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Strompreise im 15-Minuten-Takt: Negative Preisphasen besser nutzbar

PB: Strompreise im 15-Minuten-Takt: Negative Preisphasen besser nutzbar / ©: Rabot Energy
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Mit der Umstellung der europäischen Strombörse auf 15-Minuten-Preise im Oktober 2025 hat sich die Preisbildung am Strommarkt verändert.

(WK-intern) – Statt wie bisher ganze Stunden zu glätten, werden kurzfristige Preisbewegungen nun genauer sichtbar.

Interne Analysen von Rabot Energy basierend auf Daten seit Dezember 2025 zeigen:

Die feinere Auflösung erhöht die Risiken für Haushalte mit dynamischen Tarifen nicht grundsätzlich, sondern macht günstige und negative Preisphasen transparenter und damit besser nutzbar.

Niedrigpreisphasen gezielter nutzen

Besonders deutlich wird das bei negativen Strompreisen. Im untersuchten Zeitraum entfielen auf 1150 Viertelstunden negative Preise – das entspricht rechnerisch 287,5 Stunden, also knapp zwölf vollen Tagen. Diese negativen Preisphasen entstehen nicht neu, sondern werden im 15-Minuten-Raster genauer sichtbar, statt im Stundenmittel unterzugehen – darin wären es nämlich lediglich 282 Stunden mit negativen Preisen gewesen. Für Haushalte mit dynamischem Tarif bedeutet das: Günstige oder negative Zeitfenster lassen sich präziser erkennen und gezielter nutzen.

Entscheidend ist dabei der Vergleich zum bisherigen Stundenraster: Während einzelne negative Viertelstunden im Stundenmittel bislang häufig geglättet wurden, bleiben sie im neuen Preissystem als eigenständige Niedrigpreisfenster sichtbar. Damit steigt die Zahl der nutzbaren Negativpreisfenster für flexible Verbraucher. Im Vergleich zum bisherigen Stundenraster bedeutete das im Beobachtungszeitraum rund 2 Prozent mehr nutzbare negative Preisfenster.

Die häufigste Dauer negativer Preisphasen war eine einzelne Viertelstunde. Zugleich traten auch längere Phasen von aufeinanderfolgenden Viertelstunden auf. Die längste bislang beobachtete Phase negativer Preise dauerte 68 Viertelstunden. Wie deutlich solche kurzfristigen Ausschläge sichtbar werden können, zeigte sich am 1. Mai: Die günstigste Phase lag an diesem Tag bei -49,999 Cent pro Kilowattstunde zwischen 13:15 und 14:15 Uhr und hielt über fünf aufeinanderfolgende Viertelstunden an.

Automatisierung hebt das Sparpotenzial

Für die Stromrechnung entscheidet weniger die feinere Preisauflösung allein, sondern vor allem, ob Verbrauch in günstige Zeitfenster verschoben werden kann. Besonders profitieren Haushalte mit steuerbaren Verbrauchern wie E-Autos, Wärmepumpen oder Batteriespeichern. Durch automatisierte Lastverschiebung lassen sich hier im Mittel rund 30 Prozent der Stromkosten einsparen. 88 Prozent der Rabot-Energy-Kundinnen und -Kunden zahlten im ersten Monat mit 15-Minuten-Optimierung weniger als zuvor.

Gerade bei kurzen Niedrigpreisfenstern zeigt sich der Vorteil automatisierter Steuerung: Flexible Verbraucher können nicht nur auf günstige Stunden, sondern auch auf einzelne Viertelstunden reagieren. Dadurch werden Preisvorteile nutzbar, die im bisherigen Stundenraster weniger präzise sichtbar waren.

96 Preissignale plus Intraday-Anpassungen

Mit der neuen Preislogik sieht ein typischer Haushalt heute 96 Day-Ahead-Preissignale pro Tag. Intraday-Anpassungen kommen ergänzend hinzu; inklusive dieser Anpassungen sind es häufig sogar über 110 Preissignale. Der Intraday-Markt wird dadurch nicht obsolet. Er bleibt wichtig, um kurzfristige Veränderungen bei Erzeugung, Verbrauch oder Prognosen abzubilden. Die 15-Minuten-Day-Ahead-Preise schaffen lediglich eine genauere Ausgangsbasis.

Die höhere Auflösung macht den Strommarkt damit nicht unberechenbarer, sondern nachvollziehbarer. Preissignale werden genauer abgebildet und erlauben es, gezielt auf kurze günstige oder teure Phasen zu reagieren, statt pauschal auf ganze Stunden.

„Die 15-Minuten-Preise sind eine wertvolle Präzisierung des Strommarkts. Volatilität war bereits zuvor vorhanden – sie wird nun nur genauer sichtbar. Für Haushalte mit dynamischem Tarif entsteht daraus vor allem ein Vorteil: Günstige und negative Preisphasen lassen sich präziser erkennen und flexible Verbraucher besser darauf ausrichten. Entscheidend ist nicht allein die Zahl der Preissignale, sondern die Fähigkeit, Verbrauch automatisiert und gezielt in günstige Zeitfenster zu verschieben“, sagt Jan Rabe, Co-Founder & CEO von Rabot Energy.

Über Rabot Energy

Rabot Energy ist eine Marke der RABOT Energy DE GmbH und treibt seit 2021 als digitaler Energieversorger die Energiewende in Deutschland voran. Mit 100 % Ökostrom und KI-basierter Optimierung hilft Rabot Energy Haushalten und Unternehmen, ihre Stromkosten deutlich zu senken. Über 150.000 Kunden vertrauen bereits auf die smarte Energieplattform. Mehr Informationen unter www.rabot.energy

PM: Rabot Energy

PB: Strompreise im 15-Minuten-Takt: Negative Preisphasen besser nutzbar / ©: Rabot Energy








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