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Wirtschaft fordert Tempo beim Stromnetzausbau und klare Regeln für Netzanschlüsse

PB: Wirtschaft fordert Tempo beim Stromnetzausbau und klareRegeln für Netzanschlüsse
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Der Zugang zu leistungsfähiger Strominfrastruktur entwickelt sich für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu einem zentralen Standortfaktor.

  • Umfrage im Auftrag von TenneT Germany zeigt: Leistungsfähige Strominfrastruktur zentral für Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands
  • Gesetzgeber in der Pflicht: Bundesbedarfsplan für neue Stromleitungen zügig umsetzen
  • Vergabe von Netzanschlüssen volkswirtschaftlich sinnvoll regeln 

(WK-intern) – Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von TenneT Germany unter rund 2.000 Entscheiderinnen und Entscheidern der deutschen Wirtschaft.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass Unternehmen Stromnetze und Netzanschlüsse als zentrale Voraussetzung für Wachstum, Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit ansehen – und hierfür klare politische und regulatorische Rahmenbedingungen erwarten.

Über 80 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass Rechenzentren das Rückgrat der digitalen Welt und damit entscheidend für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland sind. Für die große Mehrheit (90 Prozent) der Wirtschaft ist klar: Rechenzentren werden zu einem zentralen Treiber des künftigen Stromverbrauchs. Gleichzeitig hält eine Mehrheit (60 Prozent) es für wahrscheinlich, dass Engpässe bei der Stromversorgung die Entwicklung Deutschlands zu einem führenden Digitalstandort bremsen könnten. Zugleich sind zwei Drittel (69 Prozent) der Entscheiderinnen und Entscheider der Ansicht, dass Stromnetze und Netzanschlüsse für Rechenzentren politisch bislang nicht ausreichend priorisiert werden. Vor diesem Hintergrund begrüßt TenneT Germany ausdrücklich, dass die Bundesregierung eine Rechenzentrumsstrategie angekündigt hat, die es nun zügig umzusetzen gilt. 

„Netzanschlüsse werden zu einer Schlüsselfrage für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Es geht längst nicht mehr um einzelne Technologien, sondern um die grundsätzliche Fähigkeit, Wachstum, Digitalisierung und Transformation infrastrukturell zu ermöglichen. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit Deutschland im internationalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien nicht ins Hintertreffen gerät“, sagt Tim Meyerjürgens, CEO von TenneT Germany.

Die Umfrage verdeutlicht zugleich den strukturellen Handlungsdruck: Der steigende Strombedarf – etwa durch Digitalisierung aller Lebensbereiche, Elektrifizierung von Industrieprozessen sowie neue Verbraucher wie Rechenzentren – trifft auf eine Infrastruktur, die vielerorts an ihre Grenzen stößt. Rund drei Viertel (74 Prozent) der Befragten sind überzeugt, dass das deutsche Stromnetz nicht ausreichend ausgebaut ist, um künftige Anforderungen zu erfüllen. Hemmschuhe für den zügigen Anschluss neuer Rechenzentren an das Stromnetz sind aus ihrer Sicht komplexe oder langsame Genehmigungsverfahren sowie fehlende Netzkapazitäten und -anschlüsse. Jeder Fünfte sieht zudem unklare Zuständigkeiten und fehlende politische Steuerung bei dem Thema. 

Aus diesen Ergebnissen leitet sich aus Sicht von TenneT Germany ein klarer politischer Handlungsauftrag ab. Damit Unternehmen Planungssicherheit erhalten und Investitionen und Transformation nicht ausgebremst werden, braucht es jetzt verlässliche politische Rahmenbedingungen. Zwei Schritte sind dabei entscheidend:

Zügiger Beschluss des Bundesbedarfsplangesetzes

Wir brauchen schnell grünes Licht für dringend benötigte Stromleitungen im Übertragungsnetz und für Umspannwerke. Das ist die Voraussetzung, um Rechenzentren, Industrie, Batteriespeicher und neue Kraftwerke möglichst schnell ans Netz zu bringen und den wachsenden Bedarf der Verteilnetzbetreiber zu bedienen. Daher braucht es Tempo bei der Verabschiedung des Bundesbedarfsplangesetzes. 

Langfristig tragfähige Lösung für Netzanschlussverfahren

Neben dem Netzausbau braucht es ein transparentes und rechtssicheres Verfahren, das der realen Knappheit von Netzkapazitäten Rechnung trägt. Übergeordnetes Ziel muss sein, die knappe Ressource Netzanschluss volkswirtschaftlich so effizient wie möglich zu nutzen. Dazu beitragen können eine stärkere Priorisierung nach Projektreife sowie eine differenzierte Kontingentierung von Netzanschlüssen nach Kundengruppen. 

Die komplette Auswertung der Umfrage sowie Informationen zum Kontext finden Sie hier: 

PM: TenneT

PB: Wirtschaft fordert Tempo beim Stromnetzausbau und klareRegeln für Netzanschlüsse / ©: TenneT








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