Werbung BWE: Länder geben Rückenwind für die Windenergie-Ausbauziele Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 29. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Die Energieminister der Länder haben auf ihrer Konferenz ein klares Signal für den stärkeren Ausbau der Windkraft gesetzt. (WK-intern) – Der Bundesverband WindEnergie (BWE) begrüßt insbesondere das deutliche Bekenntnis zur Beibehaltung der Ausbauziele sowie die Ablehnung des geplanten Redispatch-Vorbehalts. „Die Länder haben erkannt: Deutschland muss beim Ausbau der Windenergie klaren Kurs halten. Gerade in Zeiten fossiler Energiekrisen wären neue Unsicherheiten oder ein Ausbaustopp ein Irrweg“, erklärt BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek. „Die Finanzierbarkeit von Windkraftprojekten muss gewährleistet bleiben. Wer jetzt durch ungeeignete Steuerungsmechanismen Investitionen gefährdet, riskiert unmittelbar Versorgungssicherheit, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Energieunabhängigkeit.“ Während die Bundesregierung mit ihren Gesetzesplänen neue Risiken für den Windkraftausbau schaffen könnte, haben die Länder ihr Bekenntnis zu den Ausbauzielen und den zusätzlichen Ausschreibungen aus dem Klimaschutzprogramm bekräftigt. Zudem mahnen sie einen stärkeren Windenergieausbau auch in Süddeutschland an. „Die Windenergie an Land wird in ganz Deutschland gebraucht und kann durch eine stabile Genehmigungslage in allen Bundesländern an Tempo gewinnen. Ein regional breiter Ausbau senkt Systemkosten, stärkt die Netzverträglichkeit und reduziert den Bedarf an Redispatch-Maßnahmen. Dafür braucht es bessere Rahmenbedingungen statt neuer Hürden“, so Heidebroek. In ihrer Erklärung bekräftigen die Länder ihre Ablehnung des Redispatch-Vorbehalts. Die BWE-Präsidentin fordert nun auch die Bundesregierung auf, das Instrument vollständig aus künftigen Gesetzesplänen zu streichen: „Die Länder geben mit ihren Beschlüssen klaren Rückenwind für einen pragmatischen Kurs: mehr Tempo beim Netz- und Speicherausbau sowie verlässliche Investitionsbedingungen statt zusätzlicher Risiken für Windkraftprojekte. Jetzt muss auch die Bundesregierung einlenken und EEG sowie das durchaus sinnvolle gesonderte Netzanschlusspaket entsprechend überarbeiten. Nur mit leistungsfähigen Netzen und praxistauglichen Regelungen für marktwirtschaftliche Instrumente wie Direktbelieferung, Speicher und PPAs erhält Deutschland ein resilientes und unabhängiges Energiesystem.“ PM: Bundesverband WindEnergie e. V. Weitere Beiträge:Service und die Wartung von Windenergieanlagen, ein boomender MarktDer weltweit erste Offshore-Windpark ohne Subventionen wird in den Niederlanden gebautNorth Star initiiert Branchenpartnerschaft zur Bereitstellung eines SOV der nächsten Generation für ...