Werbung Regionalpläne Windenergie gehen in erneute Öffentlichkeitsbeteiligung Behörden-Mitteilungen Veranstaltungen 7. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Die Landesregierung hat dem zweiten Entwurf der neuen Regionalpläne Windenergie zugestimmt. (WK-intern) – Die Änderungen gegenüber dem ersten Entwurf sind ab sofort im Internet einsehbar. Die Öffentlichkeit kann ab dem 16. Juli zu den vorgenommenen Änderungen Stellung nehmen. Das Beteiligungsverfahren läuft bis zum 26. August 2026. Die drei neuen Regionalplan-Teilaufstellungen zur Windenergie an Land sollen künftig die noch geltenden Pläne aus dem Jahr 2020 ersetzen. In den Entwürfen sind insgesamt 401 Vorranggebiete für die Windenergienutzung dargestellt, die rund 3,3 Prozent der Landesfläche Schleswig-Holsteins umfassen. In einer ersten Öffentlichkeitsbeteiligung vom August bis Oktober 2025 waren rund 3.300 Stellungnahmen eingegangen. Innenministerin Magdalena Finke bedankt sich für die intensive Beteiligung: „“Für die vielen konstruktiven Hinweise der Bürgerinnen und Bürger, der Verbände und Initiativen sowie der Windenergiebranche bin ich außerordentlich dankbar. So konnten wir die Pläne noch einmal nachschärfen und in vielen Details entscheidend verbessern.““ „Zusätzliche Windkraft-Flächen ebnen uns den Weg zum klimaneutralen Industrieland“, erklärt Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „“Deshalb freue ich mich sehr, dass durch den zweiten Entwurf nun ein weiterer Meilenstein geschafft ist. Gute Planung ermöglicht, dass wir einerseits unsere Flächenziele erreichen und gleichzeitig auch Gebiete haben, die frei von Windkraftanlagen sind. Gerade als Energiewendeland ist dieser langfristige Blick für eine gut abgewogene Planung entscheidend. Regionalplanung ist Teamwork im Interesse unseres Landes und dieses Teamwork hat gut funktioniert. Ich danke Ministerin Finke und dem gesamten Innenministerium für die gute Zusammenarbeit.“” Änderungen in den Entwürfen haben sich zum Beispiel ergeben durch Datenkorrekturen bei Wohnnutzungen und Siedlungsabgrenzungen, bei der Einstufung von Innen- und Außenbereichen, bei Abständen zur Infrastruktur (z.B. Hochspannungsleitungen) oder bei Belangen des Artenschutzes (z.B. Standorte von Großvogelhorsten). Landesweit sind nun rund 51.950 ha als Vorranggebiete zur Windenergienutzung vorgesehen. Gegenüber dem ersten Planentwurf sind rund 3.488 ha Vorranggebietsflächen weggefallen und rund 2.139 ha neu hinzugekommen. „Dies zeigt einerseits, dass die Öffentlichkeitsbeteiligung durchaus zu konkreten Planänderungen führt, wenn stichhaltige Argumente vorgetragen werden. Andererseits hat sich rund 90 Prozent unserer Vorrangkulisse nach erneuter kritischer Überprüfung bestätigt“, so die Innenministerin. Die Planentwürfe (formal: Zweite Entwürfe der Teilaufstellungen der Regionalpläne für die Planungsräume I, II und III in Schleswig-Holstein zum Thema Windenergie an Land Kapitel 4.7) sind ab heute im Anhörungsportal BOB SH einsehbar unter der Adresse www.schleswig-holstein.de/windenergiebeteiligung. Die Möglichkeit zu einer Stellungnahme soll nach der Bekanntmachung im Amtsblatt ab dem 16. Juli 2026 freigeschaltet werden und mit Ablauf des 26. August 2026 enden. Die Öffentlichkeitsbeteiligung bezieht sich nur noch auf die gegenüber dem ersten Planentwurf geänderten Teile des Plans. Die Landesplanung veröffentlicht auch sämtliche in der ersten Anhörung eingereichten Stellungnahmen in anonymisierter Form inklusive einer ausführlichen Bewertung. Jede Einwenderin und jeder Einwender kann in einer Synopse auf den Internetseiten der Landesregierung nachlesen, wie die vorgetragenen Argumente bewertet wurden. Weitere Informationen: schleswig-holstein.de/windenergie PM: Tim Radtke / Jana Hämmer / Dörte Mattschull | Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport Schleswig-Holstein Regionalpläne Windenergie gehen in erneute Öffentlichkeitsbeteiligung / Foto: HB Weitere Beiträge:Energie- und stromsteuerrechtlichen Regelungen für BHKW- und KWK-Betreiber 2013Energiegenossenschaft M4Energy e.G. erstmals auf Baumesse HAUS 2013Beteiligungsverfahren bremsen die Energiewende nicht aus