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ECC treibt Umstellung auf portfoliobasiertes Initial-Margin-Modell voran


Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Leipzig – Die European Commodity Clearing (ECC) treibt die Umstellung auf ein portfoliobasiertes Value-at-Risk (VaR) Initial-Margin-Modell für Commodity-Derivate voran.

(WK-intern) – Ab dem dritten Quartal 2026 werden den Kunden und Clearingmitgliedern produktive Vergleichsdaten für das neue Modell zur Verfügung stehen.

Die anschließende Einführung des Modells ist nach einer geeigneten parallelen Produktionsphase von drei bis sechs Monaten vorgesehen.

Um dem sich rasch verändernden globalen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld gerecht zu werden, bildet das VaR Initial-Margin-Modell das Echtzeitrisiko genauer ab und ermöglicht präzisere Preisrisikoberechnungen sowie eine höhere Margin-Effizienz für diversifizierte Portfolios.

Dr. Tobias Paulun, CEO der ECC, erklärt: „Die beispiellose Volatilität der letzten Jahre, die auch den Energiesektor stark beeinflusst hat, führt zu einem strukturellen Wandel im Risikomanagement von geclearten Derivaten. In der heutigen dynamischen und komplexen Marktlandschaft ist ein proaktives und ausgefeiltes Risikomanagement nicht nur von Vorteil, sondern unerlässlich. Mit der Einführung von „ECC Prisma for Commodities“ implementieren wir nicht nur ein neues Modell, sondern bekräftigen unser Stabilitätsversprechen durch ein optimiertes Risikomanagement. Dies bedeutet eine grundlegende Veränderung unseres Risikomanagementansatzes: Wir gestalten ihn ausgefeilter, besser auf Echtzeitrisiken abgestimmt und transparenter.“

Dr. Ralf Prinzler, Chief Risk Officer bei ECC, ergänzt: „Wir werden unser Margining auf ein hochmodernes Modell umstellen, welches das tatsächliche Risiko des Portfolios eines Clearingmitglieds durch die strukturelle Berücksichtigung gegenläufiger Effekte verschiedener Positionen besser abbildet. Für die meisten unserer Kunden und Clearingmitglieder bedeutet dies eine präzisere Marginberechnung und dadurch mehr Kapitaleffizienz. Unser neues Modell bietet eine Risikosensitivität und ein Effizienzpotenzial, das ältere Systeme und Methoden nicht erreichen.“

„ECC Prisma for Commodities“ ist die auf Commodity-Derivate spezialisierte Version des Prisma-Modells, das derzeit von der Eurex Clearing AG verwendet wird.

Weitere Details zur neuen Methodik veröffentlicht die ECC auf ihrer Website www.ecc.de.

Die neue Methodik wird in Kürze durch aktualisierte Margin-Simulationstools mit umfassenden Funktionen zur Margin-Replikation und -Berechnung für die anfängliche Margin ergänzt.

Für Derivatemärkte verwendet die ECC derzeit die Standard Portfolio Analysis of Risk (SPAN®) zur Berechnung der anfänglichen Margin-Anforderungen.

Die European Commodity Clearing (ECC) ist ein zentrales Clearinghaus, welches auf Energie- und Commodity-Produkte spezialisiert ist. Die ECC übernimmt das Kontrahentenrisiko und garantiert die physische und finanzielle Abwicklung von Geschäften, womit sie ihren Kunden Sicherheit und Cross-Margining-Vorteile bietet. Als Teil der EEX Group erbringt die ECC Clearingdienstleistungen für die EEX und die EPEX SPOT sowie für die weiteren Partnerbörsen BSP, HUPX, NOREXECO, SEEPEX und SEMOpx. Mehr Informationen: www.ecc.de

PM: ECC Public Relations








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