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17 Gigawatt neue Ausschreibungen: Deutsche Windkraft findet zurück in institutionelle Portfolios

PB: Thomas Hartauer CAV Partners AG
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Steigende Kraftstoffpreise, nervöse Terminmärkte und die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben die Verwundbarkeit fossil geprägter Energiesysteme zuletzt deutlich vor Augen geführt.

(WK-intern) – Sicherheits- und energiepolitische Unabhängigkeit gewinnt für Politik wie Kapitalmärkte wieder an Wert und rückt die heimische Erzeugung neu in den Fokus.

Neben den im Klimaschutzprogramm vorgesehenen Ausbauvolumina von rund zwölf Gigawatt wird auf Bundesebene eine zusätzliche Sonderausschreibung für Onshore-Windenergie in Höhe von etwa fünf Gigawatt diskutiert, die unter anderem auf eine bayerische Initiative im Bundesrat zurückgeht.

Flankiert vom Wegfall der bayerischen 10H-Regelung eröffnet sich erstmals seit Jahren wieder ein verlässlicher Wachstumskorridor für die Windkraft an Land. Marktbeobachter sehen darin einen strukturellen Wendepunkt, der die Anlageklasse für institutionelle Investoren, Family Offices und Stiftungen neu interessant macht.

Regenstauf – Volatile Preise an den Terminmärkten und an der Zapfsäule zeigen, wie schnell sich Marktverwerfungen auf die Realwirtschaft auswirken. Vor diesem Hintergrund kommt der deutsche Windkraftausbau an Land nach Jahren stagnierender Genehmigungen und blockierter Flächen zum richtigen Zeitpunkt wieder in Bewegung. Treiber sind klare politische Impulse auf Bundes- und Landesebene. Das Klimaschutzprogramm von Umweltminister Carsten Schneider sieht eine schrittweise Ausschreibung von zusätzlich zwölf Gigawatt Windkraftleistung an Land vor – ein Volumen, das Projektentwicklern und Investoren erstmals seit Längerem wieder verlässliche Planungsgrundlagen bietet.

Hinzu kommt eine Initiative aus Bayern:
Die Landesregierung um Markus Söder und Hubert Aiwanger hat im Bundesrat eine zusätzliche bundesweite Sonderausschreibung für Onshore-Windenergie in Höhe von rund fünf Gigawatt angestoßen. Parallel öffnet der Freistaat über die jüngst gelockerten Mindestabstandsvorgaben – vor allem auch staatliche – Flächen, die über Jahre faktisch vom Windausbau ausgeschlossen waren.

„Der Markt hat die Signale bereits in der Ampelkoalition gemerkt und die Voraussetzungen für viele neue Projekte geschaffen. Die politischen Signale sind eindeutig: Der Ausbau der Windenergie wird nicht gebremst, sondern gezielt vorangetrieben. Genau dieses Vorgehen ist entscheidend für Investitionsentscheidungen“, ordnet Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender der CAV Partners AG, die Lage ein. Einen Dämpfer könnte in diesem überwiegend positiven Bild allerdings das jüngst vorgelegte Netzpaket von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche geben. Mit einer höheren Kostenbeteiligung der Projektentwickler am Netzanschluss und einer Aufweichung des Anschlussvorrangs für erneuerbare Energien setzt dieses Akzente, die Marktteilnehmer mit Sorge betrachten. Hartauer rechnet jedoch damit, dass das Paket angesichts der weltpolitischen Dynamik in seiner jetzigen Form nicht unverändert umgesetzt wird. Es braucht nicht weniger, sondern mehr Erneuerbare Energien.

Strukturwandel macht Standorte wieder wirtschaftlich
Die neue Dynamik gründet nicht allein auf politischer Rückendeckung. Parallel sorgen technologische Fortschritte dafür, dass auch bislang wenig attraktive Standorte wirtschaftlich erschließbar werden. Die Energieerträge moderner Anlagen sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen, gleichzeitig werden regulatorische Hemmnisse schrittweise abgebaut. Ein Beispiel sind die in einzelnen Bundesländern angepassten Abstandsregelungen zu Wetterstationen oder militärischen Einrichtungen und Drehfunkfeuern, wodurch Flächen wieder für die Projektentwicklung in Betracht kommen, die über Jahre praktisch ausgeschlossen waren. „Mit den heutigen Anlagengenerationen lassen sich Standorte wirtschaftlich betreiben, die noch vor wenigen Jahren als grenzwertig galten“, erklärt Hartauer. „Für Investoren bedeutet das einen deutlich erweiterten Pool an investierbaren Projekten und damit eine breitere Diversifikationsbasis innerhalb der eigenen Erneuerbaren-Allokation.“ Eine zunehmende Standardisierung der Genehmigungsverfahren kann perspektivisch die Eintrittshürden senken und mache den Markt insbesondere für mittlere Projektgrößen wieder berechenbarer.

Windkraft als rationaler Baustein institutioneller Portfolios
Mit der politischen und technologischen Wende rückt die Anlageklasse wieder verstärkt in den Fokus institutioneller Investoren. „Erneuerbare Energien sind nicht mehr ausschließlich ein politisches Projekt, sondern ein Baustein in der strategischen Asset Allokation. Investoren suchen stabile, planbare Cashflows – und genau das liefert die Windenergie an Land bei Betriebszeiten von 20 bis 30 Jahren „, so Hartauer. Besonders ausgeprägt sei dieses Interesse derzeit bei institutionellen Investoren, Family Offices und Stiftungen, die nach Anlageklassen suchen, die Renditeerwartungen mit Resilienz und Nachhaltigkeit verbinden. Wie sich diese Logik in konkrete Investments übersetzt, zeigt sich auch in der eigenen Aufstellung von CAV Partners: Im Rahmen des CAV WindProjekt Bayern beteiligt sich das Unternehmen an der Entwicklung bis zur Baureife von insgesamt 45 Windkraftanlagen im Freistaat. Entscheidend sei dabei nach Hartauers Einschätzung weniger die Anzahl der Standorte, als vielmehr ein integrierter Portfolioansatz über Entwicklung, Errichtung und langfristigen Betrieb hinweg – ein Anspruch, der zunehmend zum Maßstab für institutionelle Anleger werde. Aus dem Grund plant die CAV Parters AG ein Investitionsvehikel zu lancieren, welches dann für Investoren eine langfristige Teilhabe ermöglicht. Erste Gespräche hierzu mit Seed-Investoren finden bereits statt.

Dezentrale Erzeugung als strategische Antwort auf Volatilität
Zusätzliches Gewicht erhält die Aufmerksamkeit für die heimische Energieerzeugung durch die aktuelle weltpolitische Lage. Energiepreise an den Großhandelsmärkten und für Endverbraucher zeigen, wie schnell sich Risiken einseitiger Abhängigkeiten in der Realwirtschaft niederschlägt. „Dezentrale Erzeugung aus Wind, Solar und Speicher ist die strukturelle Antwort darauf. Sie ist nahezu überall verfügbar, geopolitisch unabhängig und nach den Anfangsinvestitionen im Betrieb weitgehend unabhängig von fossilen Rohstoffen“, so Hartauer. Bemerkenswert sei zudem, dass die hohe Quote erneuerbarer Energien dazu beigetragen habe, dass die deutschen Stromgroßhandelspreise im internationalen Vergleich zuletzt eine gewisse Stabilisierung gezeigt haben und sich von den weltweiten Schwankungen nicht anstecken ließen. Für die kommenden Jahre erwartet Thomas Hartauer einen kontinuierlichen Aufwärtstrend der Investitionsdynamik – getragen von politischer Verlässlichkeit, technologischem Fortschritt und einem zunehmenden Interesse institutioneller Anleger an stabilen, langfristigen Cashflows aus Wind, Solar und ergänzenden Batteriespeicherprojekten.

Über die CAV Unternehmensgruppe:
Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Im Windbereich hat die CAV 2025 eine neue strategische Partnerschaft aufgenommen und ist im Rahmen des CAV WindProjekt Bayern am Aufbau von mehreren Windenergieanlagen an insgesamt neun Standorten in Bayern beteiligt. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau und nachhaltigen Betrieb der Photovoltaik- und Windanlagen innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet.. All dies spiegelt sich auch in der positiven Leistungsbilanz wider. Mittlerweile ist die CAV Unternehmensgruppe mit 33 Mitarbeitenden an den Standorten Regenstauf und Nürnberg/Erlangen sowie in 6 europäischen Ländern aktiv.
www.cav-partners.de

PM: CAV Unternehmensgruppe

PB: Thomas Hartauer CAV Partners AG








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