Werbung 600 Kommunen in Baden-Württemberg sind beim Klimapakt Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 28. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Gemeinde Durbach jüngste Unterzeichnerin der Vereinbarung zwischen Landesregierung und kommunalen Landesverbänden Durbach im Ortenaukreis treibt Klimaschutz aktiv voran und tritt dem Klimapakt bei. In dieser Vereinbarung bekennen sich Kommunen und Landesregierung aktiv zu ihrer Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz und Klimaanpassung. Das Land unterstützt teilnehmende Städte, Gemeinden und Landkreise mit Fördermitteln, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. (WK-intern) – Die Vereinbarung für mehr Klimaschutz zwischen der Landesregierung und den baden-württembergischen Kommunen wird immer breiter. Ende 2025 ist mit der Gemeinde Durbach die 600ste Kommune dem Klimapakt beigetreten. Darauf weist die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) hin. Der Klimapakt ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen den kommunalen Landesverbänden und der Landesregierung zur gemeinsamen Förderung des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung. Gemeinden, Städte und Landkreise können ihm durch eine unterstützende Erklärung beitreten. Sie bekennen sich damit dazu, den Klimaschutz aktiv voranzutreiben. Im Gegenzug unterstützt die Landesregierung sie mit Fördergeldern aus den Programmen Klimaschutz-Plus und KLIMOPASS. Für den Klimapakt 2025/2026 beläuft sich das Fördervolumen auf 82 Millionen Euro. Der Weinort Durbach im Ortenaukreis mit rund 4.100 Einwohnerinnen und Einwohnern bekennt sich öffentlich zu seinen Klimazielen. Um das zum Ausdruck zu bringen, ist Durbach dem Klimapakt beigetreten. Die Vereinbarung belegt, dass sich der Ort seiner Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz bewusst ist und die Landesregierung wiederum ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommt, Kommunen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040 zu unterstützen. Ein Commitment in beide Richtungen also. Aktiv ist die badische Kommune auch: Durbach hat bereits mehrere Klimaschutzprojekte umgesetzt. So stellte die Gemeinde ihre Straßenbeleuchtung auf LED um. Darüber hinaus beteiligt sich Durbach am interkommunalen Windpark Hummelsebene. Dort werden drei Windenergieanlagen mit rund 22 Megawatt installierter Leistung errichtet. Des Weiteren plant die Gemeinde Hochwasserschutzmaßnahmen als wichtigen Schritt in Richtung Klimaanpassung. Umweltministerin Thekla Walker begrüßt das Engagement der Kommunen „Ich freue mich sehr, dass wir mit Durbach die 600. Gemeinde für den Klimapakt gewinnen konnten. Damit bekennen sich mehr als die Hälfte der baden-württembergischen Kommunen zum Klimaschutz und nehmen aktiv ihre Vorbildfunktion wahr. Das ist ein wichtiger Meilenstein. Nur gemeinsam und auf Augenhöhe können wir den Kampf gegen den Klimawandel erfolgreich aufnehmen. Wir als Land unterstützen unsere Partner so gut wir können und haben ganz aktuell die Mittel für unsere erfolgreichen Förderprogramme deutlich aufgestockt. Ich hoffe, dass wir damit weitere Gemeinden für den Klimapakt motivieren können“, sagt Umweltministerin Thekla Walker. Aktueller Klimapakt enthält Klimaanpassung als Aufgabe Der Klimapakt – früher Klimaschutzpakt – besteht bereits seit 2015. Anlass seiner Gründung war die Erkenntnis, dass den Kommunen beim Klimaschutz eine entscheidende Rolle zufällt. So schlossen die Landesregierung und die kommunalen Landesverbände den ersten Klimaschutzpakt. 2025/2026 geht er bereits in die fünfte Runde. Die aktuelle Vereinbarung wurde um den Aspekt der Klimaanpassung ergänzt, da sie zukünftig eine immer größere Rolle spielen wird. Förderprogramme Klimaschutz-Plus und KLIMOPASS für Klimapakt-Kommunen Um dem Klimapakt beizutreten, reichen Gemeinden, Städte und Landkreise eine unterstützende Erklärung beim Umweltministerium ein. Diese Erklärung ist die Voraussetzung dafür, finanzielle Unterstützung aus den Förderprogrammen Klimaschutz-Plus und KLIMOPASS zu erhalten. Das Programm Klimaschutz-Plus fördert die energetische Sanierung kommunaler Gebäude und strategische Maßnahmen im kommunalen Klimaschutz. KLIMOPASS unterstützt Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel. Das Fördervolumen für die beiden Programme für den Zeitraum von 2025 bis 2026 beträgt insgesamt 82 Millionen Euro. KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) trägt dazu bei, den Klimaschutz im Südwesten umzusetzen. Die Landesenergieagentur ist eine zentrale Anlaufstelle bei Fragen zur Energiewende, Wärmewende sowie der Verkehrswende und treibt den Gewässer- und Bodenschutz voran. Sie berät Kommunen, Ministerien, Energieversorger, Netzbetreiber sowie kleine und mittelständische Unternehmen, wie sie weniger Energie verbrauchen, Energie effizient nutzen, erneuerbare Energien ausbauen und die nachhaltige Mobilität vorantreiben können. Auch Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer, Flächeneigentümerinnen und -eigentümer sowie kirchliche Einrichtungen gehören zu den Zielgruppen. Die Energieagentur des Landes ist unterteilt in die Bereiche „Kommunaler Klimaschutz“, „Energiemanagement“, „Contracting“, „Wärmewende“, „Zukunft Altbau“, „Nachhaltige Mobilität“, „Wasser und Boden“ sowie „Erneuerbare BW“. Zu letzterem zählt auch das „Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg“. Die KEA-BW wurde im Jahr 1994 gegründet und ist seit 2017 eine 100-prozentige Tochter des Landes. An den Standorten in Karlsruhe und Stuttgart arbeiten über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. www.kea-bw.de PM: KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH PB: KEA-BW Weitere Beiträge:Sonderabgaben für Betreiber von Wind- und Solarparks noch einmal deutlich erhöhenPillipp Haustechnik gründet Institut für nachhaltige StromnutzungStadtwerke-Kooperation Trianel verdoppelt Jahresergebnis