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Haushalte brauchen eindeutige Regelungen und eine verlässliche Förderung

PB: Haushalte brauchen eindeutige Regelungen und eine verlässliche Förderung / ©: Bosch Home Comfort Group
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Statement Bosch Home Comfort Group zur Novelle des Heizungsgesetzes

(WK-intern) – Szenario aus 65-Prozent-Erneuerbare-Energien-Pflicht und reduzierter Förderung verhindern

  • Deutscher Heizungsmarkt liegt auf dem niedrigsten Niveau seit 15 Jahren.
  • Repräsentative Umfrage zeigt: Mehr als 80 Prozent der Immobilienbesitzer sind beim Thema Heizung verunsichert oder warten ab.
  • Rund 60 Prozent der Befragten fordern eine freie Wahl der Heiztechnik und langfristig stabile Regeln.

Wetzlar und Wernau – Die Koalition will bis Ende Februar die Eckpunkte für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorlegen.

Dabei stehen besonders zwei Themen im Fokus der Debatte und sorgen für rege Diskussionen in der Branche und bei Immobilieneigentümern: Die voraussichtlich fortbestehende Pflicht, dass neu installierte Heizungsanlagen zu mindestens 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, welche viele Akteure vor große technische und finanzielle Herausforderungen stellt, sowie die drohenden Kürzungen bei den Förderprogrammen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Jan Brockmann, CEO der Bosch Home Comfort Group, sagt: „Um die Akzeptanz und Umsetzbarkeit der Wärmewende zu sichern, brauchen die Haushalte eindeutige Regelungen und eine verlässliche Förderung. Bleibt die 65-Prozent-Regel bestehen und sinkt parallel die Förderung, würde dies den deutschen Heizungsmarkt empfindlich treffen und die Nachfrage weiter drosseln. Das hätte gravierende Folgen für die Erreichung der Klimaziele und für die Zukunftsfähigkeit der heimischen Heizungsindustrie. Auch würde es eine weitere Zuspitzung der bereits kritischen Marktlage bedeuten.“ Schon heute liegt der deutsche Heizungsmarkt – gemessen an verkauften Geräten pro Gebäude und Einwohner – auf dem niedrigsten Niveau seit der Finanzkrise 2008/09 und ist im europäischen Vergleich Schlusslicht.

Seit mehr als dreieinhalb Jahren sorgt die anhaltende Debatte um das GEG und seine Nachfolgeregelung, das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG), für erhebliche Verunsicherung bei Verbrauchern. „Wenn die Rahmenbedingungen wie Förderung und Strompreise stimmen, wird die Elektrifizierung der Wärmeversorgung von ganz allein vorangetrieben. Was wir jetzt dringend brauchen, ist regulatorische Sicherheit, um die Nachfrage wieder zu beleben. Fehlt diese Sicherheit, werden dringend notwendige Investitionen in die Heizungsmodernisierung weiterhin ausbleiben. Mit den aktuellen Heizungstauschraten können die Klimaziele im Gebäudesektor nicht erreicht werden.“

Auch die deutschen Immobilienbesitzer unterstreichen den klaren Handlungsbedarf. Eine repräsentative Innofact-Umfrage im Auftrag der Bosch Home Comfort Group unter 1005 Immobilieneigentümern zeigt: 84,4 Prozent der Befragten sind bereits jetzt beim Thema Heizungsmodernisierung verunsichert oder warten ab:

  • 32,5 Prozent planen derzeit keine Modernisierung, da sie keine verlässlichen Regeln durch das Heizungsgesetz erwarten,
  • 22,0 Prozent warten auf bessere Bedingungen durch das neue Gesetz,
  • 18,9 Prozent fehlt es an klaren Informationen,
  • 11 Prozent wissen nicht, ob sie reparieren oder erneuern sollen.

Brockmann betont: „Die 18 Millionen veralteten Heizungen in Deutschland müssen ausgetauscht werden, um die CO2-Emissionen im Gebäudesektor zu senken. Dafür ist es wichtig, die GMG-Anforderungen von der Kommunalen Wärmeplanung zu entkoppeln und Hybridlösungen als praxistaugliche Übergangstechnik zu stärken.“ Die Umfrage bestätigt dies: Rund 60 Prozent der Befragten fordern eine freie Wahl der Heiztechnik und langfristig stabile Regeln.

PM: Bosch Home Comfort Group

PB: Haushalte brauchen eindeutige Regelungen und eine verlässliche Förderung / ©: Bosch Home Comfort Group








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