Werbung ANDRITZ modernisiert Wasserkraftwerk in Norwegen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Technik 3. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels ANDRITZ modernisiert das Wasserkraftwerk Strandfossen und stärkt damit Norwegens Infrastruktur für erneuerbare Energien (WK-intern) – GRAZ/WIEN – Hafslund, einer der größten Stromerzeuger Norwegens, hat ANDRITZ mit der Sanierung und Modernisierung des Wasserkraftwerks Strandfossen am Fluss Glomma beauftragt. Durch die Modernisierung wird die Lebensdauer des Kraftwerks verlängert und seine installierte Gesamtleistung um mehr als 25 % gesteigert, was die Versorgung mit flexiblem und zuverlässigem Strom aus erneuerbaren Energien stärkt und die Netzstabilität in Norwegen unterstützt. Der Auftrag hat einen Wert im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und ist im Auftragseingang von ANDRITZ für das zweite Quartal 2026 enthalten. Der „From Water-to-Wire“-Auftrag von ANDRITZ umfasst eine neue Kaplanturbine, einen Generator sowie den vollständigen Austausch der Automatisierungssysteme und der elektrischen Anlage. Durch das Projekt wird die installierte Leistung des Kraftwerks dank einer erhöhten Durchflusskapazität um 6 MW gesteigert, wodurch sich die Gesamtleistung auf 28,5 MW erhöht. Der Modellversuch des neuen Laufrads wird im Hydrauliklabor von ANDRITZ in Tampere, Finnland, durchgeführt. Der Generator wird in Weiz, Österreich, konstruiert und gefertigt. Die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant. Da Norwegen den Ausbau der variablen erneuerbaren Energieerzeugung weiter vorantreibt, gewinnt die Flexibilität von Wasserkraftwerken für die Netzstabilität zunehmend an Bedeutung. Damit sind Modernisierungsprojekte wie Strandfossen ein wichtiger Bestandteil der Energiewende des Landes. Das Kraftwerk Strandfossen wurde 1979 mit der Ausrüstung von KMW in Betrieb genommen, dessen Wasserkraftgeschäft heute Teil von ANDRITZ ist. Das Kraftwerk erzeugt derzeit jährlich 154 GWh Strom, was dem Bedarf von rund 10.000 norwegischen Haushalten entspricht. Nach der Modernisierung wird die jährliche Stromerzeugung voraussichtlich auf 168,5 GWh steigen, genug, um rund 1.000 zusätzliche Haushalte zu versorgen. Dieses Projekt baut auf der bestehenden guten Partnerschaft zwischen Hafslund und ANDRITZ auf. ANDRITZ saniert derzeit auch das Kraftwerk Vamma von Hafslund, das größte Laufwasserkraftwerk Norwegens. ANDRITZ-GRUPPE Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ liefert hochentwickelte Anlagen, Ausrüstungen, Serviceleistungen und digitale Lösungen für verschiedenste Industrien und Bereiche, darunter Zellstoff und Papier, Metall, Wasserkraft, Umwelt. Die 1852 gegründete, börsennotierte Gruppe mit Hauptsitz in Österreich beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 280 Standorten in über 80 Ländern. Als globaler Technologie- und Innovationsführer engagiert sich ANDRITZ für Fortschritt zum Nutzen von Kunden, Partnern, Beschäftigten, der Gesellschaft und der Umwelt. Wachstumstreiber des Unternehmens sind nachhaltige Lösungen für den grünen Wandel, innovative Digitalisierung für industrielle Höchstleistungen und umfassender Service, der den Wert der Kundenanlagen über den gesamten Lebenszyklus hinweg maximiert. ANDRITZ. FÜR WACHSTUM, DAS ZÄHLT. ANDRITZ HYDROPOWER ANDRITZ Hydropower ist einer der weltweit führenden Anbieter von elektromechanischen Ausrüstungen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke auf dem dynamisch wachsenden globalen Markt für erneuerbare Energien. Basierend auf 185 Jahren Erfahrung und einer weltweit installierten Leistung von 492 Gigawatt bieten wir innovative Lösungen für neue und bestehende Wasserkraftwerke, von Kleinwasserkraftwerken bis hin zu Großanlagen. Modernste digitale Lösungen, umfassende Dienstleistungen für den Betrieb und die Wartung ganzer Wasserkraftwerke, Synchronphasenschieber-Anlagen für die Netzstabilität, sowie Turbogeneratoren für die thermische Industrie runden das Portfolio ab. PM: Andritz PB: Wasserkraftwerk Strandfossen in Norwegen / ©: Hafslund Weitere Beiträge:Intelligente Steuerung von Wärmepumpen kann Netzengpässe reduzierenEnergieministerkonferenz: Erneuerbare übernehmen die Verantwortung im klimaneutralen EnergiesystemElektroauto als Firmenwagen – Feldversuch bei der der SAP AG zeigt hohe Akzeptanz