Werbung 18. Branchentag Windenergie NRW rückt Energie, Netze, Wasserstoff und Speicher in den Fokus Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 29. April 202629. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels In NRW trifft Wind an Land auf Wind auf See (WK-intern) – Grevenbroich/Neuss – Mehr Windenergie allein reicht nicht. Der 18. Branchentag Windenergie NRW rückt deshalb die entscheidende Frage der nächsten Transformationsphase in den Mittelpunkt: Wie werden Onshore- und Offshore-Wind mit Netzen, Speichern, Wasserstoff, Industrie und tragfähigen Marktmechanismen zu einem funktionierenden Energiesystem verbunden? Denn ob aus Erzeugung Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung werden, entscheidet sich nicht an der einzelnen Anlage, sondern am Zusammenspiel des Ganzen. Mit der Schirmherrin Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretende Ministerpräsidentin, wirft der Branchentag Windenergie NRW einen Blick über den Tellerrand mit europäischer Perspektive und bleibt zugleich klar auf Nordrhein-Westfalen fokussiert – auf ein Bundesland, das energieintensive Industrie und Windindustrie an einem Standort vereint und Transformation auf vielen Ebenen gleichzeitig gestalten muss. Onshore und Offshore-Wind als Teil der Systemtransformation Für ein stabiles Stromnetz sind Onshore- und Offshore-Wind im richtigen Verhältnis ein wesentlicher Schlüssel zur Kostenersparnis im Gesamtsystem. Der weitere Ausbau der Windenergie an Land und auf See ist deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit Netzinfrastruktur, Speicherkapazitäten, Flexibilitäten und dem Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft. Genau diese Systemperspektive prägt den Branchentag 2026. Das Netzengpassmanagement kostete über drei Milliarden Euro im Jahr 2025; ein großer Teil davon floss in fossile Kraftwerke, die weniger als 50 Prozent des Stromverbrauchs deckten. Zugleich liegt die Stromerzeugung aus Windenergie an Land und auf See deutlich über 30 Prozent der gesamten Stromerzeugung. Bereits im ersten Quartal 2026 erhöhte sich die Stromerzeugung aus Windenergie an Land gegenüber dem Vorjahresquartal um 27,5 Prozent, auf See sogar um 44,4 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht nicht nur die wachsende Bedeutung der Windenergie, sondern auch die Notwendigkeit, das Gesamtsystem aus Erzeugung, Transport, Speicherung und Nutzung schneller weiterzuentwickeln und dringend den erforderlichen Netzausbau umzusetzen. Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgung Für Nordrhein-Westfalen bedeutet Windenergie industrielle und wirtschaftliche Stärke, Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz. Der Branchentag bringt die Unternehmen dieser Branchenzweige aus und für NRW zusammen. Dabei geht es nicht allein um zusätzliche Strommengen, sondern um die Frage, wie Energie bedarfsgerecht, bezahlbar und mit hohem Wertschöpfungsanteil für NRW als Strom oder grüner Wasserstoff bereitgestellt werden kann. Diskutiert werden langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs), die die Dekarbonisierung energieintensiver Unternehmen in Nordrhein-Westfalen auf der Grundlage stabiler Energiepreise ermöglichen können, ebenso wie die Frage, wie Windparks auf See über indexierte Differenzkontrakte (CfDs) finanzierbar sind. Im Mittelpunkt steht zudem, wie Elektrifizierung mit der Versorgung der Grundstoffindustrie mit grünem Wasserstoff zusammenpasst und welche Bedeutung eine „Made in Europe“-Entwicklung für Nordrhein-Westfalen und für die Windindustrie in Europa hat. Auch daran zeigt sich: Der Branchentag behandelt Onshore- und Offshore-Wind nicht als Einzelthemen, sondern als Teil eines größeren industrie- und energiepolitischen Zusammenhangs. Souveränität braucht Infrastruktur und Tempo Die aktuellen Kriege und die damit einhergehenden Preisexplosionen bei Öl und Gas veranschaulichen die Bedeutung einer eigenständigen europäischen Energieversorgung. Eine sichere, stabile, kosteneffiziente und nachhaltige Energieversorgung kann ein entscheidender Standortvorteil für Nordrhein-Westfalen sein. Voraussetzung dafür ist ein beschleunigter Ausbau von Netzen, Pipelines, Elektrolyseuren, Speichern und nicht zuletzt der Windenergie an Land und auf See. Erst dieses Zusammenspiel stärkt Souveränität, schafft Investitionssicherheit für den Energie- und Industriestandort und eröffnet Perspektiven für wirtschaftlichen Aufschwung und Beschäftigung. Dialogplattform für die nächste Phase der Energiewende Um diese Entwicklung gemeinsam zu beschleunigen, treffen sich am 30. Juni und 1. Juli 2026 Expertinnen und Experten zum Dialog im Zeughaus Neuss. Lorenz Kommunikation und Offshore Wind Kommunikation greifen gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der Windenergie an Land und auf See, politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie weiteren Organisationen die aktuellen Themen programmatisch und im direkten Austausch auf. Geschwindigkeit und Zusammenarbeit sind die entscheidenden Hebel. PM: Offshore Wind Kommunikation PB: Branchentag Windenergie NRW / ©: Offshore Wind Kommunikation Weitere Beiträge:Das spanische Unternehmen Windar baut Offshore-Turmfabrik für 14-16 MW AnlagenJobmotor Windkraft: Vattenfall sucht für Planung und Bau von Windparks Ingenieure, Juristen, Kaufleu...Digitalisierung in der Windenergie: Fraunhofer IWES startet »IWES Digital Hub«