Werbung Berliner Stadtwerke und naturstrom kooperieren bei 70 Megawatt-Solarpark bei Frankfurt (Oder) Brandenburg Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 3. August 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels (WK-intern) – Im brandenburgischen Zeschdorf im Ortsteil Petershagen bei Frankfurt (Oder) ging 2025 der mit 70 Megawatt (MW) Gesamtleistung derzeit größte Solarpark der naturstrom Gruppe ans Netz. Im Zuge einer regionalen Kooperation übernehmen die Berliner Stadtwerke mit 35 MW die Hälfte dieses Solarparks vom Düsseldorfer Öko-Energieversorger. Die gemeinsame Nachrüstung von Batteriespeichern vor Ort ist bereits in Planung. „Kooperationen mit Stadtwerken aus dem regionalen Umfeld unserer Projekte wie in Petershagen sind für uns ein zukunftsweisendes Modell“, erläutert Felix Genze, Geschäftsführer der NaturStromProjekte GmbH, die im Auftrag der naturstrom-Gruppe deutschlandweit Anlagen plant und realisiert. „Eine solche Zusammenarbeit ermöglicht es uns, Erneuerbare-Energien-Anlagen im Sinne einer dezentralen Vor-Ort-Energiewende umzusetzen und gleichzeitig regionale Partnerschaften aufzubauen.“ Auf der 73 Hektar großen Photovoltaik-Freiflächenanlage etwa 75 Kilometer östlich Berlins erzeugen Solarmodule jährlich etwa 73 Mio. Kilowattstunden Ökostrom. Das entspricht dem Jahresverbrauch von mehr als 22.800 durchschnittlichen Dreipersonenhaushalten mit je 3.200 Kilowattstunden. Die Anlage mit über 120.000 Solarmodulen ist damit die größte bislang von der naturstrom-Gruppe realisierte. Die Hälfte des Solarparks, also 35 MW, wird nun von den Berliner Stadtwerken übernommen. Ökostrom für die Region „Als Berliner Stadtwerke wollen wir unseren Anteil an regional erzeugtem Strom für die Energiewende weiter erhöhen. Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zu den ambitionierten Klimazielen des Landes Berlin. Die Beteiligung am Solarpark Petershagen bringt uns hierbei einen wichtigen Schritt weiter“, freut sich Chris Werner, Geschäftsführung der Berliner Stadtwerke. „Mit dem regional im Solarpark Petershagen erzeugten Strom tragen wir – gerade in Zeiten hoher Energiepreise – dazu bei, die Strompreise für unsere kommunalen und privaten Kundinnen und Kunden zu stabilisieren. Denn klar ist: Der Strombedarf wird mit der Mobilitäts- und Wärmewende in den kommen Jahren signifikant steigen.“ Zusätzlich kommt die Freiflächenanlage im Zeschdorfer Ortsteil Petershagen auch der Standortgemeinde zugute. Diese entschied sich mit klarer Mehrheit bereits in der letzten Legislatur für den Solarpark und verdient nun – gemäß § 6 EEG – an jeder eingespeisten Kilowattstunde mit. Es wird mit zusätzlichen Einnahmen von bis zu 150.000 Euro pro Jahr gerechnet. Hinzu kommen Einnahmen durch die Gewerbesteuer. Speicher verbessert Wirtschaftlichkeit Als nächsten gemeinsamen Schritt planen naturstrom und die Berliner Stadtwerke in unmittelbarer Nähe die Errichtung und den Betrieb von Grünstrom-Batteriespeichern für beide Teile des Solarparks. „Speichern kommt in dieser neuen Phase der Energiewende eine besondere Rolle zu“, erklärt Felix Genze. „Eine bedarfsgerechtere Einspeisung ist Trumpf, um möglichst werthaltigen Solarstrom zu produzieren und die Systemkosten der Energiewende zu senken. Wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit den Berliner Stadtwerken zu gehen.“ Foto: Im Zuge einer regionalen Kooperation übernehmen die Berliner Stadtwerke mit 35 MW die Hälfte des Solarparks von der naturstrom AG © naturstrom AG/M. Friel Weitere Beiträge:Freiflächen Photovoltaikanlagen auf der Intersolar Europe 2024Helikopter befliegt 20-Kilovolt-FreileitungenEin Klimaneutrales Stromsystem ist politisch bisher nicht präzisiert - Strommarktdesign ist ungeeign...