IGBCE-Umfrage: Industriebeschäftigte befürchten Jobverluste durch Energiekrise Mitteilungen 9. Dezember 2022 Die angespannte Lage in den energieintensiven Industrien verunsichert die dort Beschäftigten massiv. (WK-intern) - Nach einer aktuellen Umfrage der Industriegewerkschaft IGBCE unter ihren Mitgliedern macht sich nahezu jede*r Zweite (47 Prozent) große oder sehr große Sorgen, dass die derzeitige Situation zu Jobverlusten in der Industrie führen könnte. Sogar 60 Prozent sehen eine große oder sehr große Gefahr, dass durch die schwierige Versorgungslage und die hohen Preise bei Energie und Rohstoffen Produktionsketten reißen könnten und die Industrie von der Krise in voller Breite erfasst wird. Jede*r vierte Befragte (24 Prozent) gab an, im eigenen Betrieb sei die Produktion bereits zurückgefahren worden, für weitere 44
Komplexes Bremssystem – die Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 5. Dezember 2022 Es wird komplex - Wenn Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG), Strompreisbremsegesetz (StromPBG) und Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) bremsen sollen. (WK-intern) - Die schnelle finanzielle Entlastung für Gas- und Wärmekunden führt derzeit zu vielen neuen Gesetze, die unverzüglich umzusetzen sind. Diese teilweise unausgereiften und komplexen Regelungen betreffen alle Energieversorgungsunternehmen (Strom und Gas) sowie alle Wärmelieferanten (u. a. Contractoren). Die Regelungen des Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) sind bereits am 19. November 2022 in Kraft getreten und umfassen die staatliche Übernahme von Wärme- und Gaslieferkosten für den Dezember 2022. Die Erstattung an die Letztverbraucher ist seitens der Erdgas- bzw. Wärmelieferanten bis zum 31. Dezember 2022 in Form einer Aussetzung der Abschlagszahlungen für den Dezember
Schnellschuss Erlösabschöpfung überarbeiten und Investitionen sichern Bioenergie Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 23. November 2022 BEE-Stellungnahme zur Strompreisbremse Ein Gesetzesentwurf mit solcher Sprengkraft für eine ganze Branche braucht eine umfassende Erörterungszeit Deutschland geht einen Sonderweg, der dem Standort einen Nachteil bringen wird (WK-intern) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat heute seine Stellungnahme zur Formulierungshilfe für einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Strompreisbremse eingereicht. Der BEE weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Mängel in dem Vorschlag hin, die noch immer nicht behoben wurden. Das kurze Zeitfenster für eine Bewertung sieht der Verband sehr kritisch: „Ein Gesetzesentwurf mit solcher Sprengkraft für eine ganze Branche braucht eine umfassende Erörterungszeit“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Es sollte jetzt in Ruhe ein Vorschlag erarbeitet
Trotz Erderwärmung, die Außentemperaturen sinken und die Heizkosten steigen Dezentrale Energien Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 22. November 2022 Dezentrale Energiekonzepte als Teil der Lösung der Energiekrise (WK-intern) - Forderungen für die Entbürokratisierung von Mieterstrom für Wohn- und Gewerbeimmobilien Die Außentemperaturen sinken, die Heizkosten steigen. Zwar wird bald die Gas- und Strompreisbremse kommen, jedoch sind dies kostspielige Maßnahmen, die nur temporär Abhilfe schaffen. Dabei gibt es eine strukturelle Lösung für die langfristige Entlastung von Miethaushalten, die gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Energien und Exportländern wie Russland verringert und Deutschland zur Erreichung der Klimaziele verhelfen kann: Photovoltaik (PV)-Mieterstrom. Damit erhalten Haushalte, Wärmepumpen und Gebäudetechnik kostengünstigen Strom vom eigenen Dach. Es braucht jedoch einen Abbau der überflüssigen bürokratischen Hürden, um Mieterstrom wirklich breitflächig und
Offener Brief: Unternehmen, Branchenführer und die Zivilgesellschaft fordern immer höhere Energieziele der EU Kooperationen Mitteilungen Ökologie 18. Oktober 2022 Hinweis: In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die EU-Länder die im REPowerEU-Paket der EU-Kommission vorgeschlagenen ehrgeizigeren EU-Energieziele und die von den Abgeordneten im EU-Parlament im vergangenen Monat vereinbarten ehrgeizigeren EU-Energieziele zurückdrängen. (WK-intern) - Stattdessen unterstützen die EU-Energieminister im Einklang mit der allgemeinen Ausrichtung des Rates „Energie“ vom vergangenen Juni die im Paket „Fit für 55“ vorgeschlagenen Ziele ab Juli 2021. Dies angesichts eines Krieges in der Ukraine und einer EU-weiten Energiepreiskrise, die Haushalte und Unternehmen in den Mitgliedstaaten betrifft. Mit einer Sitzung des Energierates nächste Woche und den bevorstehenden Trilogverhandlungen über die EU-Richtlinien zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien wurde ein gemeinsamer offener
80 % Energiekosten eingespart: MTU Aero Engines AG eröffnet neuen MRO-Standort in Serbien Mitteilungen Technik 9. Oktober 2022 Nova Pazova – MTU Maintenance Serbia eröffnete offiziell den neuen Standort in Nova Pazova unweit von Belgrad. (WK-intern) - An der Eröffnungszeremonie nahm auch der serbische Präsident Aleksandar Vučić teil. Außerdem waren die deutsche Botschafterin in Serbien, Anke Konrad, sowie Vertreter der Luftfahrtbranche geladen. MTU Maintenance Serbia d.o.o. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der MTU, ein führender Triebwerkshersteller und einer der weltweit größten Instandhalter für Flugzeugtriebwerke. Mit Schwerpunkt auf der Reparatur von Triebwerksteilen wird der Standort Nova Pazova ein wichtiger Bestandteil des weltweiten MRO-Netzwerks der MTU sein. Dank spezieller Kompetenzen im Hightech-Bereich kann mit MTU Maintenance Serbia das MTU-Netzwerk für die Teilereparatur bedeutend erweitert
VDMA zum 3. Entlastungspaket ist „Mehr Beruhigungspille als konsequentes Maßnahmenbündel“ Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 5. September 2022 Zum Entlastungspaket der Bundesregierung angesichts der hohen Energiepreise sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen: (WK-intern) - „Es ist richtig, dass die Bundesregierung mit diesem Entlastungspaket soziale Härten vermeiden will, die durch die enormen Energiepreissteigerungen entstanden sind. Und es ist gut, dass damit auch der Abbau der kalten Progression beschlossen wurde. Aber es ist sehr bedenklich, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und die damit verbundenen Arbeitsplätze keine wirkliche Rolle zu spielen scheinen. Das Paket ist nicht konsequent zu Ende gedacht worden und ist damit eher eine Beruhigungspille. Dabei wäre es so einfach gewesen, die Liquidität der Unternehmen zu unterstützen und gleichzeitig etwas für Innovation und Investitionen
Klimaforschungsinstitut MCC: Wie Deutschland jetzt trotz Gas-Knappheit den sozialen Frieden sichern kann Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. August 2022 Die hohen Energiepreise infolge von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und dem Ausfall russischer Energielieferungen gefährden den sozialen Frieden in Deutschland. (WK-intern) - Die absehbaren Mehrkosten für eine vierköpfige Familie mit Gasheizung belaufen sich auf 264 Euro im Monat, trotz der eingeleiteten Entlastungen. Doch ein zielgerichtetes weiteres Sozialpaket mit Pauschalzahlungen und einem zusätzlichen Volumen von knapp 30 Milliarden Euro könnte diese Last auf 133 Euro reduzieren – und im ärmsten Fünftel auf 66 Euro. Dies empfiehlt eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), die jetzt online verfügbar ist. Das MCC beleuchtet im Rahmen seiner Klimapolitik-Forschung seit
BMWK verlängert die Antragsfrist für das Energiekostendämpfungsprogramm Behörden-Mitteilungen 27. August 2022 EKDP – Antragsfrist bis 30. September 2022 verlängert! (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) verlängert die Antragsfrist für das Energiekostendämpfungsprogramm. Unternehmen aus handels- und energieintensiven Industrien haben jetzt bis 30. September Zeit, einen Antrag zu stellen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat u. a. spürbare Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auch auf deutsche Unternehmen. Das Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) ist Teil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung, um in diesem Zusammenhang besonders betroffene Unternehmen zu unterstützen. Mit dem EKDP können antragsberechtigte energie- und handelsintensive Unternehmen einen Zuschuss zu ihren gestiegenen Erdgas- und Stromkosten von bis zu 50 Millionen Euro erhalten. Das Hilfsprogramm hat
ClientEarth: Regierung muss jetzt die Weichen für den Kohleausstieg 2030 stellen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. August 2022 Die ClientEarth Kurzstudie zeigt wie der Kohleausstieg gelingt Damit der Kohleausstieg, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, auf 2030 vorgezogen werden kann, muss die Bundesregierung bereits jetzt Maßnahmen ergreifen. Das Vertrauen auf einen rein marktgetriebenen Ausstieg bis 2030 wird angesichts hoher Strompreise immer fragwürdiger. ClientEarth hat daher eine Kurzstudie veröffentlicht, in der die rechtlichen Möglichkeiten eines vorgezogenen Ausstiegs aufgezeigt werden. (WK-intern) - „Die aktuellen Hitzewellen, Dürren und Waldbrände haben wieder einmal verdeutlicht, dass die Klimakrise nicht wartet und die Zeit für eine Energiewende in jeder Hinsicht drängt", mahnt Francesca Mascha Klein, Juristin bei ClientEarth - Anwälte der Erde. “Bereits stillgelegte Kohlemeiler werden jetzt wieder angeworfen, weil die
Internationale Energieagentur: EU-Boykott treibt Ölpreis an zum EU-Bankrott Mitteilungen Verbraucherberatung 13. August 2022 Die Internationale Energieagentur IEA, die die westlichen Industrieländer in Fragen der Energiepolitik berät, hat für ihre Zielgruppe eine schlechte Nachricht. (WK-intern) - Wenn die Europäische Union wie geplant Anfang 2023 ihr relativ weitgehendes Verbot der Einfuhr russischen Erdöls umsetzt, wird dies den globalen Ölmarkt und in der Folge den Preis des Energieträgers in einer Weise beeinflussen, der für die EU nicht vorteilhaft ist. Die IEA geht davon aus, dass dem Markt dann rund 2 Mill. Barrel pro Tag (bpd) entzogen werden. Zuletzt hatte Russland über Tankschiffe - dieser Bereich ist von dem EU-Verbot umfasst - rund 3,5 Mill. bpd exportiert. Sollte die IEA
Kombi-Veranstaltung am 19. September: KWK-Tagung und Contracting Kongress in Stuttgart Dezentrale Energien Tagungen 1. August 20221. August 2022 Klimaneutrale Gebäude durch Energiedienstleistung und Kraft-Wärme-Kopplung in unsicheren Energiezeiten (WK-intern) - In zwei Parallel-Veranstaltungen können sich Interessierte am 19. September 2022 in Stuttgart über die Themen Contracting und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) informieren. Wie sich die Kraft-Wärme-Kopplung in unsicheren Zeiten von CO2-Steuer-Bepreisung und kritischer Gasversorgung entwickelt, ist thematischer Schwerpunkt der 12. KWK-Tagung. Der 16. Contracting-Kongress befasst sich unter anderem mit dem klimaneutralen Gebäudebestand durch Energiedienstleistungen und zeigt neue Trends und Entwicklungen aus Praxis und Politik. Ein weiteres zentrales Element ist der Austausch zwischen Teilnehmern, Ausstellerinnen und Referierenden. Dafür ist in den gemeinsamen Pausen besonders viel Zeit eingeplant. Veranstalter sind die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg