Werbung Bis 2030 fließen bei HanseWerk rund 2,5 Milliarden Euro in die Stromnetze Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 26. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Investitionsturbo eingeschaltet: Mehr Effizienz im Stromnetz und mehr Einspeisung von Grünstrom durch flexible Netzanschlussverträge sowie umfangreichen Netzausbau – HanseWerk-Gruppe wird Investitionsgeschwindigkeit fast verdoppeln (WK-intern) – Die HanseWerk-Gruppe wird zwischen 2026 und 2030 mehr als 2,63 Milliarden Euro in den Ausbau und die Instandhaltung ihrer Energienetze in Schleswig-Holstein investieren, davon gehen rund 2,5 Milliarden Euro in die Stromnetze im Norden. Damit werden HanseWerk und ihre Tochtergesellschaft SH Netz ihre Investitionsgeschwindigkeit im Vergleich zu den letzten zehn Jahren fast verdoppeln1). Allein in diesem Jahr werden rund 450 Millionen Euro in Ausbau und Instandhaltung der Energienetze fließen, für 2027 sind sogar über 530 Millionen Euro geplant – jeweils rund 90 Prozent davon werden für die Stromnetze bereitgestellt. „Wir schalten den Investitionsturbo ein, um die Energiewende im Norden weiter voranzutreiben“, sagt Christian Fenger Vorstandsvorsitzender der HanseWerk AG und Aufsichtsratschef von SH Netz. „Fast 2,5 Milliarden Euro werden in die Stromnetze in Schleswig-Holstein fließen – in Netzausbau und Instandhaltung oder auch intelligente Stromzähler. So wollen wir die Stromnetze fit machen, um Windkraft- und Photovoltaikanlagen anzuschließen und gleichzeitig auf den steigenden Bedarf durch Wärmepumpen, E-Mobilität oder Batteriespeicher zu reagieren.“ Ein konkretes Projekt im Rahmen dieser Investitionsplanung sei beispielsweise eine 110.000-Volt-Leitung im Kreis Dithmarschen mit einem Investitionsvolumen von 98 Millionen Euro. Doch HanseWerk und SH Netz setzen nicht nur auf den Ausbau der Stromnetze, sondern gleichzeitig auch auf eine effizientere Höherauslastung der bereits bestehenden Infrastruktur: „Mit flexiblen Anschlussverträgen können wir deutlich mehr Strom in unser Netz aufnehmen als bisher und Kunden schneller anschließen“, erläutert Benjamin Merkt, technischer Vorstand der HanseWerk-Gruppe. „Denn mit den flexiblen Anschlüssen können wir bislang freie Kapazitäten im Stromnetz nutzen, um Grünstrom ins Netz aufzunehmen.“ Seit kurzem ermöglicht das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) diese Flexibilisierung, mit der die Effizienz im Netzbetrieb deutlich verbessert wird. Ein erster Vertrag dieser Art wurde von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) und Bioenergie Kropp (Kreis Schleswig-Flensburg) unterzeichnet. Flexible Netzanschlussverträge (FCAs – Flexible Connection Agreements) sind Vereinbarungen zwischen Netzbetreibern und Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen oder Speichern. Sie erlauben beispielsweise den schnellen Netzanschluss trotz Kapazitätsengpässen im Stromnetz. Im Gegenzug für den beschleunigten Anschluss akzeptieren die Stromerzeuger Leistungsbegrenzungen (z. B. Einspeisereduzierung zu Spitzenzeiten). So kann zum Beispiel in Gebieten mit viel Photovoltaik ein Biomassekraftwerk gezielt die Zeit nach Sonnenunter- und vor Sonnenaufgang zur Einspeisung nutzen. Möglich ist auch, dass bestimmte Erzeugungsanlagen die Einspeisung sukzessive reduzieren müssen, wenn die umliegenden Wind- und Photovoltaik-Anlagen eine vorab festgelegte Einspeiseleistung überschreiten und bereits das Netz auslasten. Somit können zusätzliche Stromerzeugungsanlagen schneller ans Netz genommen, Engpässe vermieden und eine höhere Versorgung mit Erneuerbaren Energien ermöglicht werden. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der SH-Netz Homepage: FCA – Flexible Netzanschlussvereinbarung Anmerkung: Zwischen 2016 und 2025 haben HanseWerk und SH Netz rund 2,9 Milliarden Euro in den Ausbau und die Instandhaltung der Strom- und Gasnetze in Schleswig-Holstein gesteckt. Die HanseWerk-Gruppe Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen. Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren über 100.000 Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungs- und Innovationsprojekten zur Energiewende. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um. Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von fast 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal. PM: HanseWerk-Gruppe PB: Erdkabelbaustelle Bad Bramstedt – Hardebek (Luftbild) / ©: HanseWerk Weitere Beiträge:Stadtwerke 2030: Zukunftsfähig durch neue Kooperationen und GeschäftsmodelleFrühwarnsystem: Kommunen sparen mit dem “EnergieWächter” von HanseWerkEU Green Taxonomy setzt Erdgas im Wärmemarkt Grenzen