Schäuble will Offshore-Windparks außerhalb der 12-Seemeilen-Wirtschaftszone besteuern Behörden-Mitteilungen Offshore Windenergie 22. Oktober 2012 (WK-news) - Die deutsche See-Wirtschaftszone soll Erhebungsgebiet für Versicherungsteuer werden. Bis 200 Seemeilen Reichweite Manchmal scheint die linke Hand nicht zu wissen, was die rechte tut. An diese Volksweisheit fühlten sich Wirtschaftsvertreter in einer Anhörung des Finanzausschusses in der vergangenen Woche erinnert. Einerseits fordert Umweltminister Peter Altmaier (CDU) den schnelleren Ausbau von Windkraftwerken auf hoher See (Offshore), und dann kommt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit der Idee, sein Steuergebiet auszudehnen und bis zu 200 Seemeilen vor der deutschen Küste noch Versicherungssteuer für die Verträge der Windanlagenbetreiber zu kassieren. Die deutsche Wirtschaft reagierte entsetzt und warf der Bundesregierung vor, mit ihren Steuerplänen die
BDEW: Naturschutz und Energiewende-Projekte nicht gegeneinander ausspielen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 22. Oktober 2012 (WK-intern) - Verzögerungen bei Energiewende-Projekten vermeiden / Erweiterte Klagerechte müssen mit stringenteren Gerichtsverfahren einhergehen Berlin - Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) muss Umweltverbänden künftig uneingeschränkt die Möglichkeit eingeräumt werden, vor den Verwaltungsgerichten Klage gegen die Genehmigung geplanter Infrastrukturvorhaben zu erheben, wenn ein Verstoß gegen europäische Umweltnormen vermutet wird. Die Bundesregierung hat in diesem Zusammenhang das Ziel formuliert, neben der Sicherung des Rechtsschutzes von Umweltbelangen mittels der Möglichkeit solcher Verbandsklagen auch den berechtigten Interessen der von Verbandsklagen betroffenen Unternehmen Rechnung zu tragen. Damit soll laut Bundesregierung verhindert werden, dass das Instrument der Verbandsklage in der Praxis zu sachlich nicht gerechtfertigten Verzögerungen
BMWi: Energiepolitische Informationen 4/2012 Behörden-Mitteilungen 21. Oktober 2012 (WK-news) - Mit dem Newsletter "Energiewende!" hält das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf dem Laufenden über die wichtigsten Schritte beim Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Wie bringen wir ökonomische Vernunft mit ökologischen Maximalanforderungen in Einklang? Wie stellen wir sicher, dass Strom bezahlbar bleibt - für private Haushalte aber auch für unsere produzierenden Betriebe? "Energiewende!" bringt die wichtigsten energiepolitischen Themen auf den Punkt. Denn die Energiewende betrifft uns alle - Bürger, Unternehmen und Politik. Download ( PDF: 1,1 MB ) Mitteilung: BMWi
Pilotstudie: Wer schafft die Energiewende? Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 20. Oktober 2012 (WK-news) - Die Energiewende braucht viele Fachkräfte. Die Pilotstudie des Wissenschaftsladen Bonn untersucht, wie Umweltberufe für die Energiewende identifiziert und erfolgreich kommuniziert werden können. Das Projekt wird von der DBU gefördert. Die Umsetzung der Energiewende führt zu einer gewaltigen Nachfrage nach Arbeitskräften: Bis zu 550.000 Arbeitsplätze könnten bis 2020 allein durch den Ausbau der erneuerbaren Energien geschaffen werden, weitere 250.000 Arbeitsplätze könnten im Zusammenhang mit Energieeinsparung und Effizienzsteigerung entstehen. Was für Fach- und Nachwuchskräfte eine gute Nachricht ist, stellt die Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen vor große Herausforderungen. Denn der Mangel an Nachwuchs sorgt für einen Fachkräfteengpass, der die Umsetzung der gesellschaftlich breit
Energietage: Wir müssen uns fragen: Was machen wir jetzt? Erneuerbare & Ökologie Niedersachsen Veranstaltungen 20. Oktober 201220. Oktober 2012 (WK-intern) - Goslar - Die Experten sind sich einig: Das Problem ist bekannt, an der Lösung muss weiter geforscht werden. Etwa 200 Vertreter aus Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft nahmen an den 5. Niedersächsischen Energietagen teil, die wieder vom Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) der TU Clausthal in Goslar ausgerichtet wurden. „Gemeinschaftsprojekt Energiewende – Utopie oder schon Realität?”, diese Frage stand im Mittelpunkt der zweitägigen Tagung. „Weder noch. Die Energiewende ist dabei, Realität zu werden”, lautete die Antwort in der Eröffnungsansprache der Landesregierung, vertreten durch Dr. Stefan Birkner, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Diese Worte und die folgenden Vorträge aus Sicht der
Wissenschaftsakademien erstellen Masterplan – 200 Millionen für Speicherforschung vom BMBF Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 18. Oktober 2012 (WK-intern) - Wissenschafts-Akademien erarbeiten Masterplan für Energiewende Die nationalen Akademien Leopoldina, acatech und die Union der Länderakademien werden eine Roadmap für die Energiewende erstellen - Titel der Initiative: “Energiesysteme der Zukunft”. Die nationalen Wissenschaftsakademien acatech und Leopoldina, sowie die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften der Länder werden gemeinsam einen Masterplan für die Energiewende erarbeiten - Titel der Initiative: “Energiesysteme der Zukunft”. Dies kündigte Karl Eugen Huthmacher, Abteilungsleiter „Zukunftsvorsorge – Forschung für Grundlagen und Nachhaltigkeit“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Rahmen eines Grußworts für den Tageskongress „Die Energiewende – wohin?“ der Deutschen Gesellschaft der Naturforscher und Ärzte an. acatech-Präsident
EU-Regionen haben beim Ausbau der Erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle Behörden-Mitteilungen News allgemein Veranstaltungen 18. Oktober 2012 (WK-intern) - Abschlusskonferenz „Renewable Energy Regions Network (RENREN)“ in Brüssel Energiewendestaatssekretärin Ingrid Nestle: „Europäische Regionen haben beim Ausbau der Erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle.“ Für den europaweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien spielt die Zusammenarbeit der Europäischen Regionen eine entscheidende Rolle. Das machte Schleswig-Holsteins Energiewende-Staatssekretärin Ingrid Nestle heute zur Abschlusskonferenz des internationalen Projekts zu Erneuerbaren Energien „Renewable Energy Regions Network (RENREN)“ in Brüssel deutlich. Unter Federführung Schleswig-Holsteins hatten seit Anfang 2010 14 Regionen - von Andalusien in Spanien über Jämtland in Schweden und Westfjords in Island bis Zypern - gemeinsam an Strategien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gearbeitet. Dabei wurden die Möglichkeiten der Windenergie,
Ein zentrales Thema beim Umbau des Energiesystems ist die Speicherung von Energie Berlin Brandenburg Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen 18. Oktober 2012 (WK-intern) - IHKs aus Berlin und Brandenburg laden am 25. Oktober zum Technologieforum „Energiespeicher der Zukunft“ nach Berlin ein „Energiespeicher – Lösungen für eine nachhaltige Integration erneuerbarer Energien in das Energiesystem von morgen“. Unter diesem Motto steht das IHK-Technologieforum 2012 am 25. Oktober in Berlin. Zentrales Thema ist der Umbau der Energiesysteme, verbunden mit der Suche nach neuen Möglichkeiten der Energiespeicherung. Bei dieser Aufgabe hat die Hauptstadtregion gute Chancen im Zuge der Energiewende ein Vorreiter zu werden. Das diesjährige IHK-Technologieforum leuchtet die wachsende Lücke zwischen zuverlässiger Energieversorgung und unregelmäßiger Energieerzeugung aus. Speicher- und Pufferlösungen sind der Schwerpunkt des Forums. In Vorträgen, Diskussionen und
FVEE: Forschung und Industrie gemeinsam für die Energiewende Berlin Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 16. Oktober 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Die Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien präsentiert die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft für erneuerbare Energien. Am 16. und 17. Oktober 2012 stellen Wissenschaftler und Industrievertreter im Berliner Umweltforum gemeinsam erarbeitete technische Innovationen vor und zeigen Wege auf, wie diese schnell für den Markt umgesetzt werden können. Bundesumweltminister Peter Altmaier ist Schirmherr der Tagung und stellt in seiner Eröffnungsrede dar, mit welchen Rahmenbedingungen die Politik diese erfolgreichen Kooperationsformen unterstützen kann. Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft hat wesentlich zur raschen Kostensenkung der erneuerbaren Energietechnologien beigetragen. Insbesondere durch die Wechselwirkung von Forschung und EEG gelang es, in Deutschland
Solarparkeröffnung am Flughafen Barth beginnt mit Marathon für die Energiewende Mecklenburg-Vorpommern Solarenergie Veranstaltungen 16. Oktober 20124. November 2012 (WK-intern) - München - Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstag, den 13. Oktober, die feierliche Eröffnung des von der RENERCO errichteten Solarparks Flughafen Barth statt. Für die Einweihung des mit einer Anlagenleistung von 31,5 MWp zweitgrößten Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern organisierte die RENERCO, ein Unternehmen der BayWa r.e. renewable energy GmbH, mit Unterstützung von PRO EVENT einen bisher einzigartigen Staffelmarathon durch ein Solarfeld. Ralf Drescher, Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen sowie Dr. Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, richteten als Mitgesellschafter das Wort an die Anwesenden. Neben Grußworten des Vorstandsprechers der RENERCO AG, Matthias Taft, kam auch der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des Flughafens, Herr
Erneuerbare Energien senken den Strompreis – aber keiner merkt es! Aussteller Husum Windmessen Offshore Windenergie Windparks 15. Oktober 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Klingt auf den ersten Blick erstaunlich, entspricht aber den Tatsachen. Denn bei genauerem Hinsehen zeigt sich: das Problem steigender Strompreise liegt nicht an der Förderung erneuerbarer Energien, sondern vielmehr am falschen Konstruktionsprinzip der EEG-Umlage, den vielen Ausnahmeregelungen und einer nicht zielgerichteten Förderung. Es ist doch paradox: Erneuerbare Energien produzieren bereits heute günstigeren Strom als Kohlekraftwerke, senken so den Börsenstrompreis. Aber so recht merkt es keiner. Denn die Formel zur Berechnung der EEG-Umlage sorgt dafür, dass die Umlage trotzdem steigt. Mehr noch: Je günstiger Strom an der Börse verkauft wird, umso teurer wird die Umlage. Diese „Logik“ ist niemandem vermittelbar und muss deshalb schleunigst
DUH fordert: Zurück zur Solidarität bei der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2012 (WK-news) - Deutsche Umwelthilfe fordert von Bundesregierung: Zurück zur Solidarität bei der Energiewende! Pläne von Bundesumweltminister Altmaier zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes bremsen Energiewende und ignorieren Defizite bei der Kostenallokation Transformation des Energiesystems in Deutschland ist nur gemeinsam zu bewältigen DUH fordert Abschaffung des Eigenstromprivilegs im Erneuerbare-Energien-Gesetz und ein Ende der Milliardengeschenke für die Industrie Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) wirft der Bundesregierung vor, die Energiewende durch den gestern (11.10.2012) von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) präsentierten Verfahrensvorschlag zur Neuregelung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes erneut bewusst auszubremsen. Die geplante Reform des Gesetzes schwäche den Ausbau der Erneuerbaren Energien, statt den Anpassungsbedarf des EEG zu klären.