im Vorjahr Sachsen (191) und Rheinland-Pfalz (140) hinter sich. Der Preis wurde am Mittwoch in Potsdam an den brandenburgischen Wirtschaftsminister Albrecht Gerber übergeben. „Zwei Jahre in Folge ist Brandenburg nun Sieger, insgesamt zum fünften Mal. Seit Gründung der erdwärmeLIGA belegte Brandenburg immer einen der Medaillenplätze. Das ist sehr beachtlich und zeigt, welchen Stellenwert die Nutzung der Erdwärme in Brandenburg besitzt“, sagt erdwärmeLIGA-Initiator Rüdiger Grimm. Gründe für diese gute Platzierung sieht Grimm
Bundesregierung muss Steuern und Abgaben für Geothermiestrom angleichen Geothermie Technik 14. März 2018 Die Geothermiebranche erwartet ein ernsthaftes Engagement der Bundesregierung für eine zügige Wärmewende. (WK-intern) - Technologien zur Erdwärmenutzung werden aktuell jedoch durch negative Rahmenbedingungen sowie überhöhte Steuern und Abgaben gebremst. Der Bundesverband Geothermie schlägt Maßnahmen vor, um das große Potenzial der Erdwärme zu heben und die Klimaschutzziele 2050 zu erreichen sowie die nationale Wirtschaft zu stärken. Bei den Absatzzahlen von geothermischen Wärmepumpen ist ein Aufwärtstrend zu erkennen. Im vergangenen Jahr wurden mit 23.000 Geräten 11 % mehr verkauft als noch im Vorjahr. Dies zeigt die Erfassung des Bundesverbandes Wärmepumpe. Nach wie vor sind jedoch rund 85 % der verkauften Wärmeerzeuger fossile Öl- und Gasheizungen.
Kombination Erneuerbarer Energien ermöglicht preiswerte Wärmeversorgung Solarenergie Technik 22. Dezember 2017 Mit Sonnenenergie clever durch die dunkle Jahreszeit (WK-intern) - In den kalten Wintermonaten die Kraft der Sonne nutzen: Das ist im Zusammenspiel mehrerer Erneuerbarer Energien möglich. Denn Solarenergie, Erdwärme und Holzenergie lassen sich dank moderner Speicher und Wärmenetze optimal kombinieren. Wie das geht, zeigt die Parkstadt Frankfurt-Unterliederbach, wo sich Wärme aus Holzpellets und der wetterabhängigen Solarthermie im Wärmenetz ergänzen. Komplettiert werden sie durch innovative Speicher. „Die Parkstadt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine regenerative Wärmeversorgung kostengünstig und klimaschonend gelingt“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Der Wärmesektor verursacht derzeit mehr als ein Drittel des energiebedingten CO2-Ausstoßes in Deutschland. Abhilfe