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Zwei strukturell wichtige Entwicklungen stärken die Positionierung von Lhyfe

PB: Offshore Wasserstoffproduktion von schwimmenden Windanlagen / ©: Lhyfe
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Lhyfe veröffentlicht seine Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2026: strategische Geschäftserfolge, wegweisende Partnerschaft mit Messer, beschleunigte Marktentwicklung in Deutschland und weitere Umsetzung der industriellen Roadmap

(WK-intern) – Zwei strukturell wichtige Entwicklungen stärken die Positionierung von Lhyfe

Bedeutende kommerzielle, industrielle und finanzielle Partnerschaft mit Messer, einem weltweit führenden Unternehmen für Industriegase:

Zehnjähriger Liefervertrag, Beteiligung von Messer in Höhe von 30 % an der Gesellschaft, die vier Produktionsstandorte von Lhyfe hält, sowie die erste Capital-Recycling-Transaktion der Gruppe mit positiven Auswirkungen auf Eigenkapital und Liquidität.
Deutliche Geschäftsbeschleunigung in Deutschland, wo sich der Umsatz mehr als verdoppelt hat. Diese Entwicklung spiegelt die Auswirkungen der Umsetzung europäischer Richtlinien, der Einführung von Anreizmechanismen und eines klaren regulatorischen Rahmens wider und bestätigt die Relevanz der Entscheidung von Lhyfe, bereits ab 2021 in Deutschland aktiv zu werden.
 
Umsatzwachstum in Frankreich und Deutschland
Umsatz von 4,7 Mio. € im 1. Halbjahr 2026, stabil gegenüber dem 1. Halbjahr 2025. Das beschleunigte Wachstum in Deutschland und Frankreich gleicht den Umsatzrückgang in den nordischen Ländern aus.
Deutlicher Umsatzanstieg erwartet: auf 12 bis 13 Mio. € im Jahr 2026 und um mehr als 60 % im Jahr 2027.
 
Roadmap und Kostenmanagement werden sich ab Ende 2026 positiv auf die Liquidität auswirken
Deutliche Senkung der Struktur- und Betriebskosten um rund 30 %, mit ersten Auswirkungen ab Ende 2026 und einem vollständigen Jahreseffekt ab 2027.
Positive Auswirkungen der Messer-Transaktion auf Liquidität und Umsatz bis zum Jahresende erwartet.
Solide Liquiditätsposition von 45 Mio. € zum 30. Juni 2026.
 
Nantes (Frankreich)  – Lhyfe (Euronext Growth – ALHYF), ein weltweiter Pionier bei der Produktion von grünem und erneuerbarem Wasserstoff zur Dekarbonisierung von Industrie und Mobilität, veröffentlicht seine Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026 und gibt einen Überblick über die wichtigsten kommerziellen, industriellen und strategischen Fortschritte seit Jahresbeginn.

Am 28. Oktober 2026 hat das Board of Directors des Unternehmens den Konzernabschluss für das erste Halbjahr 2026 (Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2026) festgestellt. Der Halbjahresabschluss wurde einer prüferischen Durchsicht durch die Abschlussprüfer unterzogen. Der Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2026 ist auf der Website von Lhyfe im Bereich „Investoren“ verfügbar.
 
Matthieu Guesné, Gründer und CEO von Lhyfe:
„Extreme Klimaereignisse, geopolitische Spannungen und die anhaltende Volatilität der Preise fossiler Energieträger haben uns in den vergangenen Monaten erneut vor Augen geführt, warum die Energiewende in Europa beschleunigt werden muss: nicht nur, um unsere Volkswirtschaften zu dekarbonisieren, sondern auch, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie und unsere Energiesouveränität zu stärken.
Der europäische Markt für erneuerbaren Wasserstoff entwickelt sich zwar von Land zu Land unterschiedlich schnell, Deutschland hat seine Ambitionen jedoch in konkrete Maßnahmen umgesetzt und einen strukturierten regulatorischen Rahmen geschaffen, der die Nachfrage unmittelbar ankurbelt. Unsere Entscheidung, bereits 2021 in Deutschland aktiv zu werden und dort eigene Produktionskapazitäten aufzubauen, zahlt sich heute aus: Unsere Umsätze haben sich verdoppelt und die Wachstumsperspektiven haben sich weiter verbessert.
Die mit Messer und H2APEX geschlossenen Vereinbarungen zeigen deutlich, welchen Vorteil es bietet, bereits heute über betriebsbereite Produktionskapazitäten, RFNBO-zertifizierten Wasserstoff und eine erprobte Logistik zu verfügen, um Chancen dort zu nutzen, wo Nachfrage entsteht. Die Partnerschaft mit Messer wird darüber hinaus auf industrieller Ebene eine transformative Wirkung haben: Die Expertise von Messer im Bereich Industriegase und deren Distribution wird uns helfen, weitere Entwicklungsschritte zu gehen und die nächste Phase der Skalierung vorzubereiten.
Eine Tatsache muss inzwischen auch über die Industrie hinaus stärker verstanden werden: Direkte Elektrifizierung sollte überall dort Vorrang haben, wo sie möglich ist. Für die Dekarbonisierung von Industrie und Verkehr brauchen wir jedoch auch grünen Wasserstoff – um Strom in eine speicherbare und flexible Energieform umzuwandeln und um Anwendungen zu dekarbonisieren, die nicht direkt elektrifiziert werden können oder eine Molekülform benötigen.
Die Industrie hat dies verstanden und ist bereit zu investieren. Ob diese Investitionen tatsächlich ausgelöst werden, hängt nun von der wirksamen Umsetzung der regulatorischen Rahmenbedingungen ab. Wir unsererseits sind bereit, eine Nachfrage zu bedienen, die bereits heute entsteht und sich mit der Umsetzung dieser Rahmenbedingungen weiter beschleunigen wird.“
 
Messer: drei strategische Fortschritte in einer einzigen Partnerschaft
Am 13. Juli 2026 gab Lhyfe eine wegweisende kommerzielle, finanzielle und industrielle Partnerschaft mit Messer, einem weltweit führenden Unternehmen für Industriegase, bekannt. Die Transaktion markiert einen neuen Meilenstein in der Entwicklung der Gruppe.
 
Zehn Jahre kommerzielle Planungssicherheit. Die Partnerschaft umfasst einen Liefervertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Ab 2026 ist ein Mindestvolumen vorgesehen, das mehrere hundert Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Jahr erreichen könnte. Darüber hinaus besteht ein Abnahmepotenzial von bis zu 50 % der Produktion der drei betroffenen französischen Standorte. Die Vereinbarung erhöht die langfristige Absatzsicherheit für diese Standorte erheblich. Das zehnjährige Engagement eines führenden Industriegaseunternehmens zeigt zudem das wachsende Interesse der eigenen Kunden von Messer an grünem Wasserstoff.
 
Realisierung von Vermögenswerten und finanzielle Stärkung. Messer erwirbt einen Anteil von 30 % an der Gesellschaft, die vier von Lhyfe entwickelte und betriebene Standorte in Frankreich und Deutschland hält. Diese verfügen zusammen über 30 MW installierte Elektrolysekapazität. Der Einstieg eines führenden Industrieunternehmens bestätigt den Wert dieser Vermögenswerte sowie die Fähigkeit von Lhyfe, erstklassige Partner in ihre weitere Entwicklung einzubinden. Die Gruppe erwartet bei Abschluss der Transaktion, der bis Ende des Jahres vorgesehen ist, einen positiven Effekt in Höhe von mehreren Millionen Euro auf das konsolidierte Eigenkapital und die Liquidität.
 
Als erste Capital-Recycling-Transaktion von Lhyfe bestätigt die Transaktion zugleich das „Entwickler-Betreiber“-Modell der Gruppe. Bereits 2024 hatte Lhyfe angekündigt, Partner an der Entwicklung ausgewählter Standorte zu beteiligen. Mit dieser ersten Capital-Recycling-Transaktion zeigt die Gruppe ihre Fähigkeit, Produktionsanlagen zu entwickeln, zu finanzieren, zu bauen und zu betreiben und anschließend einen Teil des geschaffenen Werts zu realisieren, indem sie Partner am Kapital beteiligt und zugleich Mehrheitsgesellschafter und Betreiber bleibt. Dieses Modell ermöglicht es Lhyfe, Kapital für die weitere Entwicklung und für größere Projekte freizusetzen.
 
–  Auf industrieller Ebene wird Messer seine umfassende Expertise im Bereich Industriegase einbringen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Betrieb, Logistik, Abfüllung, Kundenbeziehungen und Multi-Gas-Distribution. Die Partnerschaft soll zur Leistungsfähigkeit, Resilienz und zum kommerziellen Hochlauf der betreffenden Standorte beitragen.
 
Die Beschleunigung des deutschen Marktes verdeutlicht den entscheidenden Einfluss regulatorischer Rahmenbedingungen auf die Marktentwicklung
Im Jahr 2026 dürfte der Umsatz von Lhyfe in Deutschland gegenüber 2025 um 130 % steigen.Die im Jahresverlauf zunehmende Nachfrage eröffnet zugleich gute Perspektiven für 2027. Der Hochlauf von Schwäbisch Gmünd, dem größten derzeit in Betrieb befindlichen Produktionsstandort von Lhyfe, wird es der Gruppe ermöglichen, diese Wachstumschancen zu nutzen.
 
Diese Entwicklung steht in direktem Zusammenhang mit der koordinierten Einführung der drei entscheidenden Hebel für die Entstehung eines Marktes in Deutschland:
  • Verbindliche Vorgaben schaffen. Die Regulierung schreibt einen steigenden Anteil erneuerbarer Kraftstoffe im Verkehr vor, einschließlich einer spezifischen Unterquote für RFNBO. Marktteilnehmer, die ihre Verpflichtungen nicht erfüllen, müssen mit Sanktionen rechnen.
  • Die Nutzung wirtschaftlich attraktiv machen. Emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge profitieren unter anderem von der Mautbefreiung. Gleichzeitig können durch in Verkehr gebrachten erneuerbaren Wasserstoff handelbare Gutschriften im Rahmen der THG-Quote generiert werden.
  • Die anfänglichen Mehrkosten überbrücken. Im Januar 2026 hat die Bundesregierung ein Förderprogramm in Höhe von 220 Mio. € aufgelegt, das gleichzeitig bis zu 40 Wasserstofftankstellen und 400 Wasserstoff-Lkw unterstützen soll und damit Angebot und Nachfrage parallel stimuliert.
Die ersten Effekte sind bereits sichtbar: Seit Januar 2026 bieten hylane und H2 MOBILITY, zwei wichtige Akteure der Wasserstoffmobilität in Deutschland, ausgewählten Kunden an bestimmten Lkw-Tankstellen einen Nettopreis von rund 8 €/kg an. Gleichzeitig zeigen verschiedene Analysen, dass die Kombination dieser Maßnahmen die Gesamtbetriebskosten von Wasserstofflösungen an das Niveau von Diesel annähern kann. Das deutsche Beispiel zeigt, wie die Kombination dieser drei zentralen Hebel die Entwicklung eines Marktes beschleunigen kann.
 
Dank seiner frühzeitigen Positionierung in Deutschland profitiert Lhyfe von dieser Beschleunigung. Lhyfe ist seit 2022 in Deutschland präsent und beliefert seit 2023 erste Kunden. Heute verfügt das Unternehmen über den 10-MW-Standort Schwäbisch Gmünd, der sich im Hochlauf befindet, sowie über ein Netzwerk von Produktionspartnern. Diese lokale Verankerung ermöglicht es der Gruppe, von der beschleunigten Entwicklung des deutschen Marktes zu profitieren. Das Kundenportfolio umfasst inzwischen rund 15 Kunden, darunter H2APEX und H2 MOBILITY.
 
Starke Geschäftsdynamik in den Kernmärkten
Im ersten Halbjahr 2026 erzielte Lhyfe einen Umsatz von 4,7 Mio. €, gegenüber 4,6 Mio. € im ersten Halbjahr 2025. Diese Stabilität spiegelt insbesondere das starke Wachstum in Deutschland wider, wo sich der Umsatz mehr als verdoppelt hat, sowie das Wachstum in Frankreich. Damit wurde ein deutlicher Rückgang bei einzelnen Verträgen in den nordischen Ländern ausgeglichen.
 
Die indirekten Umsätze aus der Partnerschaft mit Messer werden ab 2027 einen zunehmend größeren Beitrag zum Umsatz leisten.
 
Ab 2027 wird die Partnerschaft mit Messer Lhyfe ermöglichen, Marktanteile in der Industrie zu gewinnen. Gleichzeitig führte der schrittweise und kontinuierliche kommerzielle Hochlauf der Gruppe im Jahr 2026 zu mehreren Vertragsabschlüssen, darunter mit BMW Steyr in Österreich, H2APEX in Deutschland und Setram in Frankreich. Darüber hinaus hat Lhyfe mit der Versorgung neuer Mobilitätsanwendungen in Deutschland, Belgien und Frankreich begonnen.
Im Berichtszeitraum führte die Gruppe mehr als 570 Lieferungen in Europa durch.
 
36 MW installierte Produktionskapazität zur Bedienung der wachsenden Nachfrage
Für die Versorgung seiner Kunden kann Lhyfe inzwischen auf sechs installierte Produktionsstandorte in Frankreich und Deutschland zurückgreifen – parallel zu deren schrittweisem Hochlauf –, auf eine Flotte von 84 Transportcontainern, eine der größten und modernsten Europas, sowie auf sein Netzwerk von Produktionspartnern.
 
Die Standorte Bouin, Buléon und Bessières in Frankreich sowie Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg sind in Betrieb. Nach einer Phase mit Zuverlässigkeitstests, Integrationsarbeiten und technischen Feinabstimmungen im Jahr 2026 beginnt der Standort Schwäbisch Gmünd nun mit dem Hochlauf und soll ab 2027 voll zum Umsatz beitragen.
Die Standorte Le Cheylas in der Nähe von Chambéry im Département Isère und Croixrault in der Nähe von Amiens im Département Somme sind inzwischen installiert. Die erste Wasserstoffproduktion erfolgte dort im Juni beziehungsweise September. Beide Standorte gehen nun in die Inbetriebnahmephase und sollen ab 2027 zum Umsatz beitragen.
Im ersten Halbjahr 2026 und damit seit Aufnahme seiner industriellen Tätigkeit im Jahr 2021 hat Lhyfe keinen Arbeitsunfall mit Ausfallzeit verzeichnet. Diese Bilanz unterstreicht den konsequenten Sicherheitsansatz des Unternehmens und die große Bedeutung, die Lhyfe der Inbetriebnahmephase beimisst. Die Produktion von grünem Wasserstoff basiert auf zahlreichen miteinander verbundenen Anlagen und Systemen, die gemeinsam angeschlossen, kalibriert und getestet werden müssen. Lhyfe hat einen rigorosen Inbetriebnahmeprozess entwickelt, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Anlagen und des Produktionsprozesses zu gewährleisten. Dieser umfasst eine Reihe schrittweiser Tests sowie einen kontrollierten Hochlauf bis zum Erreichen der nominalen Betriebsbedingungen.
 
Mit der Installation seiner jüngsten Produktionsstandorte verfügt Lhyfe heute über 36 MW installierte Elektrolysekapazität. Die Gruppe konzentriert sich nun darauf, die Inbetriebnahme der beiden 2026 installierten Standorte abzuschließen und die Auslastung der bestehenden Kapazitäten weiter zu erhöhen, um die steigende Aktivität in Umsatz umzuwandeln und gleichzeitig Betriebs- und Vertriebskosten unter Kontrolle zu halten.
 
Fortführung der prioritären Onsite-Projekte und der Partnerschaften zur gemeinsamen Projektentwicklung
Die Entwicklungsteams konzentrieren ihre Ressourcen nun auf prioritäre „Onsite“-Projekte, die direkt beim Kunden oder in dessen unmittelbarer Nähe errichtet werden sollen. Dazu zählen insbesondere Green Horizon in Frankreich, Kemsley im Vereinigten Königreich und Delfzijl in den Niederlanden. Parallel treibt Lhyfe die kommerzielle, regulatorische und finanzielle Absicherung dieser Projekte weiter voran.
 
Diese groß angelegten Projekte zur Dekarbonisierung der Industrie bleiben eng mit dem Zeitplan für die Umsetzung regulatorischer Vorgaben sowie von Anreiz- und Fördermechanismen verbunden. Lhyfe steht in aktivem Austausch mit den zuständigen Behörden, um seine praktischen Erfahrungen einzubringen und dazu beizutragen, regulatorische Hindernisse für die Umsetzung dieser Projekte abzubauen.
 
Zu den jüngsten Fortschritten zählt die im Oktober 2026 angekündigte Partnerschaft mit Perpetual Next. Ziel ist es, die mögliche langfristige Lieferung von erneuerbarem Wasserstoff an die künftige DeltaNor-Biomethanolproduktionsanlage von Perpetual Next in Delfzijl in den Niederlanden zu prüfen.
 
Darüber hinaus hat Lhyfe eine Vereinbarung zur gemeinsamen Projektentwicklung mit STRABAG, einem der führenden europäischen Bau- und Infrastrukturkonzerne, geschlossen, um die Entwicklung von grünem Wasserstoff auf dem deutschen Markt voranzutreiben. Diese Vereinbarung erweitert die Perspektiven von Lhyfe in Deutschland zusätzlich.
 
Ausblick
In den kommenden Monaten wird die Gruppe ihre Roadmap zur weiteren Festigung ihrer Position als Produzent von grünem Wasserstoff weiter umsetzen und sich insbesondere auf folgende Prioritäten konzentrieren:
–  den operativen und kommerziellen Hochlauf der neu installierten Standorte in Frankreich und Deutschland,
–  die Inbetriebnahme der beiden französischen Standorte Croixrault (5 MW) und Le Cheylas (10 MW), die zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet wird,
–  die Vorbereitung der nächsten finalen Investitionsentscheidungen, darunter für Green Horizon, für das die finale Investitionsentscheidung 2027 erwartet wird.
 
Für 2026 erwartet die Gruppe einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse aus dem Verkauf von RFNBO-Wasserstoff auf 12 bis 13 Mio. €. Im zweiten Halbjahr dürfte insbesondere die beschleunigte Geschäftsentwicklung in Deutschland hierzu beitragen, wo sich der Umsatz im Gesamtjahr gegenüber 2025 mehr als verdoppeln soll (+130 %).
 
Die bedeutende Partnerschaft mit der Messer Group, deren Abschluss bis Ende 2026 erwartet wird, dürfte das Eigenkapital und die Liquidität der Gruppe um mehrere Millionen Euro stärken. Darüber hinaus dürfte die Liquiditätsposition bereits 2026 von der Senkung der Kostenbasis profitieren, deren erste Auswirkungen im ersten Halbjahr sichtbar waren und die 2027 ihre volle Wirkung entfalten soll. Die Senkung, die auf Volljahresbasis auf rund 30 % geschätzt wird, resultiert insbesondere aus dem Ausscheiden von rund 60 Mitarbeitenden sowie aus einem konsequenten Kostenmanagement und einer strengeren Priorisierung bei der Ressourcenallokation.
 
Für 2027 erwartet die Gruppe ein Wachstum der Umsatzerlöse aus dem Verkauf von grünem Wasserstoff von mehr als 60 %. Grundlage dafür sind ein starkes Wachstum der in Deutschland ausgelieferten Mengen sowie der Beitrag indirekter Umsätze. Die Gruppe wird sich dabei auf den Hochlauf ihrer bestehenden Produktionskapazitäten sowie auf den schrittweisen Beitrag der beiden Anlagen stützen, deren Inbetriebnahme in den kommenden Monaten erwartet wird.
Im Jahr 2027 wird die Gruppe zudem ihr Dienstleistungsgeschäft weiter ausbauen, insbesondere Entwicklungs- und Engineering-Leistungen für ihre Projektgesellschaften. Lhyfe erwartet daher, bereits ab 2027 erstmals auf Konzernebene Umsatzbeiträge aus diesem Dienstleistungsgeschäft auszuweisen.
 
Über Lhyfe
Lhyfe ist ein europäischer Konzern, der sich der Energiewende verschrieben hat und grünen, erneuerbaren Wasserstoff produziert und liefert. Seine Produktionsstätten und sein Projektportfolio zielen darauf ab, grünen, erneuerbaren Wasserstoff in industriellen Mengen verfügbar zu machen und ein nachhaltiges Energiemodell zu etablieren, das sowohl ganze Industrie- und Mobilitätssektoren dekarbonisiert als auch die Energiesouveränität von Regionen stärkt.
Im Jahr 2021 weihte Lhyfe die weltweit erste industrielle Produktionsstätte für grünen Wasserstoff ein, die direkt an einen Windpark angeschlossen ist. Im Jahr 2022 eröffnete das Unternehmen die weltweit erste Pilotplattform zur Produktion von grünem Wasserstoff auf See.
Seitdem hat Lhyfe vier weitere Produktionsstätten errichtet und verfügt derzeit über mehrere weitere Standorte in ganz Europa im Bau oder in der Erweiterung. Im September 2025 wurde Lhyfe Europas größter Produzent von RFNBO-Bulk-Wasserstoff durch Wasserelektrolyse.
Lhyfe ist in 8 europäischen Ländern vertreten und beschäftigte Ende Juni 2026 126 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist an der Euronext Growth-Börse in Paris notiert (ISIN: FR0014009YQ1 – Tickersymbol: ALHYF).
 
Weitere Informationen unter Lhyfe.com
 
PM: Lhyfe
 
PB: Offshore Wasserstoffproduktion von schwimmenden Windanlagen / ©: Lhyfe







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