Werbung Die Wirtschaft braucht niedrige Energiepreise sowie den Ausbau Erneuerbarer Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Wasserstofftechnik Windenergie 6. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Meyer: „Die Wirtschaft braucht niedrige Energiepreise sowie den Ausbau Erneuerbarer Energien und der Energieinfrastruktur“ (WK-intern) – Energie- und Klimaschutzminister beendet dreitägige Sommerreise Zum Abschluss der dreitägigen Minister-Sommerreise rückten die Themen Wirtschaft und Energiewende sowie der Nationalpark Wattenmeer in den Fokus. Auf dem Programm stand ein Besuch des Unternehmens Dow Chemical in Stade, wo er das Werk besichtigte und sich mit der Geschäftsführung des Unternehmens intensiv über die Herausforderungen und Chancen der Energiewende, die Transformation der Wirtschaft, die Energiepreise und grüne Gase austauschte. Meyer: „Niedersachsen ist ein wichtiger Industriestandort. Um die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität und Umweltschutz zu unterstützen, brauchen wir niedrigere Energiepreise, den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien, Wasserstoff und Grüner Gase, sowie eine gute Energieinfrastruktur. Dazu brauchen wir endlich Verlässlichkeit und Planungssicherheit statt eines Ausbremsens der kostengünstigen Erneuerbaren Energien durch den Bund.“ Am Nachmittag gratulierte der Minister dem Nationalparkhaus Wurster Nordseeküste in Dorum-Neufeld (Landkreis Cuxhaven), das ebenso wie der Nationalpark Wattenmeer seinen 40. Geburtstag feiert. Es war 1986 die erste vom Land Niedersachsen geförderte Nationalpark-Einrichtung am Wattenmeer, die Informations- und Bildungsaufgaben für den Nationalpark übernahm. Mittlerweile gibt es 19 solcher Wattenmeerhäuser. „Niedersachsen ist groß, das zeigt sich auch in der Vielzahl von Jubiläen, die wir in diesem Jahr feiern dürfen. Unser Nationalpark Wattenmeer wird 40 Jahre alt, gleiches gilt für das Nationalpark-Haus Wurster Nordseeküste“, so der Minister. „Ich gratuliere dem Haus und seinem Team sowie seinen Verbündeten herzlich zu 40 Jahren nie versiegender Motivation, unser Wattenmeer zu erklären, erlebbar zu machen und Menschen für seine Natur zu begeistern. Damit wurde es zum Wegbereiter für alle weiteren Nationalpark-Einrichtungen am Wattenmeer, die von immensem Wert für die Schutzzwecke des Nationalparks und mittlerweile weder touristisch noch gesellschaftlich wegzudenken sind.“ Um die Zukunft dieses einzigartigen Ökosystems und Weltnaturerbes Niedersächsisches Wattenmeer es auch am Abend auf einer Podiumsdiskussion mit Umweltminister Christian Meyer und Gästen im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum in Cuxhaven. Gemeinsam mit Vertretern der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, des BUND und der Stadt Cuxhaven diskutierte er über die Zukunft des Wattenmeers im Spannungsfeld zwischen Naturschutz, Windenergie und Tourismus. „Mit der Energiewende und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Netze und Speicher erreichen wir die Klimaziele, senken die Strompreise und stärken die Resilienz unserer Wirtschaft. Aber“, so Meyer, „unsere Aufgabe ist es auch, den Ausbau der Erneuerbaren Energien so zu gestalten, dass er mit dem Schutz des Wattenmeeres vereinbar ist. Die Energiewende wird nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn sie im Einklang mit den einzigartigen Natur- und Lebensräumen der Nordseeküste gestaltet wird.“ PM: Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Windanlagen am Wattemeer / Foto: HB Weitere Beiträge:Nationales zwei Milliarden Förderprogramm zur Dekarbonisierung in der Industrie tritt in KraftAlbrecht fishLift die stromproduzierende Fischwanderhilfe von HYDROCONNECTNiedersachsen ist bundesweit stärkstes Zugpferd bei der Windenergie, hier sind die Technologieführer