Energiepolitik: Große Koalition muss in nächsten Monaten weitere Entscheidungen treffen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 25. Juni 2014 Werbung Müller: Es kommt Bewegung in die Energiepolitik - Aber eine EEG-Reform macht noch keine Energiewende Berlin - Die Energiewirtschaft erwartet von der Politik noch in diesem Jahr weitreichende Entscheidungen für die Umsetzung der Energiewende. (WK-intern) - "Nach langem Stillstand kommt nun zwar Bewegung in die Energiepolitik. Aber eine EEG-Reform allein macht noch keine Energiewende. Die Große Koalition steht vor weiteren großen Aufgaben und muss daher in den nächsten Monaten dringend weitere Entscheidungen treffen. Es fehlen national und europäisch unter anderem wichtige Weichenstellungen für den konventionellen Energiemarkt, den Wärmemarkt, die CO2-Minderungen bis zum Jahr 2030, den Netzausbau und die Bund-Länder-Koordination". Das sagte
Greenpeace Energy zur EEG-Reform: Ökostrom-Anlagen erhalten u. U. künftig keine Förderung mehr Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 24. Juni 2014 Werbung Kompromiss zur EEG-Reform Erneuerbare zahlen die Zeche für unflexiblen Kohle- und Atomstrom (WK-intern) - Bei mehreren strittigen Fragen innerhalb der aktuellen EEG-Reform hat es offenbar eine Einigung gegeben. Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy kommentiert: „Die jetzt erzielte Einigung ist aus unserer Sicht allenfalls ein Teilerfolg. Der Kompromiss sieht unter anderem vor, dass Ökostrom-Anlagen künftig gar keine Förderung erhalten sollen, wenn sie mehr als sechs Stunden am Stück negative Preise am Strommarkt erzielen. Diese Regelung ist ein Tiefschlag für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Produzenten von wertvollem Ökostrom sollen damit die Zeche dafür zahlen, dass unflexible konventionelle Energieträger wie Kohle oder Atom die Netze verstopfen
EEG-2: Das umweltfreundliche Bahnfahren soll wieder teurer werden Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie 10. Juni 2014 Werbung Experten warnen auch vor angekündigter Fahrstecken-Reduzierung der umweltfreundlichen Bahn Durch die EEG-Novelle und die dazu gehörende "Besondere Ausgleichsregelung" kündigt sich die nächste Fahrpreiserhöhung an. Nahverkehrspreise werden dann um 10% teurer Rückverlagerung des Personen- und Güterverkehrs auf die Straße Klimaziele werden ausgeblendet (WK-intern) - Die Klimaziele, schon durch die prozentual weiter ansteigende Verbrennung von Braun- und Steinkohle in Kraftwerken, werden durch den vermehrten Ausstoß von CO2 des ansteigenden Straßenverkehrs gerade in den Städten zu schlechteren Luftverhältnissen führen. Folgen für die steigenden gesundheitlichen Kosten fallen bei der GROKO nicht ins Gewicht. Absurd, was hier Energiewende und Energiepolitik genannt wird. Link: http://www.das-parlament.de/2014/24-26/WirtschaftFinanzen/51113322.html Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung der
Geothermie-Verbände lassen Energiewende nicht kentern News allgemein 9. Mai 2014 Werbung Geothermie-Branche voll dabei: Am 10. Mai findet in Berlin eine Großdemonstration für die Energiewende statt. Das Wirtschaftsforum Geothermie e.V. und der GtV-Bundesverband Geothermie e.V. machen sich für ein technologieoffenes Erneuerbare-Energien-Gesetz stark. (WK-intern) - Berlin/Augsburg - „Wir wollen die Bundesregierung daran erinnern, dass die Energiewende ein Projekt der Gesellschaft ist, das nicht scheitern darf“, sagt Dr. Erwin Knapek, Vorsitzender des Wirtschaftsforum Geothermie e.V. (WFG) und Präsident des GtV-Bundesverbandes Geothermie e.V. (GtV-BV). Die Demonstration am 10. Mai in Berlin unterstreicht, dass die Energiewende nur mit und nicht gegen die Erneuerbaren Energien umgesetzt werden kann. Die beiden großen Geothermie-Verbände Deutschlands, das WFG und der GtV-BV, unterstützen
Umweltminister/Innen suchen nationalen Konsens in der Energiepolitik Mitteilungen 8. Mai 2014 Werbung Vom 7. bis 9. Mai tagen die Umweltministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren von Bund und Ländern im baden-württembergischen Konstanz. Landesumweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) übernahm zu Beginn des Jahres turnusgemäß den Vorsitz der Konferenz. (WK-intern) - Umweltministerkonferenz in Konstanz: Themen sollen laut Agenda die Fortführung der Energiewende, Klimaschutz, Hochwasserschutz sowie Ressourceneffizienz sein. Noch zu Beginn des Jahres forderten die beiden Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg und Bayern, Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Horst Seehofer (CSU), in einem gemeinsamen Positionspapier die Einrichtung einer ständigen Energieministerkonferenz. Beide Landesregierungen betonten darin gemeinsame Interessen um einen „nationalen Konsens in der Energiepolitik“. Im Jahr 2020 will die grün-rote
Insolvenz des Energiewende-Pioniers und Solarpreisträgers Wagner & Co Solartechnik GmbH Solarenergie 25. April 201425. April 2014 Werbung "Die Insolvenz von Wagner Solar ist ein Fanal falscher Energie- und Wirtschaftspolitik" Angesichts der Insolvenz des Energiewende-Pioniers und Trägers des Deutschen Solarpreises 2005, der Wagner & Co Solartechnik GmbH, mahnt die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V., dringende Korrekturen an der geplanten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) an. (WK-intern) - Die Wagner & Co Solartechnik GmbH hatte in ihrer Presseerklärung zur Einleitung eines Insolvenzverfahrens darauf hingewiesen, dass die positive Fortführungsprognose "durch die Marktentwicklung der letzten Monate und die tiefgreifende Verunsicherung bezüglich der politischen Rahmenbedingungen für die Solarstromerzeugung konterkariert" wurde. "Die Insolvenz von Wagner Solar ist ein Fanal falscher Energie- und Wirtschaftspolitik", erklärte dazu
Europa ohne Kohle und Putin-Gas – ist die Energiewende machbar? Erneuerbare & Ökologie 22. April 2014 Werbung Glücksburg - Hochaktuell ist das Energiestrategiespiel „Changing the Game“, das vom Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg/Ostsee, erstmals für den deutschsprachigen Raum weiterentwickelt wurde und nun in einem Seminar für Multiplikatoren aus Bildungsarbeit und Energiepolitik vorgestellt wird: gefährdet oder befördert ein möglicher Erdgas-Engpass die Energiewende in Europa? (WK-intern) - Wird nach den Europawahlen Fracking in Deutschland durchgesetzt? Wie viele Arbeitsplätze kann Südeuropa mit erneuerbaren Energien schaffen, statt Milliarden für Erdölimporte auszugeben? Am 17. und 18. Mai ermöglicht das erste Moderatorentraining für Neueinsteiger haupt- und ehrenamtlich Aktiven den Einstieg in eine vielschichtige und höchst brisante Thematik, die nicht nur wenigen Energiekonzernen überlassen werden
BEE: EU-Mitgliedsstaaten sollten gegen Brüsseler Leitlinien klagen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 10. April 2014 Werbung Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) empfiehlt den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, gegen die heute vorgestellten Leitlinien der EU-Kommission für Beihilfen im Umwelt- und Energiesektor vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu klagen. „Die Leitlinien sind ein klarer Eingriff in die Kompetenz der Mitgliedsstaaten auf dem Feld der Energiepolitik“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „Sie stehen im offenen Widerspruch zur EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien und verletzen die Europäischen Verträge.“ (WK-intern) - Damit die Leitlinien keinen größeren Schaden bei den Erneuerbaren Energien und damit beim Klimaschutz anrichten, sollten die EU-Staaten vor dem EuGH eine Nichtigkeitsklage gegen die Leitlinien einreichen. Mit dieser Forderung liegt der BEE
Verstärkte Zusammenarbeit bei Gas und deutsch-norwegischem Seekabelprojekt Nord.Link Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft 28. März 201428. März 2014 Werbung Gabriel und sein norwegischer Amtskollege Tord Lien: Verstärkte Zusammenarbeit bei Gas und Strom liegt im Interesse beider Länder Bundesminister Sigmar Gabriel und der norwegische Erdöl- und Energieminister Tord Lien haben sich in einem Gespräch in Berlin über den Stand der deutschen Energiewende und der norwegischen Energiepolitik ausgetauscht. (WK-intern) - Bei dem Treffen betonte Bundesminister Gabriel, dass Erdgas aus Norwegen eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit Deutschlands spielt. Bundesminister Gabriel: „Norwegen ist ein wichtiger und verlässlicher Energiepartner für Deutschland und wird dies auch künftig bleiben. Die transparente Vergabe von Öl- und Gasförderrechten auf dem norwegischen Kontinentalsockel, bei dem auch deutsche Unternehmen zum Zuge kommen,
EU-Beihilfenrecht fährt Erneuerbare gegen die Wand Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 28. März 2014 Werbung EU Kommission will Erneuerbare einbremsen Geschenk an die fossil-atomare Energielobby (WK-intern) - Am 9. April sollen die neuen Leitlinien für Umweltbeihilfen von der EU Kommission beschlossen werden. Der aktuell geleakte Entwurf lässt Schlimmstes befürchten. „Treten die Leitlinien in der derzeitigen Fassung in Kraft, bedeutet dies ein massives Einbremsen des Ausbaus erneuerbaren Energien in ganz Europa“ erklärt Stefan Moidl und ergänzt: „Dieser Entwurf kann nur als Geschenk an die fossil-atomare Energielobby verstanden werden.“ Am 9. April sollen die neuen Leitlinien für Umwelt- und Energiebeihilfen von der EU- Kommission veröffentlich werden. An diesen Leitlinien werden alle Fördersysteme für erneuerbare Energien bei der Bewilligung durch die
30.000 fordern: Energiewende retten Ökologie Verbraucherberatung 24. März 2014 Werbung Energiepolitik der Großen Koalition in der Kritik 30.000 fordern: "Energiewende retten - Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom". (WK-intern) - In den sieben Landeshauptstädten Düsseldorf, Hannover, Kiel, Potsdam, München, Mainz und Wiesbaden gingen heute insgesamt 30.000 Menschen gegen ein Ausbremsen der Energiewende und für den schnellen Abschied von atomaren und fossilen Energieträgern auf die Straße. Bei den Kundgebungen forderten mehrere Redner den beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken. Kritisiert wurden Pläne der Bundesregierung, die Förderung der Photovoltaik und der Windkraft an Land zu begrenzen. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sagte in seiner Rede in Wiesbaden:
Biokraftstoffe sind Voraussetzung für Verkehrswende, nachhaltig Mobilität, Klimaschutz und Unabhängigkeit Bioenergie 17. März 201417. März 2014 Werbung Europa braucht die Verkehrswende mit Biokraftstoffen Nur mit Erneuerbaren Energien wird Mobilität nachhaltig (WK-intern) - Berlin - Für eine nachhaltige Energieversorgung sind Biokraftstoffe unverzichtbar. Sie tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern sorgen auch für mehr Unabhängigkeit von teuren Erdölimporten aus Krisenregionen. Deutschland und die Europäische Union sollten daher an ihren bisherigen Plänen für Biokraftstoffe festhalten und für die Zukunft neue, ehrgeizige Ziele setzen. Hier ist auch der EU-Rat gefordert, der sich am 20./21. März zu einem Gipfel in Brüssel trifft und über die Energiepolitik bis 2030 berät. Bis 2020 hat sich die Europäische Union vorgenommen, 10 Prozent ihrer Energieversorgung im Verkehrssektor aus