Werbung Einigung zum GEG löst Gasmarkt vom Klimaschutz Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 25. Februar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Grüngasquote auf Sparflamme (WK-intern) – Die Initiative Grüngasquote begrüßt, die Idee einer gesetzlich verankerten Grüngasquote. Eine Regelung im Gebäudeenergiegesetz greift jedoch deutlich zu kurz, sie würde weder Gasimporte noch die industrielle Nutzung erfassen und lässt damit zentrale Stellhebel ungenutzt. Die Chance, den Markthochlauf grüner Gase breit und effizient zu gestalten, wird so verpasst, ebenso ein echter Beitrag zu den gesamtwirtschaftlich erforderlichen Emissionssenkungen. Eine sektorübergreifende Quote im Energiewirtschaftsgesetz hingegen würde den gesamten Gasabsatz adressieren. Die Initiative Grüngasquote fordert daher die Umsetzung einer tatsächlich wirksamen Grüngasquote im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Nur eine sektorübergreifende Quote im EnWG erfasst den gesamten Gasmarkt – bezieht also auch den Gebäudesektor ein, schafft verlässliche Nachfrage nach grünen Gasen, ermöglicht Investitionen in Produktion und Infrastruktur, reduziert fossile Abhängigkeiten und liefert die notwendigen Emissionsminderungen für das Erreichen der Klimaziele. „Die Bundesregierung sollte das aktuelle Momentum nutzen und die Grüngasquote dort verankern, wo sie ihr volles Potenzial entfalten kann: im EnWG und damit im gesamten Gasmarkt. Nur so entsteht echter Klimaschutz und Planungssicherheit für Wirtschaft und Investoren“, erklärt Stefan Schreiber, Vorstandsvorsitzender der Initiative Grüngasquote. Die Initiative steht bereit, den weiteren Prozess konstruktiv zu begleiten und gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern einen Rahmen zu schaffen, der Klimaschutz, soziale Verträglichkeit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit miteinander verbindet. PM: Initiative Grüngasquote e. V. Weitere Beiträge:Weltmarktführer Würth-Gruppe verzeichnet zweistelliges Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2021Überblick über Kraft-Wärme-KopplungsanlagenBundesnetzagentur legt Trassenverlauf für den ersten Abschnitt des SuedOstLink fest