Werbung




energy grid service erhält VDE-Komponentenzertifizierung für selbstentwickelten EZA-Regler


Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

(WK-intern) – Bremen (iwr-pressedienst) – Die energy grid service GmbH hat für ihren selbstentwickelten EZA-Regler P6-EnergyControlSystem 3.1 das endgültige Komponentenzertifikat nach VDE-AR-N 4110 und VDE-AR-N 4120 erhalten. Damit steht die Lösung als zertifizierte Komponente für den Einsatz in Erzeugungsanlagen am Mittel- und Hochspannungsnetz zur Verfügung. Der EZA-Regler übernimmt als zentrale Schnittstelle zwischen Erzeugungsanlage und Netzbetreiber die Regelung der Wirk- und Blindleistung am Netzanschlusspunkt. Darüber hinaus verarbeitet er Sollwerte und Rückmeldungen und koordiniert unterschiedliche Erzeugungseinheiten innerhalb einer Erzeugungsanlage.

Die Lösung ist herstellerunabhängig konzipiert und kann in Windparks, Photovoltaikanlagen sowie Hybrid- und Mischparks eingesetzt werden. Unterschiedliche Anlagenhersteller, Parksteuerungen und Kommunikationsschnittstellen lassen sich dabei in ein gemeinsames Regelungskonzept integrieren. Mit der erfolgreichen Komponentenzertifizierung wird bestätigt, dass der EZA-Regler die Anforderungen der VDE-Anwendungsregeln 4110 und 4120 erfüllt und die erforderlichen Regelungs- und Steuerungsfunktionen normgerecht umsetzt. Im zentralen Register für Einheiten- und Komponentenzertifikate „ZEREZ“ der FGW e. V., kann das Zertifikat bereits abgerufen werden. Für Projektentwickler, Anlagenbetreiber und Anlagenerrichter schafft dies eine zertifizierte Grundlage für die Anlagenzertifizierung und bietet gleichzeitig hohe Flexibilität bei der Umsetzung komplexer Netzanschlussprojekte.

„Diese Zertifizierung ist für uns weit mehr als ein formaler Nachweis. Sie bestätigt den hohen technischen Anspruch, den wir an unsere Produkte stellen, und ist das Ergebnis mehrjähriger Entwicklungsarbeit unseres Teams. Besonders stolz macht uns, dass wir diesen Meilenstein mit einer vollständig eigenentwickelten Lösung erreicht haben. Damit bieten wir unseren Kunden eine leistungsfähige, praxiserprobte und normkonforme Technologie für die Netzintegration moderner Erzeugungsanlagen“, sagt Oliver Klausch, Geschäftsführer der energy grid service GmbH.

Der EZA-Regler wurde über mehrere Jahre entwickelt und kontinuierlich optimiert. Die Entwicklung umfasste die Konzeption, Softwareentwicklung, den Schaltschrankbau sowie umfangreiche Simulationen, Prüfungen und Inbetriebnahmen unter realen Anlagenbedingungen. Mit der nun abgeschlossenen Zertifizierung erweitert energy grid service sein Portfolio für die sichere und normkonforme Netzintegration von Windenergie-, Photovoltaik-, Speicher- und Hybridprojekten.

Foto: © energy grid service GmbH








Top