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Für mehr Netzstabilität bei Windparks: GETEC ENERGIE mit 65 MW für Regelenergiemarkt präqualifiziert

PB: Primärenergieträger, Präqualifizierte FCR (in GW) je Primärenergieträger/Kategorie in Deutschland / ©: Amprion
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Die GETEC ENERGIE GmbH hat erfolgreich das Präqualifikationsverfahren zur Bereitstellung von Sekundärregelenergie (automatic Frequency Restoration Reserve, aFRR) für mehrere Windparks in der Regelzone von Amprion abgeschlossen.

(WK-intern) – Dies ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Netzstabilität, da das Energiesystem zunehmend erneuerbare Energien einbezieht.

Diese unterliegen wetterbedingten Schwankungen, die die Stromerzeugung unvorhersehbarer machen.

GETEC ENERGIE profitierte bei der Umsetzung von der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Dienstleister emsys VPP und diversen Anlagenbetreibern.

Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien steigt der Bedarf an Systemdienstleistungen zur Stabilisierung des Stromnetzes erheblich. Sekundärregelleistung spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie kurzfristige Schwankungen zwischen Stromerzeugung und -verbrauch ausgleicht und dabei unterstützt, die Netzfrequenz bei 50 Hz zu halten.

Ab heute wird GETEC ENERGIE mit rund 65 MW negativer aFRR in den Markt starten und plant, die präqualifizierte Kapazität durch die Ausweitung auf alle vier Regelzonen signifikant zu steigern. Zur Einordnung: Von insgesamt in Deutschland aktuell 25.820 MW präqualifizierter Leistung für negative aFRR stammen ca. 17.000 MW aus Wasserkraft, während Wind- und Solarenergie bislang nur rund 180 MW (vgl. Regelleistung.net) beitragen. Diesen Anteil will GETEC ENERGIE gezielt erhöhen. Damit erbringt der Hannoveraner Energiedienstleister einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Netzstabilität und zeigt, dass erneuerbare Energien netzdienlich in den Strommarkt integriert werden können.

„Die Unterstützung der Stabilität des Stromnetzes wird mit dem zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien immer anspruchsvoller – und gleichzeitig immer wichtiger“, erklärt Hauke Hansen, Head of Analytics der GETEC ENERGIE. „Mit der Bereitstellung von zunächst 65 MW Regelenergie (aFRR) leisten wir einen Beitrag zur Netzstabilität und zeigen, dass Windenergie auch über die reine Stromerzeugung hinaus eine tragende Rolle im Energiesystem übernehmen kann.“

Partnerschaft mit emsys VPP ermöglicht innovative Systemlösungen

Die erfolgreiche Präqualifikation basiert zum einen auf der engen Zusammenarbeit mit emsys VPP. emsys VPP übernimmt die Aggregation, präzise Prognose und intelligente Steuerung der präqualifizierten Anlagen. Timo Buschmann, Product-Owner bei emsys VPP ergänzt: „Die Teilnahme am aFRR-Markt erfordert höchste Präzision in Prognose und Steuerung. Gemeinsam integrieren wir erneuerbare Energien in den Markt der Systemdienstleistungen und fördern damit zuverlässig die Netzstabilisierung.“

Zum anderen profitiert GETEC ENERGIE von den zum Großteil seit Jahren bestehenden guten Beziehungen zu Windparkbetreibern über die Gewi Gmbh, einer Mehrheitsbeteiligung der GETEC ENERGIE.

Weiterer Ausbau geplant

Nach der erfolgreichen Präqualifikation in der Regelzone von Amprion plant GETEC ENERGIE, ihr Portfolio an flexiblen Anlagen gezielt weiter auszubauen und zusätzliche Windparks in die Regelenergievermarktung zu integrieren. So will GETEC ENERGIE die Rolle erneuerbarer Energien in der Netzstabilisierung kontinuierlich stärken und gleichzeitig neue wirtschaftliche Potenziale für Anlagenbetreiber erschließen.

PM: GETEC ENERGIE GmbH

PB: Primärenergieträger, Präqualifizierte FCR (in GW) je Primärenergieträger/Kategorie in Deutschland / ©: Amprion








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