Werbung Starkes Signal für den Windenergie-Ausbau – Industrie braucht Verlässlichkeit Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels November-Ausschreibung Windenergie an Land (WK-intern) – Die Bundesnetzagentur hat heute das Ergebnis der Ausschreibung vom November 2025 für Windenergie an Land veröffentlicht. Mit einem Ausschreibungsvolumen von rund 3.450 MW (Megawatt) und einem Gebotsvolumen von 8.155 MW ist diese Ausschreibung erneut überzeichnet. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert sinkt weiter und liegt mit 6,06 ct/kWh deutlich unterhalb des Höchstwerts (7,35 ct/kWh). Zum Ergebnis der Ausschreibung sagt Dr. Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer VDMA Power Systems: „Die vierte und letzte Ausschreibungsrunde im Jahr 2025 war erneut überzeichnet – und zwar deutlich. Der Wettbewerb zeigt Wirkung, was sich in den weiter sinkenden Zuschlagswerten widerspiegelt. Jetzt ist es wichtig, das Ambitionsniveau und die Zubaudynamik fortzuführen, denn der Zubau ist noch nicht auf dem Zielpfad. Die Hersteller und Zulieferer können liefern und ihre Produktionskapazitäten weiter auslasten sowie bei wachsender Nachfrage ausbauen. Dies ist auch ein wichtiger Impuls für Wertschöpfung, Energiesouveränität und Sicherheit in Deutschland und Europa.“ „Die bevorstehende EEG-Novelle muss Investitionen in Windenergie anreizen und für politische Verlässlichkeit und Klarheit sorgen. Nur so können Versorgungssicherheit, technologische Souveränität und industrielle Wertschöpfung langfristig gesichert werden. Deutschland und die EU müssen für ein Level Playing Field sorgen und eine europäische Strategie für eine starke Lieferkette auf den Weg bringen.“ „Darüber hinaus muss das Augenmerk auf der Sicherheit und Resilienz des Energiesystems liegen. Die Gesetzgebung muss berücksichtigen, dass Sicherheit nicht allein durch den Einsatz vertrauenswürdiger Komponenten gewährleistet werden kann. Sie erfordert ebenso die konsequente Überprüfung aller digitalen Zugriffe durch Dritte – etwa Hersteller oder Dienstleister – die systemnahe Funktionen wie Fernwartung oder Steuerung ausüben.“ VDMA Power Systems ist der Verband für den Energieanlagenbau. Er vertritt die Interessen der Hersteller und Zulieferer von Strom- und Wärmesystemen im In- und Ausland. Dazu zählen Windenergie-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen, Motoren und thermische Kraftwerke sowie Speicher- und Sektorkopplungstechnologien. Für sie dient VDMA Power Systems technologieübergreifend als Informations- und Kommunikationsplattform mit dem Fokus auf Energie- und Industriepolitik, Innovationen und Technik, Märkte und Messen sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. VDMA Power Systems ist ein Fachverband im VDMA, Europas größtem Verband des Maschinen- und Anlagenbaus. Der VDMA vertritt 3500 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie steht für Innovation, Exportorientierung und Mittelstand. Die Unternehmen beschäftigen insgesamt rund 3 Millionen Menschen in der EU-27, davon mehr als 1,2 Millionen allein in Deutschland. Damit ist der Maschinen- und Anlagenbau unter den Investitionsgüterindustrien der größte Arbeitgeber, sowohl in der EU-27 als auch in Deutschland. Er steht in der Europäischen Union für ein Umsatzvolumen von geschätzt rund 870 Milliarden Euro. Rund 80 Prozent der in der EU verkauften Maschinen stammen aus einer Fertigungsstätte im Binnenmarkt. PM: VDMA e.V. Power Systems PB: Dr. Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer VDMA Power Systems Weitere Beiträge:Die Ocean Hybrid Platform steht kurz vor Markteinstieg mit Zulassungen und Langzeittests in Heraklio...Die Klimasprechstunde: Windenergie - Möglichkeiten von und für KommunenClean Energy Solutions Provider, ein politisches Bekenntnis zu Erneuerbaren Energien