Werbung Kostenloser Strom bei Überschuss für alle Haushalte Solarenergie Technik Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 16. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Großbritannien zeigt, wie die Energiewende bei den Menschen ankommt Großbritannien zeigt: Strom kann bei viel Wind und Sonne zeitweise kostenlos sein Verbraucher*innen werden belohnt, wenn sie Strom dann nutzen, wenn er dem Netz hilft Octopus fordert auch für Deutschland Smart Meter für alle Haushalte und Anreize für die Nutzung von Überschussstrom (WK-intern) – Großbritannien zeigt, wie die Energiewende konkret im Alltag ankommt: Haushalte können dort bereits kostenlosen oder günstigeren Strom erhalten, wenn sie ihren Verbrauch in Zeiten hoher Wind- und Solarstromproduktion verlagern, etwa wenn sie am sonnigen Wochenende die Waschmaschine laufen lassen. Octopus Energy Germany fordert, ein solches Modell auch in Deutschland einzuführen. Denn auch hierzulande ist das Potenzial enorm: Über 50 % des Stroms stammen inzwischen aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie. Gleichzeitig gehen durch Netzengpässe jedes Jahr große Mengen grünen Stroms verloren. Allein 2024 wurden rund 9,4 TWh erneuerbarer Strom – also etwa 3,5 % der gesamten EE-Erzeugung – abgeregelt und konnten nicht genutzt werden. Insgesamt summieren sich diese Verluste je nach Jahr auf 9 bis 15 TWh. Ein riesiges, bislang ungenutztes Flexibilitätspotenzial. Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Germany, macht deutlich, wie konkret die Vorteile für Verbraucher*innen sein können: “Wenn mittags die Sonne scheint und die Netze voll sind, sollte es sich lohnen, genau dann das E-Auto zu laden, die Spülmaschine anzustellen oder die Wäsche zu waschen, im besten Fall gibts den Strom dann sogar kostenlos! Großbritannien zeigt, dass das längst möglich ist. Deutschland muss jetzt nachziehen und die Energiewende endlich im Alltag der Verbraucher*innen spürbar machen.” In Deutschland bleiben diese Potenziale bislang weitgehend ungenutzt. Zwar kommt es auch hier immer häufiger zu Stromüberschüssen, doch diese werden bislang oft nicht an Verbraucher*innen weitergegeben. Octopus Energy fordert daher, die regulatorischen Voraussetzungen für flexible Stromtarife zu schaffen und insbesondere den Rollout von Smart Metern deutlich zu beschleunigen. „Ohne einen flächendeckenden Smart-Meter-Rollout bleibt die Energiewende in Deutschland unnötig ausgebremst. Wir brauchen endlich die digitale Infrastruktur, damit Kund*innen von günstigen Strompreisen in Echtzeit profitieren können und Flexibilität im System überhaupt möglich wird“, sagt Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Germany. Möglich wird das in UK durch das weiterentwickelte „Demand Flexibility Scheme“ (DFS), das Energieanbieter gezielt dafür belohnt, wenn sie den Stromverbrauch ihrer Kund*innen in Zeiten mit Stromüberschuss erhöhen. Statt erneuerbare Energien abzuregeln, wird der Strom aktiv genutzt. Ein Vorteil für das Energiesystem und den Ausbau erneuerbarer Energien, aber auch in finanzieller Hinsicht für Verbraucher*innen, denn solche Überschussphasen treten durch den starken Ausbau von Wind- und Solarenergie immer häufiger auf. Haushalte mit Smart Meter können dabei direkt profitieren: Sie erhalten günstigeren oder sogar kostenlosen Strom, wenn sie ihren Verbrauch flexibel anpassen: zum Beispiel beim Laden von E-Autos oder beim Betrieb von Haushaltsgeräten. Aktive oder automatisiert reagierende Haushalte können so ihre Stromkosten typischerweise um 5 bis 15 Prozent reduzieren. Octopus Energy bietet solche Anreize in Form der Saving Sessions bereits seit Längerem in UK an. Durch das Verschieben der Verbräuche konnten im Winter 2025 insgesamt 1,8 GWh verschoben werden und Octopus somit allen teilnehmenden Haushalten fast 500.000 Pfund auszahlen. PM: Octopus Energy Germany GmbH Überschüssiger Solar.- und Windstrom wird in Großbritannien kostenlos den Verbrauchern überlassen und nicht wie in Deutschland dafür bezahlt ins Ausland verklappt zu werden und dafür noch zu bezahlen / Foto: HB Weitere Beiträge:Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg veröffentlicht Broschüre über Photovoltaik in der Landwirtsc...Großauftrag: EnBW bestellt 45 Vestas V 126 Windturbinen der Größenklasse 3.3 MWWärmenetze für kommunale Wärmewende zu Zeiten der Erderwärmung eine einfache Lösung