Werbung




Mukran Port rüstet sich für die Offshore-Windenergie-Industrie im Ostseeraum

PB: Der Ausbau von Liegeplatz 10 (Bild 1) stärkt die Rolle des Mukran Port als eines der führenden Zentren der Offshore-Industrie im Ostseeraum - Mit der Modernisierung und Erweiterung der Schwerlast- und Logistikinfrastruktur schafft der Hafen die Voraussetzungen, um auch künftig die steigenden Anforderungen moderner Offshore-Windenergieprojekte effizient bedienen zu können. / ©: Frank Glimm, Mukran Port
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Land und Hafen investieren mehr als 25 Millionen Euro in den Ausbau eines Spezialterminals für Schwerlast- und Projektladung.

(WK-intern) – Geplante Fertigstellung: Frühjahr 2027. Hafenchef Henry Forster: „Mukran wird zentraler Basishafen für die Offshore-Windenergie-Industrie im Ostseeraum.“

Sassnitz – Der Mukran Port festigt seine Position als bedeutende maritime Logistikdrehscheibe in Norddeutschland und Mecklenburg-Vorpommern.

Um der steigenden Nachfrage im Bereich der Offshore-Windenergie gerecht zu werden, wird der Liegeplatz 10 zu einem hochleistungsfähigen Spezialterminal ausgebaut. Aufgrund der notwendigen Ramm- und Gründungsarbeiten ist in den Sommermonaten zeitweise mit einer erhöhten Geräuschentwicklung im Hafenumfeld zu rechnen. Die Projektbeteiligten bitten hierfür um Verständnis.

Henry Forster, Geschäftsführer Mukran Port: „Die Energiewende braucht leistungsstarke Häfen. Mit dem Ausbau von Liegeplatz 10 passen wir unsere landseitige Infrastruktur vorausschauend an die enormen Dimensionen moderner Offshore-Komponenten an. Gleichzeitig schaffen wir so die Voraussetzungen für den zukünftigen Rückbau bereits bestehender Offshore-Anlagen. Damit sichern wir langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Mukran.“ Hintergrund dieses Großvorhabens sind die Klimaziele der Bundesrepublik, die mindestens 30 Gigawatt Offshore-Windenergie bis 2030 vorsehen.

Der bisher 123 Meter lange Liegeplatz stieß an seine Kapazitätsgrenzen und wird nun umfassend modernisiert. Im Zuge des Wasserbaus wird die Spundwand auf 240 Meter beinahe verdoppelt und die Hafensohle auf maximal -12,50 Nullhöhenmeter vertieft. Auf Ortbetonrammpfählen entstehen zudem eine neue, 1.670 Quadratmeter große 50-Tonnen-Schwerlastplatte sowie eine moderne RoRo-Rampe. Parallel dazu erfolgt im Bereich der Logistikflächen eine Erweiterung der Lagerareale um circa 8.000 Quadratmeter inklusive einer zeitgemäßen Regenentwässerung. Für den lückenlosen 24-Stunden-Betrieb wird darüber hinaus die technische Infrastruktur durch den Ausbau der Stromversorgung und der Beleuchtung optimiert.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 25 Millionen Euro und wird zu 71 Prozent vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Nachdem die Ramm- und Spezialtiefbauarbeiten im Mai 2026 planmäßig abgeschlossen wurden, folgt ab Juni 2026 die Hinterfüllung mit Nassbaggergut sowie die anschließende Tiefenverdichtung. Von Ende Juni bis Oktober 2026 schließt sich das Einbringen der Ortbetonrammpfähle für die neue Schwerlastplatte an. Die nachfolgenden Stahlbetonarbeiten sind für den Zeitraum von August 2026 bis Januar 2027 angesetzt. Ab November 2026 wird schließlich mit der landseitigen Erschließung, der Oberflächenbefestigung und der Elektrotechnik begonnen. Die Gesamtfertigstellung und Inbetriebnahme des erweiterten Liegeplatzes ist für Ende März 2027 geplant.

Über den Mukran Port

Der Mukran Port auf Rügen erstreckt sich über knapp 430 Hektar und bietet 22 Liegeplätze sowie moderne Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals. Mit seiner maritimen Anbindung an nahezu alle Ostsee-Anrainer und seiner Nähe zu mehreren Windparks spielt der Hafen auch eine wichtige Rolle für die Offshore-Windindustrie.

Zudem gewinnt der Mukran Port für den internationalen Tourismus eine zunehmende Bedeutung. Als maritimes Einfallstor auf die Insel Rügen empfängt er Gäste aus ganz Europa. Dank direkter Bus- und Bahnverbindungen gelangen Reisende komfortabel zu den touristischen Höhepunkten der Insel.

PM: Mukran Port

PB: Der Ausbau von Liegeplatz 10 (Bild 1) stärkt die Rolle des Mukran Port als eines der führenden Zentren der Offshore-Industrie im Ostseeraum – Mit der Modernisierung und Erweiterung der Schwerlast- und Logistikinfrastruktur schafft der Hafen die Voraussetzungen, um auch künftig die steigenden Anforderungen moderner Offshore-Windenergieprojekte effizient bedienen zu können. / ©: Frank Glimm, Mukran Port








Top