Steht der Wachstumskapitalismus vor dem Ende? Wenn ja, wie geht es weiter? Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Januar 2012 Das Ende des Kapitalismus Denkens. Soziologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena begehen Festtag am 26. Januar und starten das DFG-Forschungskolleg „Postwachstumsgesellschaften“ Krise allerorten: Das Klima erwärmt sich unaufhaltsam, die Ressourcen werden knapp, in der Gesellschaft verschärfen sich soziale Ungleichheiten. Steht der Wachstumskapitalismus vor dem Ende? Und wenn ja, wie geht es weiter? Diesen Fragen gehen Soziologen der Universität Jena mit der neuen DFG-Kollegforscher(innen)gruppe „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“ nach, die ihre Arbeit am Donnerstag (26. Januar) mit einem „Festtag der Jenaer Soziologie“ aufnimmt. „Es spricht vieles dafür, dass der Prozess der Selbststabilisierung der Gesellschaft durch immerwährendes materielles Wachstum nicht mehr funktioniert“, sagt Prof. Dr.
Spitzencluster-Wettbewerb, 5 Wegbereiter für künftigen Wohlstand Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Januar 2012 Die Gewinner der letzten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs stehen fest / Schavan: „Regionale Innovationen bringen Wertschöpfung für Deutschland.“ Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel hat heute in Berlin die fünf Gewinner der dritten und abschließenden Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt gegeben. Die unabhängige Jury unter Vorsitz von Andreas Barner, dem Sprecher der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim GmbH, wählte folgende Spitzencluster aus: - BioEconomy Cluster, Sachsen-Anhalt, Sachsen - Cluster für Individualisierte ImmunIntervention (CI3), Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg - Elektromobilität Süd-West, Baden-Württemberg - it‘s OWL - Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe, Nordrhein-Westfalen - M A I Carbon, Bayern Die ausgewählten Cluster erhalten vom BMBF über fünf Jahre
Berufsbegleitender Master Regenerative Energien – Bewerbungen noch bis 15. Februar 2012 möglich Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 20. Januar 2012 Zum Sommersemester 2012 bietet die HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) erstmalig den weiterbildenden, berufsbegleitenden Masterstudiengang „Regenerative Energien“ an. Er gibt Ingenieur/-innen, die bereits Berufserfahrung gesammelt haben, die Möglichkeit zur Weiterbildung auf dem Gebiet der regenerativen Energien. Der HAWtech-Master „Regenerative Energien“ ist in Deutschland einmalig. Er findet an den sechs Hochschulen der HAWtech statt: an der FH Aachen, an der HTW Berlin, der HS Darmstadt, der HTW Dresden, der HS Esslingen und der HS Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Die sechs im Bereich der Ingenieurwissenschaften führenden Hochschulen engagieren sich seit 2009 als HAWtech für eine enge Zusammenarbeit in Lehre, Forschung, Technologietransfer
Neue Master-Abschlüsse im Bereich der zukunftsorientierten Ingenieurtechnologien Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 20. Januar 201219. Januar 2012 Weiterführende Studiengänge „Energieeffizienz Technischer Systeme“ und „Computer Aided Development“ zum Sommersemester 2012 Ab Sommersemester 2012 ergänzt der Fachbereich Technik der Fachhochschule Brandenburg (FHB) sein Studienangebot um die beiden dreisemestrigen Master-Studiengänge „Computer Aided Development“ und „Energieeffizienz Technischer Systeme“. Zugangsberechtigt für beide Master-Studiengänge sind grundsätzlich alle Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Fachrichtungen, die bereits über einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss verfügen. Beide Studiengänge orientieren sich inhaltlich an den aktuellen technologischen Bedürfnissen der regionalen Unternehmen, um je einen Beitrag für die Verbesserung der Energie- und Ressourcenoptimierung im Rahmen wirtschaftlichen Handelns zu leisten. Somit schärft sich das Profil der Nachhaltigkeit an der FHB weiter. Der Master „CADEV – Computer Aided
Anschubfinanzierung für Klimaschutzinvestitionen in Entwicklungsländern, Stiftung Zukunft des Kohlenstoffmarkts Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 20. Januar 201219. Januar 2012 Bundesumweltministerium gründet Stiftung „Zukunft des Kohlenstoffmarkts“. Das Bundesumweltministerium stellt im Rahmen der „Internationalen Klimaschutzinitiative“ 10 Millionen Euro für die Gründung der Stiftung „Zukunft des Kohlenstoffmarktes“ durch die KfW-Bank zur Verfügung. Die Stiftung gewährt Anschubfinanzierungen, die den Start von Klimaschutzprogrammen unter dem „Mechanismus für umweltfreundliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM), einem der Finanzierungsinstrumente für Klimaschutz nach dem Kyoto-Protokoll, ermöglichen. Gefördert werden vor allem Investitionen in kleinteilige Emissionsminderungsmaßnahmen wie den Einsatz energieeffizienter Kocher, den Austausch von Glühbirnen gegen Energiesparlampen, die Errichtung von Biogasanlagen und kleinen Wasserkraftanlagen. Die geförderten Projekte sollen sich langfristig wirtschaftlich selbst tragen und die Anschubfinanzierung zurück erstatten. Ziel ist, dass die
EU-Parlament: Lesung zur Energieeffizienzrichtlinie auf den 28. Februar verschoben Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 20. Januar 201219. Januar 2012 Energieeffizienz geht in die heiße Phase. Der Industrieausschuss des EU-Parlaments hat seine erste Lesung zur Energieeffizienzrichtlinie auf den 28. Februar verschoben. Grund sind die über 1.800 Änderungsvorschläge, die dem Ausschuss vorliegen. Dänemark arbeitet an einem Kompromissvorschlag für den Energieministerrat. Während ein großer Teil der EU-Abgeordneten verbindliche Ziele unterstützt, besteht Uneinigkeit darüber, ob Energieintensitäts- oder Einsparziele verabschiedet werden sollen. Ein Kompromiss könnte sein, die Ziele an den Output zu knüpfen. Anders als der Berichterstatter der Richtlinie Claude Turmes (Grüne / EFA) verlangen sie außerdem, dass die 1,5 Prozent Einsparungen in Artikel 6 nicht notwendigerweise über einen Energieeffizienzauftrag an die Energieversorger oder über
Tiefe Temperaturen verstärken Ozonabbau über der Arktis Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 20. Januar 201219. Januar 2012 Ungewöhnlich kalte Temperaturen verursachten im Winter 2010/2011 die bislang massivste Zerstörung der Ozonschicht über der Arktis: Die Mechanismen, die zum ersten Ozonloch über dem Nordpol führten, haben Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des KIT untersucht. Demnach kann eine weitere Abkühlung der Ozonschicht den Einfluss ozonzerstörender Stoffe wie etwa Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW) verstärken, sodass mit einem wiederholten Auftreten eines Ozonlochs über der Arktis zu rechnen ist. Vor knapp einem Jahr beobachteten die Wissenschaftler des IMK gemeinsam mit Kollegen aus Oxford, dass die Ozonzerstörung über der Arktis erstmals Ausmaße erreicht hatte, die mit denen des Ozonlochs über dem Südpol vergleichbar sind.
AmpaCity: Essen wird Modellstadt für neue Supraleiterstrecke zum Stromtransport Mitteilungen News allgemein 19. Januar 201219. Januar 2012 RWE Deutschland startet mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Projekt zur zukunftsweisenden Stromverteilung. Supraleitersystem des Technologieführers Nexans ersetzt innerstädtisches Hochspannungskabel. Das Karlsruher Institut für Technologie passt das Kabeldesign im Rahmen des begleitenden Forschungsprojekts an. Die Stadt Essen wird Pionier für ein neues Kapitel in der Zukunft innerstädtischer Stromverteilung: 2013 wird hier das derzeit weltweit längste Hochtemperatur-Supraleiterkabel (HTS-Kabel) unter die Erde gelegt. Heute wurde das Projekt „AmpaCity“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Projektpartner sind die RWE Deutschland AG, Nexans als Hersteller von Kabeln und Kabelsystemen, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Projektträger Jülich (PTJ). Aufgrund besonderer Vorzüge und der Perspektiven von Supraleitern in der Stromverteilung
RWE begibt neue GBP-Anleihe mit langer Laufzeit Mitteilungen 19. Januar 201219. Januar 2012 Gesamtvolumen von 600 Millionen GBP - Kupon von 4,75 % p.a. bei 22 Jahren Laufzeit. RWE nutzt die günstigen Marktbedingungen für deutsche Unternehmen am internationalen Kapitalmarkt und hat heute eine GBP-Anleihe mit einem Volumen von 600 Millionen GBP und einer Laufzeit von 22 Jahren begeben. Das Fälligkeitsdatum ist der 31. Januar 2034. Die Anleihe, platziert über die RWE Finance B.V., war deutlich überzeichnet. Die Sterling-Anleihe dient neben der Stärkung der Liquiditätsreserven des Konzerns auch der Finanzierung der ehrgeizigen Pläne zum Ausbau der Offshore-Windparks. Die Anleihe weist einen Kupon von 4,75 % p.a. und einen Auszahlungskurs von 99,82% für die 22-jährige Laufzeit auf. Konsortialführer
Bundesverband WindEnergie nutzt naturstrom Mitteilungen 19. Januar 201218. Januar 2012 Düsseldorf/Berlin. Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) bezieht durch den Wechsel zu naturstrom saubere Energie. Der unabhängige Ökostromanbieter aus Düsseldorf vermarktet den Strom von rund 200 Windparks in Deutschland und kommt so auf einen außergewöhnlich hohen Windstromanteil. Im Zuge des Umzugs in neue Büroräume hat der BWE die Möglichkeit genutzt, sich nicht nur mit Ökostrom, sondern dezidiert mit Windstrom zu versorgen. „Windenergie hat schon heute unter den Erneuerbaren den größten Anteil und das größte Potenzial. Damit ist sie das Rückgrat der Energiewende“, erläutert Hermann Albers, Präsident des BWE. „Deshalb ist es so wichtig, dass Anbieter wie naturstrom die Windenergie an den regulären
Die MeteoGroup liefert BLG Wetterdaten zur Unterstützung der Logistik für Offshore-Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 18. Januar 201219. Januar 2012 Berlin, 18.01.2012 Europas führender privater Wetterdienst MeteoGroup gewinnt die BLG LOGISTICS, Bremer Logistikdienstleister und Europas größtes Automobil-Umschlagsunternehmen, als Kunden für Wetterdaten. Für On- und Nearshore-Transporte von bis zu 900 Tonnen schweren Fundamenten für Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee bezieht die BLG standortgenaue Wettervorhersagen, Tidendaten und Windstärken für 50 und 100 m Höhe. Individuelle Alarmstufen warnen vor Wetterbedingungen, bei denen der Transport nicht mehr zulässig ist. Mit dem Auftrag der BLG baut MeteoGroup seinen Anteil am Markt für Erneuerbare Energien weiter aus. So unterstützt MeteoGroup bereits große Unternehmen der Branche wie Vestas und RWE Innogy beim Bau und Betrieb großer Windparks. Hochpräzise Wetterdaten
Pestizide werden ein immer größeres Problem für die Gewässer in Europa Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen News allgemein 18. Januar 201218. Januar 2012 Vor allem im Gebiet der Ostsee wird die Pestizidbelastung zu einem immer größeren Problem. Eine neue Studie des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung in Leipzig warnt vor der immer stärker zunehmenden Vergiftung der europäischen Gewässer durch Insektenvernichtungsmittel. Die WissenschafterInnen verglichen die Situation von 1990 mit prognostizierten Szenarien zum Klima- und Landnutzungswandel im Jahr 2090. Fazit: Die Risiken für die Gewässer würden durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft in vielen Regionen Europas in den nächsten Jahrzehnten deutlich steigen. Besonders gefährdet seien laut Studie die skandinavischen Länder, das Baltikum und Mitteleruopa. Eine detaillierte Analyse der Studienergebnisse steht auf der Webseite des Helmholtz Zentrums für